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In Dozentin verliebt

Beobachterin
HiddenNickname
offline
12.12.2005 03:21
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Hi,

bin neu hier und weiß gerade nicht so recht, wie und vor allem wo ich anfangen soll.

Nun, wie schon aus dem Titel des Threads hervorgeht, habe ich mich in meine Dozentin verliebt.
Es war keine Liebe auf den ersten Blick, eher ein schleichender Prozess.

Gleich in der ersten Stunde ihres Seminares fühlte ich mich jedoch von ihr angezogen...und- beobachtet.
Immer wieder spürte ich ihren Blick auf mir ruhen, zudem holte sie sich ständig Feedback bei mir.
Als wir dann zwecks besserer Kommunikation Namensschildchen schreiben sollten und ich in meiner vermüllten Tasche nach einem neuen Kuli suchte- mein alter hatte den Geist aufgegeben- zwinkerte sie mir zu und fragte ganz frech, ob ich vergessen habe, wer ich sei und meinen Personalausweis suche.

Als ich sie dann am nächsten Tag (vor dem zweiten Seminar, das ich bei ihr habe) zufällig auf dem Flur traf, nannte sie meinen Namen, um zu überprüfen, ob sie ihn sich richtig gemerkt habe. Und das nach nur einmal Sehen.
Ihr Wunsch nach meinem Feedback durchzog dann auch während dieses Seminars und das, obwohl ich gar nicht so ein tonangebender Typ bin.

Vergangene Woche kamen wir nicht mehr dazu, das Video, das sie mitgebracht hatte, anzusehen, woraufhin mein Gesichtsausdruck sich wohl verändert haben musste, denn sie stellte sogleich ein wenig fragend fest, dass ich traurig aussähe, woraufhin ich ihr entgegnete, dass ich das Video gern noch gesehen hätte (was der Wahrheit entsprach).

Wie bereits erwähnt besuche ich gleich zwei verschiedene Seminare bei ihr, wobei meine Wahl völlig unabsichtlich geschah, rein nach Themeninteresse, zudem kannte ich sie noch gar nicht.
Letzten Freitag und Samstag fand wieder das andere von beiden statt (zu Körper- und Geschlechterforschung, nebenbei bemerkt).
Am Freitag stellte ich ihr eine Frage zu einer Aufgabe, die sie uns aufgegeben hatte. Wir sollten einen Text zum Thema Körper verfassen.
Da das, was ich bereits zu Papier gebracht hatte, nicht der geforderten Länge entsprach, wollte ich wissen, ob ich auch mehrere Texte abgeben könne (diese waren vor längerer Zeit für private Zwecke entstanden), was sie bejahte.
Am nächsten Tag, also am Samstag, fragte sie, kaum dass ich meine Sachen ausgepackt hatte: "Schreiben Sie gerne" Ich: "Ja. Wieso?" Sie: "Ach...nur so. ...Weil sie doch gestern meinten, sie hätten mehrere Texte. ...Schön!"
Was mir während dieser Stunden auffiel, war, dass ihr jedoch auch manche Namen der restlichen Studenten/nnen im Gedächtnis haften geblieben waren.
Doch während der Pause wandte sie sich mit einer mir merwürdig erscheinenden Frage wieder an mich (allerdings besuche ich auch als Einzige gleich zwei Seminare bei ihr): "Sagen Sie mal...was wäre Ihnen lieber- sollen wir im Seminar zur Migration in diesen Raum hier wechseln oder im anderen bleiben?"
Ich entgegnete ihr, dass mir die Atmosphäre im Raum, in dem wir uns befanden, besser gefiele und ich somit diesen bevorzuge.

So, und nun meine Frage. :-)
Könnte man hinter ihren verbalen und nonverbalen Äußerungen etwas vermuten? Oder bilde ich mir das Ganze nur ein?
Und könnte das Thema Körper/Geschlechter darauf hinweisen, dass sie eine breitere Sicht auf die psychische und physische Orientierung hat und auch nach dieser lebt? Oder muss eine Beschäftigung mit diesem Themengebiet eine unkonventionelle Haltung nicht voraussetzen?
Aber vor allem: Wie kann ich mit ihr in einen etwas engeren Kontakt treten, ohne mich dabei zu blamieren?
Beobachterin
HiddenNickname
offline
12.12.2005 19:42
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Anne_Nym
HiddenNickname
offline
12.12.2005 19:37
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