Job
Muss man sich sowas heutzutage bieten lassen? Oder ist das wirklich zuviel? :
Ich arbeite bei der Caritas...erstmal als Fsjler (wers nicht kennt, quasi : lang-zeit-praktikantin - bezahlt) ...na und denn kommt ins Gespräch, dass ich ja danach noch als Aushilfe dort weiterarbeiten könnte...schön für mich, denn ich hatte noch nichts anderes und war froh, was Sinnvolles tun zu können, was mir außerdem auch noch Spaß gemacht hat (wieso ich das jetzt in der Vergangenheit schreibe, werdet ihr wissen, wenn ihr weiterlest)... okee...gut, kurz vor Ende meines FSJs tauchten plötzlich Mädels auf, die sich auf meine Stelle beworben haben...war schon recht heftig für mich...aber musste ich akzeptieren, war ok! ...eine Woche später...beide hatten abgesagt...Ich sollte doch als Aushilfe noch etwa ein weiteres halbes Jahr bleiben. Schön! Von Anfang an war klar...dass ich wenn ich dann nur noch 400 Euro verdiene, nicht mehr Vollzeit arbeiten werde,...sogar Vorgesetzter und auch Abteilungsleiter sahen das genauso. Also haben wir zu dritt vereinbart, dass ich 24 Stunden die Woche arbeite - und dass ich einen Tag die Woche frei habe...alle Beteiligten waren einverstanden. Eine Kollegin von mir fragte mich kurz nach Beginn meines neuen Arbeitsverhältnisses nun, wieso ich denn immer schon früher gehen dürfte. Hab ich ihr natürlich gesagt, dass ich jetzt für die 400 Euro nicht mehr Vollzeit arbeite. Bei ihr stand zu der Zeit auch ein WEchsel vom FSJler zum Helfer-Dasein an...sie sollte aber voll arbeiten (8 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche) Dann ist sie natürlich zum Chef damit und der hat nen Ausraster bekommen und mir über den Abteilungsleiter gesagt, dass ich nicht soviel rumerzählen soll in der Werkstatt und diese Dinge für mich behalten soll, das Ganze hätte ja jetzt ne riiiiesen Welle ausgelöst und so weiter und so fort.
Auf meine Frage gegenüber dem Abteilungsleiter, was ich ihr denn bitte hätte sagen sollen, hieß es "ja, dann hat man sich halt mal nicht gesehen, war aber da, oder so" Is ja lustig...erstens: LÜGEN? Zweitens: ich bin jeden Freitag nicht da, sorry, aber so kreativ bin ich dann auch nicht, dass mir für jeden Freitag ne Ausrede einfällt, die glaubwürdig ist. DRITTENS: ES WAR VON ANFANG AN KLAR; DASS SIE DAS MITKRIEGT UND DAS FINDE ICH AUCH DURCHAUS IN ORDNUNG!
Naja, von da an war der Chef am Toben...trotzdem sollte alles weiterlaufen wie geplant...und abgesprochen. Einen Tag darauf: ein weiteres Gespräch mit dem Abteilungsleiter. Der Chef hatte sich kurzerhand alles nochmal ganz anders überlegt. 'ENTWEDER; DU ARBEITEST VOLLZEIT FÜR 450 Euro im Monat, ODER du ARBEITEST 4 TAGE DIE WOCHE VOLL FÜR 400 Euro. ENTSCHEIDE DICH BIS MORGEN'
Ich dachte DAS kann nicht euer ernst sein Leute! ERstens mal, das istn Stundenlohn von 3 Euro und n paar zerquetschten....oke, ich bin nicht ausgebildet...TROTZDEM! Ín dem Moment hatte ich auch schon keine wirkliche Lust mehr, mir dieses Hin und Her weiterzugeben und da ich diese Leute jeden Tag sehe, verging mir auch ordentlich die Lust am Arbeiten. Auf meine Frage, wie denn das wäre, wenn ich kündige...bzw nicht mehr will...denn kündigen geht ja nicht- weil das Arbeitsamt mir ne Sperre von was weiß ich wie vielen Wochen oder Monaten geben würde-hieß es dann auch noch 'Ja, aber du bist ja jetzt schon in dem Arbeitsverhältnis drin,also musst auch DU kündigen' (wobei ich ja in dieses Arbeitsverhältnis unter ganz anderen Bedingungen reingegangen bin!) ...
Naja ok...ich hab drüber nachgedacht und mich entschieden, doch weiterzumachen...4 Tage VOLL.
Hab mich dann auch schneller als ich dachte so gut es geht abgeregt und meine Arbeit so gut gemacht wie ich konnte.
Weiter ging es nun heute...(ob wirklich jemand bis hierhin liest...) Ich erhielt meine Gehaltsabrechnung und stellte fest,dass kein Fahrgeld überwiesen wurde. Fragte erstmal meinen Vorgesetzten, ob sie sich das nun auch anders überlegt hätten...oder wem ich das nochmal sagen müsste. Er war sich sicher, dass ich in der Personalabteilung nachfragen sollte...das tat ich nun auch. Daraufhin kam die Meldung,dass ich keinen Anspruch mehr auf Fahrtkostenerstattung habe, weil ich ja nun kein FSJ mehr mache (Es war aber vorher vereinbart,dass ich weiterhin die Kosten erstattet kriege, obwohl das normalerweise nicht der FAll wäre) ....soweit so gut... als ich das gehört hab, konnte ich schon wieder fast platzen vor Wut, hab aber nichts mehr dazu gesagt. Fünf Minuten später kommt der Abteilungsleiter und brüllt mich voll an, dass ich die Wege einhalten soll und dass ich schon wieder so ne Welle losgetreten hätte und er da langsam keinen Bock mehr drauf hat. (das Ganze im Beisein von allen Möglichen Beschäftigten und Kollegen) Und dass der Chef auch wieder Wind davon bekommen hat und im Dreieck springt.
(Und ich kann mich noch sehr genau dran erinnern, dass ich ihn bevor mein FSJ endete gefragt hab, wie das mit den Fahrtkosten aussieht und er meinte, er habe damit nichts zu tun, dass müsste die Fr. ***** aus der Personalabteilung wissen)
Soll ich n Schweigegelübde ablegen oder was? Oder für jedes Wort, das ich sage um Erlaubnis bitten? Ich seh bei mir keine Schuld!
Man muss ja nicht so verkorkste Beschäftigungsverhältnisse anfangen, wo der eine von andern dies und das und jenes nicht wissen DARF (albern albern albern! ODER????)
Und wenn man wegen jedem Scheiß zum Abteilungsleiter rennt, kommt sowas wie 'Das weiß ich auch nicht, da bin ich nicht für zuständig und ich hab auch keine Lust mich darum zu kümmern'...alles schon gehört.
Tja, hab ich noch ne wichtige Sache vergessen???? Ich wollte mich hier mal auskotzen, wahrscheinlich liest eh keiner bis zum Ende. Und wahrscheinlich denken sich viele 'Hey Mädchen, sei nicht so naiv, so geht eben zu heutzutage' Mich nimmt das ganz schön hart mit, was da so passiert... vielleicht kanns ja einer nachvollziehen. Ich fühl mich abhängig von dem Laden und ich bin in ner Zwickmühle...aber wenn mich mein Gefühl nicht täuscht, dann hat der Chef ja jetzt entgültig genug und ich bald meine Kündigung aufm Tisch! Was ich auch übel finden würde...ich hab mich ja nicht umsonst auf dieses Angebot eingelassen. Ich wollte eigentlich vermeiden arbeitslos zu sein und am Ende doch einen neuen Job annehmen zu müssen, der mir überhaupt keinen Spaß macht. (wobei das hier jetzt natürlich auch kein Dauerzustand is...denn das zehrt an meinen Nerven-meine Fresse, ich bin noch nicht mal 20 und schon so abgefuckt über das Arbeitsleben und seine schöne Abhängigkeit! Muss das denn sein???)
Es lebe die Caritas!
Und DAS alles in der Caritas.
Ich arbeite bei der Caritas...erstmal als Fsjler (wers nicht kennt, quasi : lang-zeit-praktikantin - bezahlt) ...na und denn kommt ins Gespräch, dass ich ja danach noch als Aushilfe dort weiterarbeiten könnte...schön für mich, denn ich hatte noch nichts anderes und war froh, was Sinnvolles tun zu können, was mir außerdem auch noch Spaß gemacht hat (wieso ich das jetzt in der Vergangenheit schreibe, werdet ihr wissen, wenn ihr weiterlest)... okee...gut, kurz vor Ende meines FSJs tauchten plötzlich Mädels auf, die sich auf meine Stelle beworben haben...war schon recht heftig für mich...aber musste ich akzeptieren, war ok! ...eine Woche später...beide hatten abgesagt...Ich sollte doch als Aushilfe noch etwa ein weiteres halbes Jahr bleiben. Schön! Von Anfang an war klar...dass ich wenn ich dann nur noch 400 Euro verdiene, nicht mehr Vollzeit arbeiten werde,...sogar Vorgesetzter und auch Abteilungsleiter sahen das genauso. Also haben wir zu dritt vereinbart, dass ich 24 Stunden die Woche arbeite - und dass ich einen Tag die Woche frei habe...alle Beteiligten waren einverstanden. Eine Kollegin von mir fragte mich kurz nach Beginn meines neuen Arbeitsverhältnisses nun, wieso ich denn immer schon früher gehen dürfte. Hab ich ihr natürlich gesagt, dass ich jetzt für die 400 Euro nicht mehr Vollzeit arbeite. Bei ihr stand zu der Zeit auch ein WEchsel vom FSJler zum Helfer-Dasein an...sie sollte aber voll arbeiten (8 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche) Dann ist sie natürlich zum Chef damit und der hat nen Ausraster bekommen und mir über den Abteilungsleiter gesagt, dass ich nicht soviel rumerzählen soll in der Werkstatt und diese Dinge für mich behalten soll, das Ganze hätte ja jetzt ne riiiiesen Welle ausgelöst und so weiter und so fort.
Auf meine Frage gegenüber dem Abteilungsleiter, was ich ihr denn bitte hätte sagen sollen, hieß es "ja, dann hat man sich halt mal nicht gesehen, war aber da, oder so" Is ja lustig...erstens: LÜGEN? Zweitens: ich bin jeden Freitag nicht da, sorry, aber so kreativ bin ich dann auch nicht, dass mir für jeden Freitag ne Ausrede einfällt, die glaubwürdig ist. DRITTENS: ES WAR VON ANFANG AN KLAR; DASS SIE DAS MITKRIEGT UND DAS FINDE ICH AUCH DURCHAUS IN ORDNUNG!
Naja, von da an war der Chef am Toben...trotzdem sollte alles weiterlaufen wie geplant...und abgesprochen. Einen Tag darauf: ein weiteres Gespräch mit dem Abteilungsleiter. Der Chef hatte sich kurzerhand alles nochmal ganz anders überlegt. 'ENTWEDER; DU ARBEITEST VOLLZEIT FÜR 450 Euro im Monat, ODER du ARBEITEST 4 TAGE DIE WOCHE VOLL FÜR 400 Euro. ENTSCHEIDE DICH BIS MORGEN'
Ich dachte DAS kann nicht euer ernst sein Leute! ERstens mal, das istn Stundenlohn von 3 Euro und n paar zerquetschten....oke, ich bin nicht ausgebildet...TROTZDEM! Ín dem Moment hatte ich auch schon keine wirkliche Lust mehr, mir dieses Hin und Her weiterzugeben und da ich diese Leute jeden Tag sehe, verging mir auch ordentlich die Lust am Arbeiten. Auf meine Frage, wie denn das wäre, wenn ich kündige...bzw nicht mehr will...denn kündigen geht ja nicht- weil das Arbeitsamt mir ne Sperre von was weiß ich wie vielen Wochen oder Monaten geben würde-hieß es dann auch noch 'Ja, aber du bist ja jetzt schon in dem Arbeitsverhältnis drin,also musst auch DU kündigen' (wobei ich ja in dieses Arbeitsverhältnis unter ganz anderen Bedingungen reingegangen bin!) ...
Naja ok...ich hab drüber nachgedacht und mich entschieden, doch weiterzumachen...4 Tage VOLL.
Hab mich dann auch schneller als ich dachte so gut es geht abgeregt und meine Arbeit so gut gemacht wie ich konnte.
Weiter ging es nun heute...(ob wirklich jemand bis hierhin liest...) Ich erhielt meine Gehaltsabrechnung und stellte fest,dass kein Fahrgeld überwiesen wurde. Fragte erstmal meinen Vorgesetzten, ob sie sich das nun auch anders überlegt hätten...oder wem ich das nochmal sagen müsste. Er war sich sicher, dass ich in der Personalabteilung nachfragen sollte...das tat ich nun auch. Daraufhin kam die Meldung,dass ich keinen Anspruch mehr auf Fahrtkostenerstattung habe, weil ich ja nun kein FSJ mehr mache (Es war aber vorher vereinbart,dass ich weiterhin die Kosten erstattet kriege, obwohl das normalerweise nicht der FAll wäre) ....soweit so gut... als ich das gehört hab, konnte ich schon wieder fast platzen vor Wut, hab aber nichts mehr dazu gesagt. Fünf Minuten später kommt der Abteilungsleiter und brüllt mich voll an, dass ich die Wege einhalten soll und dass ich schon wieder so ne Welle losgetreten hätte und er da langsam keinen Bock mehr drauf hat. (das Ganze im Beisein von allen Möglichen Beschäftigten und Kollegen) Und dass der Chef auch wieder Wind davon bekommen hat und im Dreieck springt.
(Und ich kann mich noch sehr genau dran erinnern, dass ich ihn bevor mein FSJ endete gefragt hab, wie das mit den Fahrtkosten aussieht und er meinte, er habe damit nichts zu tun, dass müsste die Fr. ***** aus der Personalabteilung wissen)
Soll ich n Schweigegelübde ablegen oder was? Oder für jedes Wort, das ich sage um Erlaubnis bitten? Ich seh bei mir keine Schuld!
Man muss ja nicht so verkorkste Beschäftigungsverhältnisse anfangen, wo der eine von andern dies und das und jenes nicht wissen DARF (albern albern albern! ODER????)
Und wenn man wegen jedem Scheiß zum Abteilungsleiter rennt, kommt sowas wie 'Das weiß ich auch nicht, da bin ich nicht für zuständig und ich hab auch keine Lust mich darum zu kümmern'...alles schon gehört.
Tja, hab ich noch ne wichtige Sache vergessen???? Ich wollte mich hier mal auskotzen, wahrscheinlich liest eh keiner bis zum Ende. Und wahrscheinlich denken sich viele 'Hey Mädchen, sei nicht so naiv, so geht eben zu heutzutage' Mich nimmt das ganz schön hart mit, was da so passiert... vielleicht kanns ja einer nachvollziehen. Ich fühl mich abhängig von dem Laden und ich bin in ner Zwickmühle...aber wenn mich mein Gefühl nicht täuscht, dann hat der Chef ja jetzt entgültig genug und ich bald meine Kündigung aufm Tisch! Was ich auch übel finden würde...ich hab mich ja nicht umsonst auf dieses Angebot eingelassen. Ich wollte eigentlich vermeiden arbeitslos zu sein und am Ende doch einen neuen Job annehmen zu müssen, der mir überhaupt keinen Spaß macht. (wobei das hier jetzt natürlich auch kein Dauerzustand is...denn das zehrt an meinen Nerven-meine Fresse, ich bin noch nicht mal 20 und schon so abgefuckt über das Arbeitsleben und seine schöne Abhängigkeit! Muss das denn sein???)
Es lebe die Caritas!
Und DAS alles in der Caritas.