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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadIst zu rauchen dumm?
03.08.2008 14:15
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0 Pro Jahr erkranken in Deutschland rund 33.000 Menschen an Lungenkrebs. Die Tendenz das Frauen vermehrt an Lungenkrebs erkranken ist steigend. Der Weg einer zukünftigen Frau die an Lungenkrebs erkrankt. Seit mehreren Jahren bereits Raucherin. Auch hat sie das Lesarion öfters besucht und verhemmt das Rauchen verteidigt. Gerne ist sie in Kneipen gegangen, wo sie ihrer Sucht freien Lauf lassen konnte. Eines Tages bemerkt sie das sie des öfteren Hustenanfälle bekommt und geht zum Hausarzt. Er glaubt erstmal das es sich um eine Bronchitis handelt. Sie raucht munter weiter. Weitere Beschwerden stellen sich ein, Gewichtsverlust (sie freut sich, hat sie doch gehört, wenn sie aufhört zu rauchen, wird sie zunehmen), aber wenn diese Abgeschlagenheit nicht wäre. Sie geht wieder zum Arzt. Dieser stellt dann Lungenkrebs fest. Leider bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, da Lungenkarzinome in einem frühen Stadium nicht erkannt werden. Es beginnt ein Rennen mit der Zeit. Sie sucht einen Onkologen auf. Seit diesem Zeitpunkt wird sie auf den Kopf gestellt, PET/CT, Bronchoskopie, Biopsie mit Pneumothorax usw. Wie bei vielen hat der Krebs bereits gestreut, die Leber und das Becken sind bereits betroffen. Weiterhin sind beim CT Metastasen im Kopf gefunden worden. Dieser wurden in einer mehrstündigen Operation entfernt. Danach erfolgt eine Bestrahlung. 2 Wochen danach, täglich von Montag bis Freitag. Weiterhin wurde eine Chemo eingeleitet. Es geht ihr zunehmend schlechter, auch trauert sie den Verlust ihrer schönen Haare hinterher, auch ihre Nägel sind bereits dunkel verfärbt und werden wohl auch ausfallen. Die Menstruation hat aufgehört. Die Chemo schlägt nicht an, wie erwünscht. Der Primärtumnor ist nur minimal zurück gegangen und der Tumormarker CA-15/3 ist wieder erhöht. Sie bekommt einen weitern Zyklus diesmal mit einer anderen Substanz- Topotecan. Der Primärtumor geht nicht zurück und ist weiterhin gewachsen, die Chemo wurde abgebrochen. Sie wird in einem Hospitz verlegt. Ihre Eltern und ihr Freundeskreis ist sehr niedergeschlagen. Nun erhält sie täglich Morphium. Erst einmal am Tag, dann immer öfters... Ihre Eltern leiden. Vor allem ihre Mutter, sie wollte nie das ihre Tochter vor ihr stirbt. Sie weiß, das sie danach kein glückliches Leben mehr führen kann, zu sehr liebt sie ihr Kind. Sie kann in den letzten Wochen nichts mehr zu sich nehmen, ihre Blut- und Leberwerte sind sehr schlecht. Sie hat Probleme beim Wasserlassen und akute Atemnot. Das Wasser ist bereits in der Lunge. Weiterhin hat sie wieder Metastasen im Kopf und diese wirken sich auf ihr Sprachtzentrum aus. Ihre Mutter kann sich nun nicht mehr mit ihr verständigen. Die letzten Lebenstage stehen ihr bevor. Sie kann nicht mehr, sie will endlich sterben. Könnte sie die Zeit nochmals zurück drehen, sie würde nicht mehr rauchen, auch die Einbußen in den Kneipen sind ihr mittlerweile scheißegal! Sie würde nie mehr für das Rauchen argumentieren oder es gleichsetzten mit "Bier und Mineralwasser".
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04.08.2008 17:13
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