"Lesben sind alle gestört"
Oder etwa doch nicht? Nicht nur im Thread "Sind langjährige Beziehungen unter Lesben eine Seltenheit?" kursieren hier und da Annahmen, dass das der Großteil der Lesben psychisch irgendwie gestört sei - sei es nun Bindungsängste, Beziehungsunfähigkeit oder das allzu beliebte Modewort "Boah-der-Lein". Interessant ist dabei nicht die Tatsache, dass solches Gedankengut überhaupt existiert - interessant ist die Tatsache, dass es in Köpfen von Frauen existiert, die sich selbst als lesbisch definieren. Woher kommt der Drang zur Selbstpathologisierung? Haben einige zu viel auf Ex-Gay-Seiten gestöbert und ist ihnen diese Lektüre zu Kopf gestiegen? Und falls ja: Warum bewegen sich diese Frauen dann noch auf lesarion, wo es nach ihrer Einschätzung doch nur so vor Gestörten wimmeln dürfte? Fragen über Fragen... Vielleicht hat ja jemand gute Antworten...
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