Holzverleimung Titebond III
Liebe Holzversessene,
ich möchte mittels des überschriftigen D3-Leims faserverstärkte, dynamisch hochbelastbare sowie ebenso steife, verschiedenwinklige "T"-Verbindungen herstellen. Die Faserverstärkung wird mittels Wicklung von in ca. zu 20% verdünntem Leim getunkter Lein-, Hanf- und Kokosfaser bzw. -garn erstellt, zudem werden die Winkel mittels einer Art Knoten-“brettchen“ verstärkt (im Metallbereich nennt man das Knotenblech, wie man das im Holzbereich nennt, weiß ich nicht). Da die Wicklung eine alldirektionale bzw. dynamische Belastbarkeit ermöglichen soll, kann diese stellenweise bis zu ca. 15 mm Schichthöhe betragen.
Bekomme ich bei der Dicke der leimgetränkten Faser Probleme mit der Aushärtung, oder kann ich über den Tag fröhlich meine insgesamt 10 erforderlichen T-Verbindungen wickeln und das ganze über Nacht tempern und dann nachbearbeiten, oder sollte ich die Ausführung doch besser in mehrere (dünnschichtigere und extragetemperte) Arbeitsschritte unterteilen?
Und vor allen Dingen, muss ich unbedingt innerhalb von 24 Stunden tempern, oder kann ich auch nach ein paar Tagen nachtempern (natürlich mit dem gleichen Erfolg was die Steifigkeit bzw. Polymerisation des Ergebnisses betrifft)?
Wer hat Erfahrung mit Titebond III? Im US-Netz wird der Leim relativ hochgejubelt bzw. beworben, hierzulande finde ich nicht viel darüber, bezogen habe ich ihn über den Fachhandel als oz-Abfüllung, eine Ottonormalverbraucher- bzw. Baumarktvermarktung findet demnach nicht statt.
Danke für’s Mitdenken!
Edith meint ich sollte noch darauf hinweisen, dass ich bzgl. Verleimung praktisch noch recht unerfahren bin (lediglich bei 2 Möbelstücken hab ich verstärkend zu Leim gegriffen, weil ich auf Metall verzichten wollte), was ich also so plane ist komplett theoretisch und angelesen, ursprünglich wollte ich das per Epoxy realisieren, weil ich mir aber selbst kein Schild "Umweltschwein" an die Stirn bappen wollte, hab ich nach witterungsgeeigneten Alternativen gesucht. Wenn mir also ein wahrer Praktiker sagt: "Schenk das Deinem Nachbarn zum Weihnachtssternebasteln" halte ich das für eine überaus wertvolle Information.
ich möchte mittels des überschriftigen D3-Leims faserverstärkte, dynamisch hochbelastbare sowie ebenso steife, verschiedenwinklige "T"-Verbindungen herstellen. Die Faserverstärkung wird mittels Wicklung von in ca. zu 20% verdünntem Leim getunkter Lein-, Hanf- und Kokosfaser bzw. -garn erstellt, zudem werden die Winkel mittels einer Art Knoten-“brettchen“ verstärkt (im Metallbereich nennt man das Knotenblech, wie man das im Holzbereich nennt, weiß ich nicht). Da die Wicklung eine alldirektionale bzw. dynamische Belastbarkeit ermöglichen soll, kann diese stellenweise bis zu ca. 15 mm Schichthöhe betragen.
Bekomme ich bei der Dicke der leimgetränkten Faser Probleme mit der Aushärtung, oder kann ich über den Tag fröhlich meine insgesamt 10 erforderlichen T-Verbindungen wickeln und das ganze über Nacht tempern und dann nachbearbeiten, oder sollte ich die Ausführung doch besser in mehrere (dünnschichtigere und extragetemperte) Arbeitsschritte unterteilen?
Und vor allen Dingen, muss ich unbedingt innerhalb von 24 Stunden tempern, oder kann ich auch nach ein paar Tagen nachtempern (natürlich mit dem gleichen Erfolg was die Steifigkeit bzw. Polymerisation des Ergebnisses betrifft)?
Wer hat Erfahrung mit Titebond III? Im US-Netz wird der Leim relativ hochgejubelt bzw. beworben, hierzulande finde ich nicht viel darüber, bezogen habe ich ihn über den Fachhandel als oz-Abfüllung, eine Ottonormalverbraucher- bzw. Baumarktvermarktung findet demnach nicht statt.
Danke für’s Mitdenken!
Edith meint ich sollte noch darauf hinweisen, dass ich bzgl. Verleimung praktisch noch recht unerfahren bin (lediglich bei 2 Möbelstücken hab ich verstärkend zu Leim gegriffen, weil ich auf Metall verzichten wollte), was ich also so plane ist komplett theoretisch und angelesen, ursprünglich wollte ich das per Epoxy realisieren, weil ich mir aber selbst kein Schild "Umweltschwein" an die Stirn bappen wollte, hab ich nach witterungsgeeigneten Alternativen gesucht. Wenn mir also ein wahrer Praktiker sagt: "Schenk das Deinem Nachbarn zum Weihnachtssternebasteln" halte ich das für eine überaus wertvolle Information.