Ihr gehts beschi****, aber sie tut nichts
Hallo ihr,
meine Freundin und ich sind jetzt seit über einem Jahr zusammen. Es war nie einfach in unserer Beziehung. Das Gegenteil war der Fall, eigtl hatten und haben wir immer zukämpfen.
Einmal weil wir das geheim zu halten versuchen, wobei man sagen muss, dass das eher von ihr ausgeht und ich eigtl dazu stehen will. Meine Eltern wissen es von uns, meine guten Freunde auch. Bei ihr ist das anders, ihre Famile weiß es nicht, von ihren Freunden ganz schweigen.
Zum Anderen weil sie an Depressionen leidet. Das war in der Vergangenheit immer mal wieder besser, dann wieder schlechter. Auch hier das Problem, sie sieht nicht ein, dass das so ist. Lässt sich nicht helfen. Verdrängt es. Manchmal geht das gut, manchmal holt es sie ein. Ihrer Meinung nach muss sie nichts tun, denn es vergeht ja von selber wieder. Oft war das so, dieses Mal nicht.
Genau wie zurzeit. Seit gut 2 Wochen wird es täglich schlimmer. Sie zieht sich immer mehr zurück. Zärtlichkeiten sind sehr selten geworden. Ein Kuss ist schon vorbei, bevor er begonnen ist. Das Verhalten kenne ich ja bereits von früheren Situationen, doch finde ich es dieses Mal erheblich schlimmer. Nicht, dass sie mich nicht anfässt, nein. Viel mehr zu sehen wir kraftlos und antriebslos sie ist. Sie liegt da wie ein Schluck Wasser in der Kurve...
Im Moment hat sie ziemliche Schwierigkeiten in der Arbeit. Nachdem sie vom 3 wöchigen Urlaub zurück ist, war alles komplett anders. Es wird nicht mehr mit ihr geredet. Ihre beiden Kolleginnen mit denen sie auch in der Freizeit sehr viel gemacht hat, ignorieren sie. Ihr wird z.B nicht erzählt, dass alle Kollegen einheitlich gekleidet zu ner Geburtstagsfeier mit Verkleiden gegangen wird oder dass sich alle davor treffen. Sie bekommt das immer nur hinten rum mit. Es wird ohne sie zum Mittagessen gegangen,... usw. Ich kenne selber ihre beiden Kolleginnen und kann so ein Verhalten gar nicht verstehen. Meine Freundin ist gewiss nicht leicht und ich kann mir schon vorstellen, dass sie v.a. in der letzten Zeit oft gereizt reagiert hat und sich viell auch zurück gezogen hat, aber genau dann würde ich als Kollegin doch mal hingehen und sie mit einbeziehen.
Wie dem auch sei. Die ganze Sache in der Arbeit zieht sie natürlich noch mehr runter.
Über das ganze zu reden, fällt ihr unheimlich schwer. Sie möchte das nicht. Sie sieht ihre Probleme als unrelevant an, obwohl genau das Gegenteil der Fall ist. Ich sehe eine Person, die sich immer mehr selber zerstört und nichts dagegen macht oder machen kann.
Gestern war sie bei einer Heilpraktikerin. Ich bin wirklich froh, dass sie überhaupt hin ist. Normal stellt sie sich schon da stur. Aber schon nach der ersten Frage "Nun erzählen sie mal" war es bei ihr vorbei. Diese Frage kann sie nach eigener Aussage nicht beantworten. Ihr wurden einige homeöpatische Mittel verschrieben, die sie schon bei der Heilpraktikerin ablehnte, weil sie das eh nciht einhalten würde. Auch mir gegenüber sagte sie, dass sie das eh nicht einhält und nochmal gehe sie nicht dort hin. Ich finde das sehr schade, dass alles von Anfang an immer gleich ausgeschlagen wird. Sie besitzt so wenig Wille. Das hängt sicher mit der Krankheit zusammen...
Sie sagt selber, sie müsse was an sich ändern, auch in der Arbeit. Aber sie tut einfach nichts. Darunter leidet unsere Beziehung sehr. In den letzten beiden Wochen reagierten wir sehr gereizt aufeinander. Das hat sich meiner Meinung nach wieder gelegt und wir konnten auch gut miteinander reden. Doch ihr Verhalten wird immer schlimmer. Es geht ihr immer schlechter. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Ich möchte sie zu nichts zwingen. Kann ich auch nicht. Ich liebe sie über alles und möchte sie unterstützen. Aber ich merke in manchen Situationen auch, dass es mich selber belastet. Es ist auch nciht schön, nie Zärtlichleit oder sowas zu spüren. Im Moment geht es mir selber ganz gut, ich hab mich damit abgefunden, dass eben nicht soviel von ihr rüberkommt. Aber ihr Anblick ist doch schmerzhaft.
Ich habe mich schon oft gefragt, warum ich das alles noch mitmache. Doch immer wieder stelle ich fest, dass ich sie liebe.
War jemand mal in einer ähnlichen Situation? Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Alles beenden?
Wir haben soviel zusammen durchgestanden und ich weiß, dass wir auch das durchstehen können. Doch ich bin manchmal so ratlos in meinem Handeln.
LG
meine Freundin und ich sind jetzt seit über einem Jahr zusammen. Es war nie einfach in unserer Beziehung. Das Gegenteil war der Fall, eigtl hatten und haben wir immer zukämpfen.
Einmal weil wir das geheim zu halten versuchen, wobei man sagen muss, dass das eher von ihr ausgeht und ich eigtl dazu stehen will. Meine Eltern wissen es von uns, meine guten Freunde auch. Bei ihr ist das anders, ihre Famile weiß es nicht, von ihren Freunden ganz schweigen.
Zum Anderen weil sie an Depressionen leidet. Das war in der Vergangenheit immer mal wieder besser, dann wieder schlechter. Auch hier das Problem, sie sieht nicht ein, dass das so ist. Lässt sich nicht helfen. Verdrängt es. Manchmal geht das gut, manchmal holt es sie ein. Ihrer Meinung nach muss sie nichts tun, denn es vergeht ja von selber wieder. Oft war das so, dieses Mal nicht.
Genau wie zurzeit. Seit gut 2 Wochen wird es täglich schlimmer. Sie zieht sich immer mehr zurück. Zärtlichkeiten sind sehr selten geworden. Ein Kuss ist schon vorbei, bevor er begonnen ist. Das Verhalten kenne ich ja bereits von früheren Situationen, doch finde ich es dieses Mal erheblich schlimmer. Nicht, dass sie mich nicht anfässt, nein. Viel mehr zu sehen wir kraftlos und antriebslos sie ist. Sie liegt da wie ein Schluck Wasser in der Kurve...
Im Moment hat sie ziemliche Schwierigkeiten in der Arbeit. Nachdem sie vom 3 wöchigen Urlaub zurück ist, war alles komplett anders. Es wird nicht mehr mit ihr geredet. Ihre beiden Kolleginnen mit denen sie auch in der Freizeit sehr viel gemacht hat, ignorieren sie. Ihr wird z.B nicht erzählt, dass alle Kollegen einheitlich gekleidet zu ner Geburtstagsfeier mit Verkleiden gegangen wird oder dass sich alle davor treffen. Sie bekommt das immer nur hinten rum mit. Es wird ohne sie zum Mittagessen gegangen,... usw. Ich kenne selber ihre beiden Kolleginnen und kann so ein Verhalten gar nicht verstehen. Meine Freundin ist gewiss nicht leicht und ich kann mir schon vorstellen, dass sie v.a. in der letzten Zeit oft gereizt reagiert hat und sich viell auch zurück gezogen hat, aber genau dann würde ich als Kollegin doch mal hingehen und sie mit einbeziehen.
Wie dem auch sei. Die ganze Sache in der Arbeit zieht sie natürlich noch mehr runter.
Über das ganze zu reden, fällt ihr unheimlich schwer. Sie möchte das nicht. Sie sieht ihre Probleme als unrelevant an, obwohl genau das Gegenteil der Fall ist. Ich sehe eine Person, die sich immer mehr selber zerstört und nichts dagegen macht oder machen kann.
Gestern war sie bei einer Heilpraktikerin. Ich bin wirklich froh, dass sie überhaupt hin ist. Normal stellt sie sich schon da stur. Aber schon nach der ersten Frage "Nun erzählen sie mal" war es bei ihr vorbei. Diese Frage kann sie nach eigener Aussage nicht beantworten. Ihr wurden einige homeöpatische Mittel verschrieben, die sie schon bei der Heilpraktikerin ablehnte, weil sie das eh nciht einhalten würde. Auch mir gegenüber sagte sie, dass sie das eh nicht einhält und nochmal gehe sie nicht dort hin. Ich finde das sehr schade, dass alles von Anfang an immer gleich ausgeschlagen wird. Sie besitzt so wenig Wille. Das hängt sicher mit der Krankheit zusammen...
Sie sagt selber, sie müsse was an sich ändern, auch in der Arbeit. Aber sie tut einfach nichts. Darunter leidet unsere Beziehung sehr. In den letzten beiden Wochen reagierten wir sehr gereizt aufeinander. Das hat sich meiner Meinung nach wieder gelegt und wir konnten auch gut miteinander reden. Doch ihr Verhalten wird immer schlimmer. Es geht ihr immer schlechter. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Ich möchte sie zu nichts zwingen. Kann ich auch nicht. Ich liebe sie über alles und möchte sie unterstützen. Aber ich merke in manchen Situationen auch, dass es mich selber belastet. Es ist auch nciht schön, nie Zärtlichleit oder sowas zu spüren. Im Moment geht es mir selber ganz gut, ich hab mich damit abgefunden, dass eben nicht soviel von ihr rüberkommt. Aber ihr Anblick ist doch schmerzhaft.
Ich habe mich schon oft gefragt, warum ich das alles noch mitmache. Doch immer wieder stelle ich fest, dass ich sie liebe.
War jemand mal in einer ähnlichen Situation? Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Alles beenden?
Wir haben soviel zusammen durchgestanden und ich weiß, dass wir auch das durchstehen können. Doch ich bin manchmal so ratlos in meinem Handeln.
LG