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Forum » Transgender/Intersexuell » ThreadKrankenhaus nach Wahl
25.02.2009 21:00
HiddenNickname
0 Mhh .. wie fange ich jetzt an?! Vor nun ca. einem Jahr habe ich für mich entschieden, auch die OP unterhalb der Gürtellinie zu machen. Und etwa ein halbes Jahr später habe ich dann meine Angst davor überwunden, und mich darum bemüht. Ich kann mir beruflich keine langen Ausfallzeiten erlauben, habe extreme Narkoseangst und möchte meine Tochter nicht ständig "allein" lassen, daher entschied ich mich für die Daverio-Methode, da mir das Ergebnis sehr gut gefällt und man, wenn alles gut geht, "nur" ca. 14 Tage im Krankenhaus ist. Von Seiten der Klinik wäre natürlich alles klar gegangen, aber die Krankenkasse hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Kostenübernahme abgelehnt. Sie haben mir dann ein paar andere Vertragskrankenhäuser zur Auswahl gestellt. Darunter war z. B. eine Klinik in Berlin, von der ich noch NIE gehört habe (obwohl ich ja schon viel darüber nachlese und mich mit anderen austausche) und auch das Klinikum Grosshadern, wo Dr. Liedl operiert. Zwar hab ich von dort auch Gutes gehört, aber wenn ich nur daran denke, dass ich dort dann insgesamt 4 Mal operiert - damit 4 Mal in Narkose und 4 Mal meine Tochter allein lassen muss, dann wird krieg ich die total Panik. Es gibt echt nichts, was ich mir mehr wünsche und ich würde sogar sagen, ich würde alles tun. Aber allein gegen diese Narkoseangst kann ich überhaupt nichts machen. Selbst wenn man noch eine Million für mich oben drauf legen würde, wenn ich es tue - ich könnte es nicht :-( Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte. Abgesehen von alledem finde ich es eine Art von Erpressung, wenn die Krankenkasse(n) einem diese Liste mit Vertragsärzten geben und sagen "da oder gar nicht". Hallo?! Das ist eine Entscheidung fürs Leben. Und wenn es mir nicht gefällt oder es nicht funktioniert, dann kann ich es nicht einfach so umtauschen. Also möchte ICH GANZ ALLEIN auch diese Entscheidung treffen. Und es ist einfach unverschämt, bei der ohnehin geringen Auswahl noch eine Vorauswahl zu treffen. Ich weiß ja auch nicht, wie es bei anderen ist/war, aber mir können sie nicht einmal wirklich logisch begründen, WARUM es in Potsdam abgelehnt wurde. Es sei halt kein "Vertragspartner". Na super! Nun hänge ich schon seit Monaten in einer Schleife. Der extreme Wunsch, diese OP zu machen, lässt mich immer wieder darüber nachdenken, doch nach München zu gehen. Doch dann holt mich die Angst ein und ich sage mir "Nein auf keinen Fall!" und unterdrücke den Wunsch, solange - bis er wieder so extrem ist, dass ich mich damit beschäftigen muss. Und das kommt inzwischen mehrmals am Tag vor und geht mir so langsam auf die Substanz. Ich bin ja vermutlich oder ganz bestimmt nicht der einzige, der dieses Problem mit der Krankenkasse hat. Und ich habe mir in den letzten zwei Wochen ernsthaft überlegt, etwas dagegen zu tun. An eine Stelle habe ich mich schon gewandt, um Hilfe zu suchen, aber ich habe mir noch etwas anderes überlegt: Kann man hier nicht vielleicht eine Art "Gruppenklage" machen. Also, dass sich mehrere Betroffene zusammen tun und darauf klagen, das Krankenhaus frei wählen zu können. Wäre es nicht ein extremer Vorteil für alle, wenn man hier einen Präzidentsfall schafft?! Vielleicht kennt sich von Euch ja jemand ein bissel in Jura aus und kann mir sagen, ob es da rechtlich überhaupt den Hauch einer Chance gibt?!
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