Musik...
Kennst Du das Gefühl, Musik zu hören und einfach nur glücklich zu sein ? Allein der Musik wegen, weil alles zusammenpasst und einem Schauer über den Rücken laufen. Weil man eins wird mit der Musik, eins mit der Welt, in der man gern wäre. Einer heilen Welt.
Das ist der Moment, an dem man wünscht, komponieren zu können, anderen Menschen auch dieses Gefühl geben zu können. Geborgenheit. Glück. Ruhe. Ausgeglichenheit, aber auch Aufgewühltheit.
Man kann so viel ausdrücken mit Musik, viel mehr, als man das mit Worten kann.
Und dann kommt unweigerlich der Moment, wo das Lied zuende ist, wo auf einmal eine fast schmerzhafte Stille herrscht. Eine Leere, nicht nur im akustischen Sinne, sondern auch im Inneren.
Wenn man das grösstmögliche Pech hat, ist auch noch die CD zuende. Man fühlt sich auf einmal wie ausgestossen, wie in die Wirklichkeit zurückgefallen. Das kann ein harter Aufprall sein, und man wird vom Gewicht der Realität erdrückt.
Das Einzige, was man gegen diesen Aufprall tun kann, ist, auf repeat zu drücken oder aber, sich VOR dem Ende der Musik schon abzulenken mit etwas Realerem. Nur - wer denkt da schon dran, wenn er praktisch in einer anderen Welt ist ? Wer möchte freiwillig diese wenigen Momente des Glücks vorzeitig beenden ?
Der Mensch ist schon immer sehr irrational mit Glück umgegangen - er kostet es aus, bis es vorbei ist und fällt dann umso härter und tiefer. Und das gilt nicht nur für die Musik. Man ignoriert das drohende Ende, auch wenn man es eigentlich genau vorhersehen kann, läuft sozusagen sehenden Auges ins offene Messer.
Der einzige Unterschied zwischen Musik und dem Rest ist, dass man die Musik immer wiederkehren lassen kann, sie verschleisst nicht, wird nie müde zu spielen, solange wir das wünschen.
Ist das der Grund, warum man sich bei Musik immer gut aufgehoben fühlt ? Diese Verlässlichkeit, die uns sonst so ganz zu fehlen scheint ? Bei mir zumindest ist das so, und ich gebe offen zu, dass ich ohne andere Menschen, aber niemals ohne Musik leben könnte. Würde mich jemand härtestmöglich bestrafen wollen, so würde ich wohl ertauben.
Und selbst dann scheint die Musik einen Weg zu finden, jemanden weiterhin in ihren Bann zu schlagen - man denke nur an Beethoven, der sogar praktisch taub noch komponieren konnte und seine Erfüllung in der Musik fand. "Love will find a way" ? Von wegen !
Music will find a way.
Das ist der Moment, an dem man wünscht, komponieren zu können, anderen Menschen auch dieses Gefühl geben zu können. Geborgenheit. Glück. Ruhe. Ausgeglichenheit, aber auch Aufgewühltheit.
Man kann so viel ausdrücken mit Musik, viel mehr, als man das mit Worten kann.
Und dann kommt unweigerlich der Moment, wo das Lied zuende ist, wo auf einmal eine fast schmerzhafte Stille herrscht. Eine Leere, nicht nur im akustischen Sinne, sondern auch im Inneren.
Wenn man das grösstmögliche Pech hat, ist auch noch die CD zuende. Man fühlt sich auf einmal wie ausgestossen, wie in die Wirklichkeit zurückgefallen. Das kann ein harter Aufprall sein, und man wird vom Gewicht der Realität erdrückt.
Das Einzige, was man gegen diesen Aufprall tun kann, ist, auf repeat zu drücken oder aber, sich VOR dem Ende der Musik schon abzulenken mit etwas Realerem. Nur - wer denkt da schon dran, wenn er praktisch in einer anderen Welt ist ? Wer möchte freiwillig diese wenigen Momente des Glücks vorzeitig beenden ?
Der Mensch ist schon immer sehr irrational mit Glück umgegangen - er kostet es aus, bis es vorbei ist und fällt dann umso härter und tiefer. Und das gilt nicht nur für die Musik. Man ignoriert das drohende Ende, auch wenn man es eigentlich genau vorhersehen kann, läuft sozusagen sehenden Auges ins offene Messer.
Der einzige Unterschied zwischen Musik und dem Rest ist, dass man die Musik immer wiederkehren lassen kann, sie verschleisst nicht, wird nie müde zu spielen, solange wir das wünschen.
Ist das der Grund, warum man sich bei Musik immer gut aufgehoben fühlt ? Diese Verlässlichkeit, die uns sonst so ganz zu fehlen scheint ? Bei mir zumindest ist das so, und ich gebe offen zu, dass ich ohne andere Menschen, aber niemals ohne Musik leben könnte. Würde mich jemand härtestmöglich bestrafen wollen, so würde ich wohl ertauben.
Und selbst dann scheint die Musik einen Weg zu finden, jemanden weiterhin in ihren Bann zu schlagen - man denke nur an Beethoven, der sogar praktisch taub noch komponieren konnte und seine Erfüllung in der Musik fand. "Love will find a way" ? Von wegen !
Music will find a way.