|
|
Forum » Computer, Internet & Chat » ThreadKleingedrucktes bei Google
20.02.2008 12:28
HiddenNickname
0 Für mich hat es sich jetzt mal ausgegooglet, die Vorgehensweise mit Informationen wird zunehmend perfider und ich mags nicht mehr unterstützen. Denn Google bietet der Internet-Gemeinde einen neuen Dienst an, wiederum kostenlos wie immer, der es in sich hat: die "Google Apps Team Edition" Sie enthält die üblichen Office-Pakete (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation usw), aber nicht - wie bisher integriert - den Webmail-Dienst "Gmail" (Google Mail). Was mag daran besonderes sein, wenn Google ein bekanntes Paket mit (scheinbar) WENIGER Funktionalität anbietet? Der springende Punkt ist der, dass durch den Wegfall des Webmail-Dienstes die IT- Abteilung eines Unternehmens nicht mehr involviert oder auch nur informiert sein muss, wenn Mitarbeiter diesen Dienst nutzen. Auch das scheint zunächst harmlos, ja sogar dem einzelnen Mitarbeiter oder Nutzer geradezu entgegenkommend: muss er sich doch nun nicht mehr mit seinen Vorgesetzten herumärgern, ob solches genehmigt wird. Liest man dann jedoch die Nutzungsbedingungen, die "Google Terms of Service", dann liest man dort unter Ziffer 11.1., Satz 2: "Durch Übermittlung, Einstellung oder Darstellung der Inhalte gewähren Sie Google eine dauerhafte, unwiderrufliche, weltweite, kostenlose und nicht exklusive Lizenz zur Reproduktion, Anpassung, Modifikation, Übersetzung, Veröffentlichung, öffentlichen Wiedergabe oder öffentlichen Zugänglichmachung und Verbreitung der von Ihnen in oder durch die Services übermittelten, eingestellten oder dargestellten Inhalte." Der (wahrscheinlich nichtsahnende) Anwender überträgt Google also das Recht, seine Texte zu reproduzieren, zu adaptieren, zu modifizieren, zu übersetzen und sogar zu veröffentlichen! Wenn also ein Mitarbeiter Firmengeheimnisse oder Interna in der "Google Apps Team Edition" speichert, dann muss sich weder der Mitarbeiter, noch die Firma wundern, wenn diese Texte öffentlich im Internet erscheinen. Der Mitarbeiter dürfte damit wahrscheínlich mindestens seinen Rausschmiss riskieren. Und das selbst dann, wenn noch gar nichts veröffentlicht ist - denn er hat das Recht dazu übertragen! Aber nicht nur Mitarbeiter von Firmen trifft diese Rechteübertragung massiv: schreibt ein "ganz normaler Internet-Nutzer" Artikel für Zeitschriften oder ein Buch, dann kann er dem Verlag nicht mehr das Exklusivrecht geben (was Voraussetzung zur Veröffentlichung ist), da er Google ja bereits eine Lizenz zur Veröffentlichung erteilt hat. Er kann das Buch also "einstampfen"! Oder er schreibt Studien- oder Diplomarbeiten, oder ein Tagebuch über persönliche Erlebnisse. Dann gibt er Google das Recht, alles zu veröffentlichen. Wenn seine Diplomarbeit vor seiner Prüfung veröffentlicht wird, dann ist er durchgefallen; wenn das Tagebuch mit persönlichen Erlebnissen auf einmal öffentlich im Netz steht, kann das unabsehbare Folgen haben. Jeder der diese kostenlos und "selbstlos" angebotetenen Google-Dienste nutzt, sollte sich im Klaren darüber sein, was er tut. [1] http://www.computerwoche. [...] Cckblick [2] http://www.google.de/accounts/TOS [/2][/1]
0
![]()
22.02.2008 16:30
20.02.2008 20:47
20.02.2008 20:41
HiddenNickname
0
20.02.2008 20:37
HiddenNickname
0
20.02.2008 20:28
20.02.2008 19:41
HiddenNickname
0
20.02.2008 14:02
20.02.2008 12:45
20.02.2008 12:39
0
![]() |
|