Kennengelernt und weiter Vol. 3
Hallo erst mal, ich hatte im Januar vor einem Jahr eine Frau kennengelernt, die seit 10 Jahren mit ihrem Freund in einer mehr oder minder Fernbeziehung lebt.
Unsere Affäre fing im Februar an, bis Ende Oktober, da war ihr Freund 4 Wochen zuhause und hat ihr im angetrunken Zustand mitgeteilt, dass er sie schon eine Weile beobachtet, dass er weiß, dass ich ab und zu bei ihr übernachtet habe und sie regelmäßig besucht habe. So was sie mir erzählt hat, gab es deswegen eine Auseinandersetzung, bei der er sie vor eine Wahl gestellt, entweder sie beendet den Kontakt zu mir oder er würde Schluss machen, somit ist unsere Affäre also teilweise schon aufgedeckt worden, sie hat sich für deren Beziehung entschieden, die ersten Tage waren schlimm, ich war sehr fertig...
Ich konnte (und kann) es nicht verstehen, dass sie unsere Zeit so wegwirft, dass sie sich so auf ihre Beziehung versteift, und lieber dafür alle anderen Konsequenzen in Kauf nimmt.
Ich hab noch versucht um sie zu kämpfen, sie aufzurütteln, dass das was sie macht eine falsche Entscheidung ist, nicht meinetwegen, sondern, weil ihr Freund sie so fest im Griff hat, dass er mit ihr machen kann, was er will... Er war vorher schon relativ (eigentlich sogar sehr) eifersüchtig, bis er am Anfang unsere Zeit auch von irgendwem gesteckt bekommen hat, dass ich lesbisch bin... da war es vorbei, er konnte mir seit daher nicht wirklich gut auf’ s Fell gucken, und hat bei allen Anlässen, wo mein Name gefallen ist schon einen dummen Spruch losgelassen, jedenfalls sagt dass meine Affäre.
Ich habe ihr am Anfang auch gesagt, dass seine Eifersucht nur noch wachsen wird, dass er wohl etwas ahnt und dass unsere Affäre auffliegt, wobei sie alles abgestritten hat. Ich bin ihre erste Affäre über einen so langen Zeitraum und bin auch ihre erste Erfahrung mit einer Frau, vor unserer Zeit war sie ihrem Freund wohl auch nicht gerade treu, sie hat mir zwar nicht viel darüber erzählt aber Bruchstücke, sodass ich mir den Rest selber zusammendenken konnte...
Sie sagt, dass sie glücklich ist mit ihm, sie ist 27 und 10 Jahre mit dem gleichen Mann zusammen, wenn ich glücklich bin mit meinem Partner, muss ich diesen dann betrügen?
Ich denke wohl nicht und ich denke, dass ihr das genauso seht...
Sie hat mir erzählt, dass sie anfangs „neugierig“ war, dass sie diese Neigungen schon immer irgendwie hatte. Sie lebt wie sie sagt in ihrer perfekten Beziehung, sie hat bereits Planungen für die Zukunft, sie heiratet ihren Freund, bauen ein Haus, haben Hund und Kind, das „perfekte Leben“ ein Kleinbürgerfamilie.
Ich hab sie ständig gefragt, warum er sie nicht fragt, oder sie ihn nicht fragt, und wann es soweit wäre, erst mit 30, und als ich gestern dieselbe Frage gestellt habe kam nur eine Antwort in Richtung Mitte 30...
Zu Samstag, ich war mit meinen besten Freunden in der Disco, wo ich meine Affäre kennengelernt habe und wo sie und wir nun mal regelmäßig hingehen.
Es war lustig, wir drei haben getanzt, und dann stand sie da, mitten auf der Tanzfläche und schaute mich an, ich wusste gar nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte, wie ich reagieren sollte, mit der Gleichgültigkeit wie sonst, schnell wegschauen und nicht drauf eingehen, sie war diejenige, die nach der Trennung keinen Kontakt mehr wollte, weil sie sagte, sie will ihre Beziehung nicht ein weiteres Mal gefährden und außerdem kann sie keine Freundschaft zu mir aufbauen, da sie mehr für mich empfindet, paradox, sie empfindet mehr für mich, als sie es sich eingestehen will, aber diese „Gefühle“ stehen ihren Zukunftsplänen im Weg (meiner Meinung nach).
Sie kam auf mich zu und begrüßte mich, ich war überrascht, da sie die letzten 2 Monate nichts getan hat und ich durch meine Gleichgültigkeit zeigen wollte, dass ich drüber wegbin, was ganz klar nicht so ist, sie sagte mir in den zwei Monaten, dass sich ihre Gefühle geändert haben, dass ich loslassen soll, dass sie hofft, dass wir „normal“ miteinander sein können. Ich habe mich verarscht gefühlt, weil ich es nicht glauben konnte, dass sie nichts mehr für mich empfindet, ich hätte es verstanden, wenn es einen Streit zwischen uns gegeben hätte, aber wenn eine andere Person den Kontakt verbietet können sich Gefühle nicht so ändern, es lässt höchstens die Sehnsucht noch mehr wachsen. Ich hab ihr gesagt, dass ich ihr nicht glaube, dass sie sich selber belügt, die Tage danach wurden ruhiger, und ich der große Schmerz ist zwar weg, aber meine Gedanken drehen sich weiter jeden Tag um diese Person, aus der Trauer wurde Sehnsucht, die von Tag zu Tag schlimmer wurde, aber wenn ich sie sah, ließ ich sie das nicht spüren...
Zurück zu gestern.
Wir haben kurz geredet, dann hat man sich aus den Augen verloren, später stand ich vor der Tanzfläche und sie kam gerade von der Toilette, sie kam zu mir und lehnte sich an einen Pfeiler, ich direkt vor ihr, beim ersten Tanzen ist mir schon aufgefallen, dass sie mir nur kurz in die Augen schauen konnte, Ich stand da und schaute sie an, ich weiß wie ich sie anzuschauen hab, und wollte testen, wie sie darauf reagiert... Sie ist nicht weggegangen, obwohl sie es wollte. Ich hab sie gefragt, ob sie mich nicht vermisst, und sie sagte nur du weißt doch was ich fühle, warum fragst du mich so was, du weißt doch sowieso die Antwort, ich fragte, warum sie daran festhält, da kam zurück, was ich will, dass will ich so...
Ich hab mir gedacht, jetzt probierst du’s, ich schaute sie an und verwies sie mit meinem Blick zu den Toiletten, sie kam mit, zögerte, als sie in der Tür stand, ich brauchte nichts sagen, allein der Blick hat gereicht, sie folgte mir in eine der Kabinen, ich schloss die Tür hinter mir und wir umarmten uns innig, sie drückte mich so an sich, diese Last von gemischten Gefühlen fiel von meinen Schultern, sie sagte, sie will das nicht noch einmal, alles würde von vorne anfangen, ich fragte sie noch einmal, ob sie mich vermisst hat, natürlich habe ich dich vermisst, dass war ihre Antwort und es war das, was ich hören wollte. Wir küssten uns, es war so vertraut, so schön, sie schmeckte leicht süßlich...
Irgendwann sagte sie muss wieder raus, sie kann nicht mehr, sie ist förmlich weggelaufen...
Danach bin ich nachhause gefahren...
Aber der Punkt ist, dass sie das erste Mal nicht auf ihren Verstand sondern auf ihr Herz gehört hat, bis eben zum letzten Punkt, wo der Verstand wieder die Oberhand errungen hat.
Und nun?
Unsere Affäre fing im Februar an, bis Ende Oktober, da war ihr Freund 4 Wochen zuhause und hat ihr im angetrunken Zustand mitgeteilt, dass er sie schon eine Weile beobachtet, dass er weiß, dass ich ab und zu bei ihr übernachtet habe und sie regelmäßig besucht habe. So was sie mir erzählt hat, gab es deswegen eine Auseinandersetzung, bei der er sie vor eine Wahl gestellt, entweder sie beendet den Kontakt zu mir oder er würde Schluss machen, somit ist unsere Affäre also teilweise schon aufgedeckt worden, sie hat sich für deren Beziehung entschieden, die ersten Tage waren schlimm, ich war sehr fertig...
Ich konnte (und kann) es nicht verstehen, dass sie unsere Zeit so wegwirft, dass sie sich so auf ihre Beziehung versteift, und lieber dafür alle anderen Konsequenzen in Kauf nimmt.
Ich hab noch versucht um sie zu kämpfen, sie aufzurütteln, dass das was sie macht eine falsche Entscheidung ist, nicht meinetwegen, sondern, weil ihr Freund sie so fest im Griff hat, dass er mit ihr machen kann, was er will... Er war vorher schon relativ (eigentlich sogar sehr) eifersüchtig, bis er am Anfang unsere Zeit auch von irgendwem gesteckt bekommen hat, dass ich lesbisch bin... da war es vorbei, er konnte mir seit daher nicht wirklich gut auf’ s Fell gucken, und hat bei allen Anlässen, wo mein Name gefallen ist schon einen dummen Spruch losgelassen, jedenfalls sagt dass meine Affäre.
Ich habe ihr am Anfang auch gesagt, dass seine Eifersucht nur noch wachsen wird, dass er wohl etwas ahnt und dass unsere Affäre auffliegt, wobei sie alles abgestritten hat. Ich bin ihre erste Affäre über einen so langen Zeitraum und bin auch ihre erste Erfahrung mit einer Frau, vor unserer Zeit war sie ihrem Freund wohl auch nicht gerade treu, sie hat mir zwar nicht viel darüber erzählt aber Bruchstücke, sodass ich mir den Rest selber zusammendenken konnte...
Sie sagt, dass sie glücklich ist mit ihm, sie ist 27 und 10 Jahre mit dem gleichen Mann zusammen, wenn ich glücklich bin mit meinem Partner, muss ich diesen dann betrügen?
Ich denke wohl nicht und ich denke, dass ihr das genauso seht...
Sie hat mir erzählt, dass sie anfangs „neugierig“ war, dass sie diese Neigungen schon immer irgendwie hatte. Sie lebt wie sie sagt in ihrer perfekten Beziehung, sie hat bereits Planungen für die Zukunft, sie heiratet ihren Freund, bauen ein Haus, haben Hund und Kind, das „perfekte Leben“ ein Kleinbürgerfamilie.
Ich hab sie ständig gefragt, warum er sie nicht fragt, oder sie ihn nicht fragt, und wann es soweit wäre, erst mit 30, und als ich gestern dieselbe Frage gestellt habe kam nur eine Antwort in Richtung Mitte 30...
Zu Samstag, ich war mit meinen besten Freunden in der Disco, wo ich meine Affäre kennengelernt habe und wo sie und wir nun mal regelmäßig hingehen.
Es war lustig, wir drei haben getanzt, und dann stand sie da, mitten auf der Tanzfläche und schaute mich an, ich wusste gar nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte, wie ich reagieren sollte, mit der Gleichgültigkeit wie sonst, schnell wegschauen und nicht drauf eingehen, sie war diejenige, die nach der Trennung keinen Kontakt mehr wollte, weil sie sagte, sie will ihre Beziehung nicht ein weiteres Mal gefährden und außerdem kann sie keine Freundschaft zu mir aufbauen, da sie mehr für mich empfindet, paradox, sie empfindet mehr für mich, als sie es sich eingestehen will, aber diese „Gefühle“ stehen ihren Zukunftsplänen im Weg (meiner Meinung nach).
Sie kam auf mich zu und begrüßte mich, ich war überrascht, da sie die letzten 2 Monate nichts getan hat und ich durch meine Gleichgültigkeit zeigen wollte, dass ich drüber wegbin, was ganz klar nicht so ist, sie sagte mir in den zwei Monaten, dass sich ihre Gefühle geändert haben, dass ich loslassen soll, dass sie hofft, dass wir „normal“ miteinander sein können. Ich habe mich verarscht gefühlt, weil ich es nicht glauben konnte, dass sie nichts mehr für mich empfindet, ich hätte es verstanden, wenn es einen Streit zwischen uns gegeben hätte, aber wenn eine andere Person den Kontakt verbietet können sich Gefühle nicht so ändern, es lässt höchstens die Sehnsucht noch mehr wachsen. Ich hab ihr gesagt, dass ich ihr nicht glaube, dass sie sich selber belügt, die Tage danach wurden ruhiger, und ich der große Schmerz ist zwar weg, aber meine Gedanken drehen sich weiter jeden Tag um diese Person, aus der Trauer wurde Sehnsucht, die von Tag zu Tag schlimmer wurde, aber wenn ich sie sah, ließ ich sie das nicht spüren...
Zurück zu gestern.
Wir haben kurz geredet, dann hat man sich aus den Augen verloren, später stand ich vor der Tanzfläche und sie kam gerade von der Toilette, sie kam zu mir und lehnte sich an einen Pfeiler, ich direkt vor ihr, beim ersten Tanzen ist mir schon aufgefallen, dass sie mir nur kurz in die Augen schauen konnte, Ich stand da und schaute sie an, ich weiß wie ich sie anzuschauen hab, und wollte testen, wie sie darauf reagiert... Sie ist nicht weggegangen, obwohl sie es wollte. Ich hab sie gefragt, ob sie mich nicht vermisst, und sie sagte nur du weißt doch was ich fühle, warum fragst du mich so was, du weißt doch sowieso die Antwort, ich fragte, warum sie daran festhält, da kam zurück, was ich will, dass will ich so...
Ich hab mir gedacht, jetzt probierst du’s, ich schaute sie an und verwies sie mit meinem Blick zu den Toiletten, sie kam mit, zögerte, als sie in der Tür stand, ich brauchte nichts sagen, allein der Blick hat gereicht, sie folgte mir in eine der Kabinen, ich schloss die Tür hinter mir und wir umarmten uns innig, sie drückte mich so an sich, diese Last von gemischten Gefühlen fiel von meinen Schultern, sie sagte, sie will das nicht noch einmal, alles würde von vorne anfangen, ich fragte sie noch einmal, ob sie mich vermisst hat, natürlich habe ich dich vermisst, dass war ihre Antwort und es war das, was ich hören wollte. Wir küssten uns, es war so vertraut, so schön, sie schmeckte leicht süßlich...
Irgendwann sagte sie muss wieder raus, sie kann nicht mehr, sie ist förmlich weggelaufen...
Danach bin ich nachhause gefahren...
Aber der Punkt ist, dass sie das erste Mal nicht auf ihren Verstand sondern auf ihr Herz gehört hat, bis eben zum letzten Punkt, wo der Verstand wieder die Oberhand errungen hat.
Und nun?