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Krebskiller aus dem Nano-Universum


01.08.2008 21:33
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Krebs ist eine der heimtückischsten Krankheiten der Welt. Doch jetzt gibt es eine neue Waffe, die Nanotherapie.

Hintergrund: Dr. Andreas Jordan ist der Schöpfer der neuen Nanotherapie. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet der Biochemiker an der Verwirklichung seiner Vision, ein Krebsgeschwür von innen heraus zu verdampfen. Nun rückt der erfolgreiche Abschluss in greifbare Nähe.

Das Nanoteilchen: ist die neue Allzweckwaffe der Medizin. Es ist 500-mal kleiner als ein rotes Blutkörperchen und kann deshalb in jeden Teil des Körpers gelangen. Weil es kugelförmig ist, hat es auf seiner Oberfläche genug Platz, um Wirkstoffe gegen den Krebs zu transportieren.

Abwehr des Körpers: Nicht einmal der Leukozyt, das weiße Blutkörperchen, schöpft Verdacht. Obwohl genau das seine Aufgabe ist: Eindringlinge zu erkennen und zu vernichten. Doch diese Eindringlinge tragen eine Art Tarnmantel, eine Schutzhülle aus Aminosilanen, Zuckermolekülen. Der schnelle biochemische Scan durch den Leukozyten verläuft wie erwartet: Er hält die Nanopartikelchen für Nährstoffe. Die Tarnung funktioniert. Der Leukozyt wendet sich ab.

Die Armee: Die Nanoteilchen wollen ködern und vernichten. Sie sind die kleinste Waffe, die je von Menschen geschaffen wurde. Doch zuerst müssen sie sich fressen lassen. Und zwar von den Krebszellen im Körper des Patienten...

Ablauf:

Injektion: Milliarden Nanoteilchen werden direkt in den Tumor gespritzt. Die Krebszellen halten die Partikel für Nahrung.

Die Krebszellen fressen: Die Lösung wird von den Krebszellen aufgenommen.

Der Wechselmagnet: Der Patient wird in ein Wechselfeldgerät gefahren und so positioniert, dass die Magnete auf die Partikel im Körper gerichtet sind.

Das Magnetfeld: Dieses Feld ist für den Menschen ungefährlich. Aber die Eisenoxidkerne der Nanopartikel ändern ihre Polarität und werden immer wärmer.

Die Krebszelle stirbt: Die starke Wärme zerstört die Krebszellen, die Nanopartikel bleiben heil. Die Zellreste werden abgebaut.
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Das Verfahren, Krebszellen mit Hitze zu töten, gibt es schon lange. Das Neue daran ist, dass die Hitze von den injizierten Nanopartikeln im Inneren des Geschwürs kommt. So sind nur die Krebszellen betroffen und es gibt keine Nebenwirkungen. Bei Temperaturen ab 43 Grad Celsius ist der Krebs geschwächt und kann mit Medikamenten zerstört werden. Ab 70 Grad kann der Krebs direkt vernichtet werden.

Das Ergebnis zeigt, dass jeder Tumor zu töten ist. Man muss nur wissen, wo genau im Körper er sich befindet. Jordan hat nun seine Methode der Krebsbekämpfung ausgeweitet. Bald soll die Nanotechnologie im ganzen Körper einsetzbar sein.

Quelle: wdw


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