Ich bin es leid auf Frauen zu stehen...
Hallo meine Lieben.
Ich weiß nicht mehr weiter. Ich bin jetzt seit gut 10 Jahren bei Freunden, Familie, Kollegen geoutet, im Reinen mit mir und meiner Frauen-Liebe und fühle mich dennoch einfach nur noch "falsch". Falsch eingeordnet, umgeben von einer heteronormativen Umgebung, in der alle Kollegen natürlich hetero vergeben sind, in der alle früheren Schulfreundinnen beginnen zu heiraten, Kinder zu kriegen... und ich bin noch immer alleine.
Seit Jahren verliebe ich mich immer wieder in Frauen meiner nahen Umgebung, Freundinnen, Kolleginnen, natürlich immer alle hetero oder vergeben oder beides. Dates mit bereits geouteten Frauen liefen meistens eher semi-gut, ich wurde oft verarscht und habe es in all den Jahren noch nicht geschafft eine Frau kennenzulernen, die mir gefällt, der ich gefalle und bei der auch nur der Hauch einer Chance einer gemeinsamen langfristigen Zukunft besteht.
Meine längste Beziehung dauerte 7 Monate und war geprägt von Misstrauen (mir gegenüber) und Streit. Ich wurde betrogen und verlassen. Zu den oben bereits genannten Punkten kommt hinzu, dass ich auch dadurch große Schwierigkeiten habe mich anderen anzuvertrauen, anzunähern, Nähe überhaupt zuzulassen. Weil ich so eine riesige Angst habe verletzt zu werden. Und offenbar bin ich es keiner Frau bisher wert gewesen sich um mich zu bemühen. Es scheint, wenn ich nicht den ersten Schritt mache, macht ihn keiner. Ich bin es wohl einfach niemandem wert den ersten Schritt zu machen.
Ich bin frustriert, einsam und alleine und ich kann und mag nicht mehr. Ich traue mich nicht mehr mich zu öffnen, Frauen anzusprechen, ich ertrage kein "nein" mehr. Und oft ertappe ich mich bei dem Gedanken "ich wünschte, ich wäre hetero". Und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Was bringt es mir, wenn ich im Reinen mit meiner Orientierung bin, wenn die Außenwelt das nicht zu sein scheint?
Hat irgendwer Erfahrungen mit diesen Gefühlen und Gedanken? Ich bin völlig verwirrt und hoffe einfach, dass ich damit nicht alleine bin.
Und ich bitte - auch wenn ich schon Gegenteiliges in diesem Forum hier erfahren musste - um ein respektvolles Miteinander unter diesem Beitrag. Wir haben alle unsere Probleme und ich bitte mit diesem Beitrag aufrichtig um Hilfe.
Ich freue mich auf Eure Nachrichten. Vielleicht bin ich ja doch nicht alleine.
Ich weiß nicht mehr weiter. Ich bin jetzt seit gut 10 Jahren bei Freunden, Familie, Kollegen geoutet, im Reinen mit mir und meiner Frauen-Liebe und fühle mich dennoch einfach nur noch "falsch". Falsch eingeordnet, umgeben von einer heteronormativen Umgebung, in der alle Kollegen natürlich hetero vergeben sind, in der alle früheren Schulfreundinnen beginnen zu heiraten, Kinder zu kriegen... und ich bin noch immer alleine.
Seit Jahren verliebe ich mich immer wieder in Frauen meiner nahen Umgebung, Freundinnen, Kolleginnen, natürlich immer alle hetero oder vergeben oder beides. Dates mit bereits geouteten Frauen liefen meistens eher semi-gut, ich wurde oft verarscht und habe es in all den Jahren noch nicht geschafft eine Frau kennenzulernen, die mir gefällt, der ich gefalle und bei der auch nur der Hauch einer Chance einer gemeinsamen langfristigen Zukunft besteht.
Meine längste Beziehung dauerte 7 Monate und war geprägt von Misstrauen (mir gegenüber) und Streit. Ich wurde betrogen und verlassen. Zu den oben bereits genannten Punkten kommt hinzu, dass ich auch dadurch große Schwierigkeiten habe mich anderen anzuvertrauen, anzunähern, Nähe überhaupt zuzulassen. Weil ich so eine riesige Angst habe verletzt zu werden. Und offenbar bin ich es keiner Frau bisher wert gewesen sich um mich zu bemühen. Es scheint, wenn ich nicht den ersten Schritt mache, macht ihn keiner. Ich bin es wohl einfach niemandem wert den ersten Schritt zu machen.
Ich bin frustriert, einsam und alleine und ich kann und mag nicht mehr. Ich traue mich nicht mehr mich zu öffnen, Frauen anzusprechen, ich ertrage kein "nein" mehr. Und oft ertappe ich mich bei dem Gedanken "ich wünschte, ich wäre hetero". Und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Was bringt es mir, wenn ich im Reinen mit meiner Orientierung bin, wenn die Außenwelt das nicht zu sein scheint?
Hat irgendwer Erfahrungen mit diesen Gefühlen und Gedanken? Ich bin völlig verwirrt und hoffe einfach, dass ich damit nicht alleine bin.
Und ich bitte - auch wenn ich schon Gegenteiliges in diesem Forum hier erfahren musste - um ein respektvolles Miteinander unter diesem Beitrag. Wir haben alle unsere Probleme und ich bitte mit diesem Beitrag aufrichtig um Hilfe.
Ich freue mich auf Eure Nachrichten. Vielleicht bin ich ja doch nicht alleine.