Ich hab einen neuen Job!!! Aber...
Gerade habe ich eine Zusage bekommen für einen neuen Job
Ein schöner Ego-Pusher, nachdem ich schon so lange auf der Suche nach einem neuen Job bin - und: endlich komme ich in den Öffentlichen Dienst!!
Wäre da nicht eine "kleine" Unsicherheit dabei.
Zum Einen:
*Meine jetzige Branche und Tätigkeitsfelder werden mir sehr fehlen (Studienadministratorin an einer Privaten Hochschule).
*Meine jungen KollegInnen, die sich jedoch auch alle nach und nach wegbeworben haben und wegbewerben, werden mir als KollegInnen fehlen.
*Meine (Führungs-)Verantwortung wird mir sehr fehlen.
*Ich werde 40-190 EUR netto (noch unklar, wie ich eingestuft werde), weniger verdienen, zumindest erstmal
*Der kurze Weg zur Arbeit wird mir fehlen
*Ich weiß nicht einmal, ob mir die Tätigkeiten liegen werden. Es wird unheimlich viel Neues zum Lernen geben, da mir ein Teil der Tätigkeiten noch völlig neu sind.
Von Studienadministration zur Sachbearbeitung Administration und Logistik... ist fast wie Tag und Nacht...
*Reisebereitschaft ist erforderlich, was für mich eigentlich ein No-Go-Kriterium ist...
Was sich jedoch verbessern würde:
*Endlich mehr Freiraum in Sachen Arbeitszeiten, mehr Zeit zum Leben außerhalb vom Beruf,
*sehr netter, kulanter Arbeitgeber,
*Forschungsbranche,
*Entdecken neuer Arbeitsfelder heißt auch Entdecken, wie ich mich langfristig weiter orientieren möchte,
*Der Arbeitgeber würde ebenfalls ein berufsbegleitendes Fernstudium und Weiterbildungen unterstützen..
*Die Arbeitsbedingungen scheinen auch gut zu sein, das Büro ist renoviert, eigener Raum, Flachbildschirm
*Außerdem wäre der Job sicherer, verbindlicher, als mein jetziger (wo alles nach Nase und Laune entschieden wird)
Eigentlich ist es ein Wunder, dass sie mich überhaupt nochmal zum Vorstellungsgespräch eingeladen haben, da ich das 1. Gespräch vor lauter Unsicherheit total kurzfristig abgesagt habe, was ja schon ein "bye-bye"-Kriterium ist.
Ahhhhh!!! Mein Kopf implodiert vor lauter Denken

Wagen oder nicht wagen?
Klar, zuerst den Vertrag abwarten.. vorher wichtige Fragen für mich klären, z.B. Reisebereitschaft-wie oft? Und natürlich das Gehalt.
Einerseits ist es wie eine neue Beziehung eingehen: Man weiß vorher NIE, wie es sich entwickeln wird. Es ist ein Wagnis, wie alles im Leben. Und letztlich gibt es die Probezeit. Bei Nicht-Gefallen kann ich mich jederzeit weiterbewerben...
Bis jetzt ist noch alles unverbindlich und ich habe noch Zeit, mich weiter umzuschauen. Ich bekomme innerhalb der nächsten 2-3 Wochen den Einstellungsvertrag zugeschickt und kann mir dann in Ruhe alles durchlesen.
Andererseits wäre ich mir sehr viel sicherer in meiner Entscheidung, wenn ich einen Job an einer Öffentlichen Hochschule finden würde. Also das, was ich jetzt mache, nur unter sicheren, verbindlicheren und besseren Arbeitsbedingungen. Leider habe ich jedoch >1 Jahr erfolgslos gesucht (2x in die engste Runde gekommen, trotzdem nicht den Job bekommen) und so viele Jobs gibt es da leider nicht..
Ambivalenz ist mein zweiter Name
Was denkt ihr, wenn ihr euch das so durchlest?
Und: wie verbindlich ist eine Unterschrift auf einem Einstellungsvertrag vor Eintritt?
Ein schöner Ego-Pusher, nachdem ich schon so lange auf der Suche nach einem neuen Job bin - und: endlich komme ich in den Öffentlichen Dienst!!

Wäre da nicht eine "kleine" Unsicherheit dabei.
Zum Einen:
*Meine jetzige Branche und Tätigkeitsfelder werden mir sehr fehlen (Studienadministratorin an einer Privaten Hochschule).
*Meine jungen KollegInnen, die sich jedoch auch alle nach und nach wegbeworben haben und wegbewerben, werden mir als KollegInnen fehlen.
*Meine (Führungs-)Verantwortung wird mir sehr fehlen.
*Ich werde 40-190 EUR netto (noch unklar, wie ich eingestuft werde), weniger verdienen, zumindest erstmal
*Der kurze Weg zur Arbeit wird mir fehlen
*Ich weiß nicht einmal, ob mir die Tätigkeiten liegen werden. Es wird unheimlich viel Neues zum Lernen geben, da mir ein Teil der Tätigkeiten noch völlig neu sind.
Von Studienadministration zur Sachbearbeitung Administration und Logistik... ist fast wie Tag und Nacht...
*Reisebereitschaft ist erforderlich, was für mich eigentlich ein No-Go-Kriterium ist...
Was sich jedoch verbessern würde:
*Endlich mehr Freiraum in Sachen Arbeitszeiten, mehr Zeit zum Leben außerhalb vom Beruf,
*sehr netter, kulanter Arbeitgeber,
*Forschungsbranche,
*Entdecken neuer Arbeitsfelder heißt auch Entdecken, wie ich mich langfristig weiter orientieren möchte,
*Der Arbeitgeber würde ebenfalls ein berufsbegleitendes Fernstudium und Weiterbildungen unterstützen..
*Die Arbeitsbedingungen scheinen auch gut zu sein, das Büro ist renoviert, eigener Raum, Flachbildschirm
*Außerdem wäre der Job sicherer, verbindlicher, als mein jetziger (wo alles nach Nase und Laune entschieden wird)
Eigentlich ist es ein Wunder, dass sie mich überhaupt nochmal zum Vorstellungsgespräch eingeladen haben, da ich das 1. Gespräch vor lauter Unsicherheit total kurzfristig abgesagt habe, was ja schon ein "bye-bye"-Kriterium ist.
Ahhhhh!!! Mein Kopf implodiert vor lauter Denken

Wagen oder nicht wagen?
Klar, zuerst den Vertrag abwarten.. vorher wichtige Fragen für mich klären, z.B. Reisebereitschaft-wie oft? Und natürlich das Gehalt.
Einerseits ist es wie eine neue Beziehung eingehen: Man weiß vorher NIE, wie es sich entwickeln wird. Es ist ein Wagnis, wie alles im Leben. Und letztlich gibt es die Probezeit. Bei Nicht-Gefallen kann ich mich jederzeit weiterbewerben...
Bis jetzt ist noch alles unverbindlich und ich habe noch Zeit, mich weiter umzuschauen. Ich bekomme innerhalb der nächsten 2-3 Wochen den Einstellungsvertrag zugeschickt und kann mir dann in Ruhe alles durchlesen.
Andererseits wäre ich mir sehr viel sicherer in meiner Entscheidung, wenn ich einen Job an einer Öffentlichen Hochschule finden würde. Also das, was ich jetzt mache, nur unter sicheren, verbindlicheren und besseren Arbeitsbedingungen. Leider habe ich jedoch >1 Jahr erfolgslos gesucht (2x in die engste Runde gekommen, trotzdem nicht den Job bekommen) und so viele Jobs gibt es da leider nicht..

Ambivalenz ist mein zweiter Name

Was denkt ihr, wenn ihr euch das so durchlest?
Und: wie verbindlich ist eine Unterschrift auf einem Einstellungsvertrag vor Eintritt?