Mitte 20
Die meisten würden jetzt sagen, ich befände mich in einer Identitätskrise. Wahrscheinlich ist es das einfach. Man sagt, mit Mitte 20 wird es besser, ab dann geht es einem gut. Aber was ist, wenn ich bis dahin immer noch in diesem Vakuum schwebe. Ich habe das Gefühl, als bekäme ich kein Bein auf den Boden. Dabei stimmt das garnicht. Meine Mutter sagt immer, sie hätte so ein Gefühl, ich wäre sehr zielstrebig und würde mein Leben in den Griff bekommen. Insgeheim weiß ich das auch. Aber dann liege ich wieder die ganze Nacht wach und wälze mich von einer Seite auf die andere, meine Gedanken kreisen sich um meine Zukunft. Ich bin doch nur eine von vielen, was macht mein Leben denn schon aus? Nein, ich bin doch etwas besonderes und ich kann was verändern. Dann sehe ich diese resignierenden Menschen, die mir sagen, dass, als sie älter geworden sind, sie irgendwann aufgehört haben daran zu glauben, an die Liebe, an die Veränderung, sie glauben an die Monotonie.
Doch damit will ich mich nicht zufrieden geben, weil ich denke, dass das Leben doch irgendetwas bereithält. Nur wie finde ich heraus was das ist?
Ist es die Liebe oder die Welt, geht nur eins von beiden zur selben Zeit oder kann ich in der Welt zu Hause sein und sie lieben?
Ich stolpere in einer Grauzone zwischen zwei Möglichkeiten. Ich glaube, dass Familie nur geht, wenn ich bereit dazu bin sesshaft zu sein, oder ist das nicht so? Aber will ich das wirklich? Ich will doch die Welt sehen! Wenn ich sie schon nicht ändern kann, dann muss ich wenigstens irgendwo meine Spuren hinterlassen, und wenn sie auch keiner beachtet.
Manchmal geht es mir so dreckig, dass ich wünschte ich existierte nicht, aber mich umzubringen ist das fernste aller Dinge. Vielleicht fange ich einfach erst mal an zu leben?
Doch damit will ich mich nicht zufrieden geben, weil ich denke, dass das Leben doch irgendetwas bereithält. Nur wie finde ich heraus was das ist?
Ist es die Liebe oder die Welt, geht nur eins von beiden zur selben Zeit oder kann ich in der Welt zu Hause sein und sie lieben?
Ich stolpere in einer Grauzone zwischen zwei Möglichkeiten. Ich glaube, dass Familie nur geht, wenn ich bereit dazu bin sesshaft zu sein, oder ist das nicht so? Aber will ich das wirklich? Ich will doch die Welt sehen! Wenn ich sie schon nicht ändern kann, dann muss ich wenigstens irgendwo meine Spuren hinterlassen, und wenn sie auch keiner beachtet.
Manchmal geht es mir so dreckig, dass ich wünschte ich existierte nicht, aber mich umzubringen ist das fernste aller Dinge. Vielleicht fange ich einfach erst mal an zu leben?