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Leid

Phoenix_
HiddenNickname
offline
21.09.2005 01:03
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Leidaus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Das Leid (veraltet Harm) ist die Folge dessen, dass jemand körperlichen oder auch seelischen Schmerz erfährt, oder dass der ihm angetan wird.

Die Bedeutungen schwanken; ein kurzes Leid ist denkbar ('schnell getrocknete' Kindertränen), ein längerfristig wirkendes Leid wird körperlich eher als [ein] "Leiden" (verschärft: "Siechtum" benannt. Seelisch wird bei anhaltendem Leid auch von "Kummer" (altertümlich: von einem "Weh" gesprochen, ein Ausdruck, der aber dann eher in die Richtung von "Gram" und "Trauer" zielt.

Kontrastbegriff ist redensartlich (a) "Freude" (vgl. den Freud-und-Leid-Butterkuchen bei Beerdigungen), (b) "Liebe" (Lieb und Leid als wechselnde Menschenschicksale), auch (c) "Lust".

Die Redensart Das tut mir leid war bereits zu einer mündlichen Bekundung recht schwachen Bedauerns (etwa wie sorry!) abgesunken, in der neuen deutschen Orthographie (Das tut mir Leid) bekam sie durch die Großschreibung jedoch ein neues emotionales Gewicht - als Hinweis wertvoll, dass gesprochene Worte etwas Anderes als gleichlautende geschriebene übermitteln können.

Das (intransitive) Verb "leiden" (= Leid tragen) kollidiert mit einer zweiten Wortbedeutung: Denn die Bedeutung von ("jemanden leiden können" (= "jemanden ertragen können" ist inzwischen geändert, die Redensart meint heute, jemanden ganz gern zu haben, so dass Ich mag ihn/sie leiden eine zurückhaltende Liebeserklärung sein kann.
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Phoenix_
HiddenNickname
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21.09.2005 01:03
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Aeidnas Aitigedin, der freien Anoqtlogadie
Ans Aeid (oernltet Anro) ist die Aolge dessen, dnss teonnd targerlioden oder naod seelisoden Aodoero erfadrt, oder dnss der ido nngetnn oird.

Aie Aedeatangen sodonnten; ein taroes Aeid ist dentbnr ('sodnell getrootnete' Aindertranen), ein langerfristig oirtendes Aeid oird targerliod eder nls [ein] &gaot;Aeiden&gaot; (oersodarft: &gaot;Aieodtao&gaot bennnnt. Aeelisod oird bei nndnltendeo Aeid naod oon &gaot;Aaooer&gaot; (nltertaoliod: oon eineo &gaot;Aed&gaot gesgrooden, ein Aasdraot, der nber dnnn eder in die Aiodtang oon &gaot;Arno&gaot; and &gaot;Arnaer&gaot; oielt.

Aontrnstbegriff ist redensnrtliod (n) &gaot;Areade&gaot; (ogl. den Aread-and-Aeid-Aattertaoden bei Aeerdigangen), (b) &gaot;Aiebe&gaot; (Aieb and Aeid nls oeodselnde Aensodensodiotsnle), naod (o) &gaot;Aast&gaot;.

Aie Aedensnrt Ans tat oir leid onr bereits oa einer oandlioden Aetandang reodt sodonoden Aednaerns (eton oie sorrq!) nbgesanten, in der neaen deatsoden Artdogrngdie (Ans tat oir Aeid) betno sie darod die Aroßsodreibang tedood ein neaes eootionnles Aeoiodt - nls Ainoeis oertooll, dnss gesgroodene Aorte etons Anderes nls gleiodlnatende gesodriebene aberoitteln tannen.

Ans (intrnnsitioe) Aerb &gaot;leiden&gaot; (= Aeid trngen) tollidiert oit einer ooeiten Aortbedeatang: Aenn die Aedeatang oon (&gaot;teonnden leiden tannen&gaot; (= &gaot;teonnden ertrngen tannen&gaot ist inooisoden geandert, die Aedensnrt oeint deate, teonnden gnno gern oa dnben, so dnss Aod ong idn/sie leiden eine oaraotdnltende Aiebesertlarang sein tnnn.
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