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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadIch glaube.....
05.08.2003 17:29
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0 ........?! als selbst katholischer und gläubiger mensch betreffen mich die jüngsten attacken der kirche und die dazugehörigen diskussionen sehr. grundsätzlich fühle ich mich von BEIDEN 2 "seiten" (kirche und homosexuelle) bedroht, obwohl ich beiden angehöre... auf der österreichischen plattform www.rainbow.or.at fand ich dazu einen text, der mich als erster wirklich ansprach und aus der seele sprach. ich wollte euch den nicht vorenthalten und stelle ihn darum hier rein ------------ Wer wirklich erwartet hatte, dass der Vatikan zur Homoehe etwas anderes sagen würde als er heute gesagt hat, die/der ist wohl ein(e) TräumerIn oder RealitätsverweigererIn. Da sitzt noch immer eine Generation von Dogmatikern an den Schalthebeln der römisch-katholischen Kirche, die selbstgefällig progressive Entwicklungen in westlichen Demokratien übergeht, die zwar die christliche Nächstenliebe predigt, aber im gleichen Atemzug einer Gruppe von Menschen die volle Menschenwürde und die vollen Menschenrechte abspricht. Es ist beinahe überflüssig, dies erneut zu kritisieren, fast stellt sich Resignation ein und es bleibt die Hoffnung auf jene schöne Zukunft, wenn besagte Herrn das Zeitliche gesegnet haben und dies hoffentlich ein Segen für all jene ist, die jetzt unter deren Diskriminierung leiden. Österreich ist ein katholisches Land, seine Einwohner sind katholisch geprägt, das zeigt sich einmal mehr in der Tatsache, dass in unserem Parlament eine bürgerlich-konservative Mehrheit die Regierung stellt, die sich vehement allen Liberalisierungsversuchen in verschiedensten Bereichen der Rechte von Lesben, Schwulen und Transgenders in den Weg stellt, selbst um den Preis, von internationalen Gerichtshöfen verurteilt zu werden, wie zuletzt durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Das ist peinlich genug für ein Land, das sich auf Kunst, Kultur und Tradition berufend ein weltoffenes, gastfreundliches Image geben will. Und nun bleibt auch noch zu befürchten, dass eine Reihe von PolitikerInnen der ÖVP den päpstlichen Aufruf zur Bekämpfung der Homoehe mehr als Ernst nehmen wird: einmal mehr endlich Zeit für eine neue Politik in grün und rot. Aber wie geht es all jenen von uns, die in dieser katholisch geprägten Gesellschaft aufgewachsen sind und seit Jahr und Tag die Diskriminierungsversuche aushalten müssen? Da bieten sich zunächst einmal radikale Lösungen an wie Selbstmord (vor allem im jugendlichen Alter und in sozial ausweglosen Situationen) oder der Kirchenaustritt: ein legitimer Schritt für jeden, der ohnehin mit Religion und Glauben nichts am Hut hat und dessen finanzieller Beitrag an anderer Stelle bei weitem besser aufgehoben ist. Doch gibt es auch andere Menschen, die homosexuell empfinden und ihre Sexualität ausleben, aber deswegen ihren Glauben und ihre Glaubensgemeinschaft nicht aufgeben wollen. Für sie sind es in der Tat schwere Zeiten und die Umstände zwingen sie zur Doppelmoral. Und da ihnen diese Doppelmoral aufgezwungen wird, sind es nicht sie, die zu verurteilen sind, weil sie etwa „noch nicht ausgetreten sind“, sondern jene, die ihnen dieses Verhalten aufgezwungen haben. Aus der Kirche auszutreten kann für manche/n eine schwerwiegende Entscheidung bedeuten, da sie/er damit einen nicht unbedeutenden Teil ihrer/seiner Vergangenheit aufgeben muss, das kann zu schwierig sein, das kann zu große Wunden aufreißen, das muss eine individuelle Entscheidung des einzelnen Menschen bleiben, auch wenn die „äußeren“ Gründe noch so schwerwiegend zu sein scheinen. Doch die Doppelmoral anzuprangern, das darf durchaus legitimes Mittel sein, rückwärtsgewandtem Denken entgegen zu wirken: Ein Bischof oder ein anderer kirchlicher Würdenträger, der öffentlich gegen Homosexualität auftritt, selbst aber homosexuell ist und dieses möglicherweise sogar auslebt, der darf sich nicht wundern, wenn er geoutet wird: die Gefahr, einen solchen Menschen damit zu ruinieren ist groß, dennoch gibt es auch die Hoffnung, dass irgendwann einmal durch selbstbewusstes Auftreten von offen-homosexuellen Kirchenmännern ein Prozess des Umdenkens initiiert wird, wie er etwa in der anglikanischen Kirche gerade geschieht. Dieser wird wohl umso länger dauern, je älter eine Institution ist; und bei der zweitausendjährigen Geschichte der katholischen Kirche kann es sein, dass wir in der Tat noch einige Jahre warten müssen. Ich möchte nichts verteidigen, dort wo es aus schwulesbischer Sicht nichts zu verteidigen gibt, ich möchte nichts beschönigen, dort wo die Zustände zu trist und düster sind, doch wie überall gibt es auch hier nicht nur schwarz und weiß. Daher: Stehen wir auf und treten wir für die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von uns Homosexuellen und Transgenders ein – auch innerhalb der Glaubensgemeinschaften, respektieren wir jene unter uns, für die der Glaube mehr ist, als das vierteljährliche Überweisen des Kirchenbeitrags und vergessen wir nicht, dass – ob’s uns gefällt oder nicht – die katholische Kirche über Jahrhunderte einen bedeutenden Beitrag zur kulturellen Identität unseres Landes geleistet hat, der respektiert werden sollte aber durchaus auch hinterfragt werden darf. Orsone, am 31.7.2003 ------------------------
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05.09.2003 19:40
05.09.2003 11:00
29.08.2003 17:29
29.08.2003 17:01
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28.08.2003 22:20
22.08.2003 09:42
11.08.2003 02:57
HiddenNickname
0 Alnabe...ons AAA glnabe eigentliod? Aeiner Aeinang nnod, ist es niodts oeiter nls eine Andaafang oon Aegeln, gesodnffen oon Aensoden die sie nasnatoen ao siod nndere Aefagig oa onoden and nnderen dns Aeld nas der Ansode oa oieden. Aies oird in einer Aodnodtel nls Aeligion oertnaft, nlles ist toll and bln and blabb and AAAAA...sodon dnt onn Aillionen oon Alaabigen die den sodonodsinn naod nood AAAAAAA Aod dnbe den AAAAAAA nn AAA Aott langst oerloren. Aod oill dier nieonnden betedren...ao diooels oillen. Aber iod tnnn eaod nar rnten eaod einonl oit der Aiber Al Ael Aegis oon Aleister Arooleq oa besodaftigen. Anteressnnt gesodrieben. Ab es ondr ist ist etons nnderes dood iod tnnn oir oorstellen (and oersaode es naod oeitgedend) oein Aeben dnnnod nasoariodten Aeas est Aooo: Aer Ainoige Aott Aen As Aibt Ast Aer Aensod
11.08.2003 01:07
09.08.2003 01:41
08.08.2003 00:42
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