Insel-Methode gegen sex. Kindesmissbrauch
Ich bin selbst Missbrauchsopfer und unterstütze seit vielen Jahren Opfer. Da die meisten Übergriffe im häuslichen Umfeld passieren, suchte ich nach einer Methode, die diesem Treiben ein Ende setzen kann. Ich sprach mit vielen sog. Experten, aber keine konnte mir weiterhelfen. Auf einer Buchmesse, auf der ich war, um mir einschlägige Literatur zu besorgen, blieb ich an einem Verlagsstand stehen. Dort saßen mehrere Frauen, die einen Mann in ihre Mitte genommen hatten. Dieser Mann ist Psychologe und redete Tacheles. Die Frauen neben ihm waren Opfer von sex. Kindesmissbrauch und erzählten ihre Geschichten und was aus ihnen mit Hilfe des Psychologen geworden war. Ich war erstaunt über ihre Offenheit und ihre wiedergewonnene Lebensfreude. Diese Frauen hatten es offensichtlich geschafft, ihre Opferrolle abzulegen.
Nach dem Vortrag bat ich den Psychologen um ein Gespräch. Es stellte sich heraus, dass es sich um Hans Georg van Herste handelte. Im Laufe des Gesprächs erklärte er mir die von ihm ersonnen Insel-Methode. Genial einfach, genial wirkungsvoll. Er hält Vorträge vor Vereinen, Frauengruppen etc. und erklärt die verschiedenen Arten von sex. Missbrauch. Dann fragt er in die Runde, ob es freiwillige Frauen gibt, die sich öffentlich gegen Missbrauch aussprechen. Diese "Inseln" müssen nicht psychologisch geschult sein. Sie müssen sich nur zu erkennen geben und dann die Inforamtionen an die richtigen Stellen (Polizei, Jugendamt, Organisationen) weiterleiten. Denn es ist doch kaum vorstellbar, dass ein achtjähriges Mädchen in den Bus steigt, um sich in der nächsten Großstadt durchzufragen, um dann einer wildfremden Frau ihre Geschichte zu erzählen. Van Herste meint, das muss vor Ort passieren. Allein die Anwesenheit von solchen "Inseln" schreckt schon Täter ab.
Wer sich darüber informieren möchte, kann das auf den Homepages von TransBorderLes oder van Herste tun. Man muss kein Buch kaufen oder einem Verein beitreten. Es kostet absolut nichts, außer vielleicht ein bisschen Zeit. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, es lohnt sich.
Denkt doch mal darüber nach. Jedes Kind, dass dadurch bewahrt werden kann, ist ein Treffer.
Viele Grüße von Elisabeth
Nach dem Vortrag bat ich den Psychologen um ein Gespräch. Es stellte sich heraus, dass es sich um Hans Georg van Herste handelte. Im Laufe des Gesprächs erklärte er mir die von ihm ersonnen Insel-Methode. Genial einfach, genial wirkungsvoll. Er hält Vorträge vor Vereinen, Frauengruppen etc. und erklärt die verschiedenen Arten von sex. Missbrauch. Dann fragt er in die Runde, ob es freiwillige Frauen gibt, die sich öffentlich gegen Missbrauch aussprechen. Diese "Inseln" müssen nicht psychologisch geschult sein. Sie müssen sich nur zu erkennen geben und dann die Inforamtionen an die richtigen Stellen (Polizei, Jugendamt, Organisationen) weiterleiten. Denn es ist doch kaum vorstellbar, dass ein achtjähriges Mädchen in den Bus steigt, um sich in der nächsten Großstadt durchzufragen, um dann einer wildfremden Frau ihre Geschichte zu erzählen. Van Herste meint, das muss vor Ort passieren. Allein die Anwesenheit von solchen "Inseln" schreckt schon Täter ab.
Wer sich darüber informieren möchte, kann das auf den Homepages von TransBorderLes oder van Herste tun. Man muss kein Buch kaufen oder einem Verein beitreten. Es kostet absolut nichts, außer vielleicht ein bisschen Zeit. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, es lohnt sich.
Denkt doch mal darüber nach. Jedes Kind, dass dadurch bewahrt werden kann, ist ein Treffer.
Viele Grüße von Elisabeth