Katzenklau
Am 28.01.13 ist zum zweiten Mal innerhalb von acht Jahren eine schwarz-weiße Katze über Nacht spurlos aus meinem Leben verschwunden. Wieder hat alles nichts gebracht: Vermisstenmeldungen, Aushänge, Annoncen, Wurfzettel, nicht einmal das Aussetzen von 500 € „Kopfgeld“…
WER MACHT SO ETWAS? UND WARUM?
Als meine erste 15jährige Schwarz-weiße von heute auf morgen verschwand, glaubte ich noch, es hätte sich um so etwas wie einen Unfall etc. gehandelt haben können. Das spurlose Verschwinden meiner 8jährigen Schwarz-weißen werte ich als einen gezielten persönlichen Affront. Hier im Wohngebiet gibt es hunderte von Freigängerkatzen. Alle sind sie da, nur meine nicht.
Meine Katzen sind keine Rassekatzen. Es sind Notfälle – krank oder verletzt – von Deutschlands Straßen. „Wegwerfkatzen“. Deswegen sind sie mir vom ersten Tag an lieb und wertvoll. Sie werden gesund gepflegt und optimal versorgt. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, ins Haus zu gelangen. Fast zwei Jahre haben die zwar gelehrige, aber doch etwas plumpe Katze und ich geübt, dass die Katze den nächtlichen Rückweg über die Feuerleiter, das Dach und den Balkon bewältigte.
Freigängerkatzen ziehen den Ärger der Nachbarn auf sich, wenn sie deren Beete zu Katzenklos umfunktionieren, deren Gartenmöbel mitbenutzen oder deren Tulpenzwiebeln ausbuddeln. Aber deswegen eine Katze heimlich um- oder wegzubringen? Sollte eine bestimmt Katze in Verruf kommen, könnte man sich ja zunächst mit deren Halter in Verbindung setzen.
Der Verlust einer Katze reißt ein großes Loch in mein Leben. Und in das meiner menschlichen und tierischen Mitbewohner. Meine Angstkatze ist seit Tagen völlig verstört und orientierungslos. Falls jemand meine schwarz-weiße Katze behalten haben sollte, so hoffe ich, dass sie sich dort – wie bei mir – verhält: Mit ihren riesigen Pranken Tischtücher, Gardinen und Bettbezüge zerfetzt und Tapeten in Bahnen von der Wand reißt. Ich bin noch schwer am überlegen, ob ich mir bei nächster Gelegenheit wieder einen (schwarz-weißen?) Notfall oder doch lieber einen Kampfhund zulege, der die Nachbarschaft abends am Gartentor zähnefletschend empfängt?!
WER MACHT SO ETWAS? UND WARUM?
Als meine erste 15jährige Schwarz-weiße von heute auf morgen verschwand, glaubte ich noch, es hätte sich um so etwas wie einen Unfall etc. gehandelt haben können. Das spurlose Verschwinden meiner 8jährigen Schwarz-weißen werte ich als einen gezielten persönlichen Affront. Hier im Wohngebiet gibt es hunderte von Freigängerkatzen. Alle sind sie da, nur meine nicht.
Meine Katzen sind keine Rassekatzen. Es sind Notfälle – krank oder verletzt – von Deutschlands Straßen. „Wegwerfkatzen“. Deswegen sind sie mir vom ersten Tag an lieb und wertvoll. Sie werden gesund gepflegt und optimal versorgt. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, ins Haus zu gelangen. Fast zwei Jahre haben die zwar gelehrige, aber doch etwas plumpe Katze und ich geübt, dass die Katze den nächtlichen Rückweg über die Feuerleiter, das Dach und den Balkon bewältigte.
Freigängerkatzen ziehen den Ärger der Nachbarn auf sich, wenn sie deren Beete zu Katzenklos umfunktionieren, deren Gartenmöbel mitbenutzen oder deren Tulpenzwiebeln ausbuddeln. Aber deswegen eine Katze heimlich um- oder wegzubringen? Sollte eine bestimmt Katze in Verruf kommen, könnte man sich ja zunächst mit deren Halter in Verbindung setzen.
Der Verlust einer Katze reißt ein großes Loch in mein Leben. Und in das meiner menschlichen und tierischen Mitbewohner. Meine Angstkatze ist seit Tagen völlig verstört und orientierungslos. Falls jemand meine schwarz-weiße Katze behalten haben sollte, so hoffe ich, dass sie sich dort – wie bei mir – verhält: Mit ihren riesigen Pranken Tischtücher, Gardinen und Bettbezüge zerfetzt und Tapeten in Bahnen von der Wand reißt. Ich bin noch schwer am überlegen, ob ich mir bei nächster Gelegenheit wieder einen (schwarz-weißen?) Notfall oder doch lieber einen Kampfhund zulege, der die Nachbarschaft abends am Gartentor zähnefletschend empfängt?!