Mersi-Filmabend "Fremde Haut" Hannover
Am nächsten Montag um 19:00 wird der Film mit Yasmin Tabatabai in der Mensa der Musikhochschule am Emmichplatz gezeigt. Eintritt: 1,50€.
Wir würden uns freuen, wenn Ihr kommt und es weiter tragt!
Pressemitteilung
Der ASTA der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) und MERSI von amnesty international präsentieren einen Vortrags- und Filmabend zum Thema Minderheiten im Iran
Adresse: Mensa der Hochschule für Musik und Theater Hannover, Emmichplatz 1, 30175 Hannover, Eintritt: 1,50 €
Montag, 9. Februar 2009, 19Uhr in der Mensa der HMTH
Der Arbeitskreis Menschenrechte und sexuelle Identität (MERSI) von amnesty international organisiert in Kooperation mit dem ASTA der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) einen Vortrags- und Filmabend zum Thema sexuelle Minderheiten im Iran. Am Montag, den 9. Februar um 19Uhr beginnt der Abend mit einer Einführung der ai-Mitarbeiterin Julia Wieneke mit konkreten Informationen zur aktuellen Situation der Menschenrechte von Minderheiten im Iran und zu den Tätigkeiten von MERSI im Iran. Hinterher wird Frau Mitra Garshasebe, selbst aus dem Iran kommend, von eigenen Erfahrungen berichten. Daran schließt sich die Vorführung des politischen Dramas „Fremde Haut“ von Angelina Maccarone mit Diskussion an.
Filmvorführung: „Fremde Haut“ | Ein Film von Angelina Maccarone (2005)
Der Dolmetscherin Fariba Tabrizi (Jasmin Tabatabai) droht, nachdem sie von Sittenwächtern als homosexuell entlarvt wurde, in ihrem Heimatland Iran, die Todesstrafe. Mit der Unterstützung eines Verwandten kann Fariba nach Deutschland fliehen. Nach Ablehnung ihres Asylantrags am Flughafen Frankfurt droht ihr stündlich die Abschiebung. In ihrer verzweifelten Lage eröffnet sich durch den Selbstmord eines iranischen Mitinsassen ein dramatischer Ausweg: sie nimmt seine Identität an und erhält als Siamak Mustafai eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung für die schwäbische Provinz, wo sie mit komplett neuen Lebensbedingungen konfrontiert wird. Im Flüchtlingsheim muss sie auf engstem Raum ihre Männerverkleidung aufrechterhalten. Jedes falsche Wort, jede Kontaktaufnahme ist für sie mit der Gefahr der Enttarnung verknüpft. Sie arbeitet illegal in einer Sauerkrautfabrik, um Geld für einen falschen Pass zu verdienen. Bei der Arbeit lernt sie Anne (Anneke Kim Sarnau) kennen und verliebt sich in sie. Doch sie zögert, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen, um ihre Fassade aufrecht erhalten zu können. Dennoch offenbart sie Anne ihr Geheimnis…
Informationen zum Arbeitskreis MERSI
1995 gründete sich die ai-Gruppe 2918 als Aktionsgruppe Homosexualität in Deutschland und wurde 1997 durch die deutsche Sektion von ai offiziell anerkannt. Mitglieder der bundesweiten Gruppe sind in vielen Städten zu finden und als Regionalkontakte ansprechbar. Seit 2000 heißt die Gruppe MERSI - Menschenrechte und sexuelle Identität. MERSI setzt sich weltweit für die Sicherstellung von Gerechtigkeit und gegen die Straflosigkeit im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen, gegen Diskriminierung und für die Rechte von Mädchen, Frauen, Flüchtlingen und Asylanten ein. Der Arbeitskreis MERSI in Hannover gründete sich im September 2008.
Wir würden uns freuen, wenn Ihr kommt und es weiter tragt!
Pressemitteilung
Der ASTA der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) und MERSI von amnesty international präsentieren einen Vortrags- und Filmabend zum Thema Minderheiten im Iran
Adresse: Mensa der Hochschule für Musik und Theater Hannover, Emmichplatz 1, 30175 Hannover, Eintritt: 1,50 €
Montag, 9. Februar 2009, 19Uhr in der Mensa der HMTH
Der Arbeitskreis Menschenrechte und sexuelle Identität (MERSI) von amnesty international organisiert in Kooperation mit dem ASTA der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) einen Vortrags- und Filmabend zum Thema sexuelle Minderheiten im Iran. Am Montag, den 9. Februar um 19Uhr beginnt der Abend mit einer Einführung der ai-Mitarbeiterin Julia Wieneke mit konkreten Informationen zur aktuellen Situation der Menschenrechte von Minderheiten im Iran und zu den Tätigkeiten von MERSI im Iran. Hinterher wird Frau Mitra Garshasebe, selbst aus dem Iran kommend, von eigenen Erfahrungen berichten. Daran schließt sich die Vorführung des politischen Dramas „Fremde Haut“ von Angelina Maccarone mit Diskussion an.
Filmvorführung: „Fremde Haut“ | Ein Film von Angelina Maccarone (2005)
Der Dolmetscherin Fariba Tabrizi (Jasmin Tabatabai) droht, nachdem sie von Sittenwächtern als homosexuell entlarvt wurde, in ihrem Heimatland Iran, die Todesstrafe. Mit der Unterstützung eines Verwandten kann Fariba nach Deutschland fliehen. Nach Ablehnung ihres Asylantrags am Flughafen Frankfurt droht ihr stündlich die Abschiebung. In ihrer verzweifelten Lage eröffnet sich durch den Selbstmord eines iranischen Mitinsassen ein dramatischer Ausweg: sie nimmt seine Identität an und erhält als Siamak Mustafai eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung für die schwäbische Provinz, wo sie mit komplett neuen Lebensbedingungen konfrontiert wird. Im Flüchtlingsheim muss sie auf engstem Raum ihre Männerverkleidung aufrechterhalten. Jedes falsche Wort, jede Kontaktaufnahme ist für sie mit der Gefahr der Enttarnung verknüpft. Sie arbeitet illegal in einer Sauerkrautfabrik, um Geld für einen falschen Pass zu verdienen. Bei der Arbeit lernt sie Anne (Anneke Kim Sarnau) kennen und verliebt sich in sie. Doch sie zögert, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen, um ihre Fassade aufrecht erhalten zu können. Dennoch offenbart sie Anne ihr Geheimnis…
Informationen zum Arbeitskreis MERSI
1995 gründete sich die ai-Gruppe 2918 als Aktionsgruppe Homosexualität in Deutschland und wurde 1997 durch die deutsche Sektion von ai offiziell anerkannt. Mitglieder der bundesweiten Gruppe sind in vielen Städten zu finden und als Regionalkontakte ansprechbar. Seit 2000 heißt die Gruppe MERSI - Menschenrechte und sexuelle Identität. MERSI setzt sich weltweit für die Sicherstellung von Gerechtigkeit und gegen die Straflosigkeit im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen, gegen Diskriminierung und für die Rechte von Mädchen, Frauen, Flüchtlingen und Asylanten ein. Der Arbeitskreis MERSI in Hannover gründete sich im September 2008.