Musikalische Experimente mit KI
Hallo zusammen,
ich möchte euch hier mal von (m)einem relativ neuen Experiment berichten, per KI Musik im eher klassischen/barocken Stil zu komponieren.
Ich habe mir dazu eine Solo-Melodie von 18 Takten (+ Auftakt) ausgedacht und in Musescore niedergeschrieben, die bewusst nicht so ganz 08/15-stereotyp-Songs entspricht. Die habe ich dann per MusicXML (man muss ja möglichst einen textbasierten Input erzeugen) nach Claude (kostenlos) hochgeladen und die Maschine dann aufgefordert "ein dreistimmiges Stück mit zwei Variationen im Renaissance-Stil" zu erzeugen und mir dieses wiederum in ABC-Notation (wegen der Knackigkeit der Notation, um nicht zu viele Rückgabetokens zu provozieren) zurückzuliefern. Ich habe dann noch zwei oder drei Loops gedreht, in denen ich Claude aufgefordert habe, etwas mehr Lebendigkeit u.a. durch Punktierungen usw. in die Begleitstimmen reinzubauen.
Das hat - im Gegensatz zu ersten ähnlichen Experimenten vor ca. 1-2 Jahren (bei denen nur absoluter Mist rausgekommen war) - ein für meinen Geschmack recht gutes Ergebnis geliefert, wenn auch im Detail noch nicht gerade vorführreif. Mit ein bisschen finalem Handanlegen (z.B. die Variationen aneinander anbinden, ein paar Noten etwas anders rhythmisieren) ist dann das rausgekommen, was ich hier (mangels Anhängemöglichkeit für PDFs und MP3s) als Link einbinde: https://vorodyn.de/public/KI-Musik/
Darin ist dann das PDF und das mp3, gesetzt als Trio für Violine, Flöte und Cello. Ich möchte betonen, dass die Harmonisierung des Solo-Themas praktisch vollständig von der KI erzeugt wurde.
Mein aktuelles Fazit: Es kommt aktuell bei so was zwar nix Perfektes raus, aber als inspirierende Grundlage durchaus schon zu gebrauchen. Und die Technik entwickelt sich weiter ...
Viel Spaß beim Gucken und Hören,
Petra
ich möchte euch hier mal von (m)einem relativ neuen Experiment berichten, per KI Musik im eher klassischen/barocken Stil zu komponieren.
Ich habe mir dazu eine Solo-Melodie von 18 Takten (+ Auftakt) ausgedacht und in Musescore niedergeschrieben, die bewusst nicht so ganz 08/15-stereotyp-Songs entspricht. Die habe ich dann per MusicXML (man muss ja möglichst einen textbasierten Input erzeugen) nach Claude (kostenlos) hochgeladen und die Maschine dann aufgefordert "ein dreistimmiges Stück mit zwei Variationen im Renaissance-Stil" zu erzeugen und mir dieses wiederum in ABC-Notation (wegen der Knackigkeit der Notation, um nicht zu viele Rückgabetokens zu provozieren) zurückzuliefern. Ich habe dann noch zwei oder drei Loops gedreht, in denen ich Claude aufgefordert habe, etwas mehr Lebendigkeit u.a. durch Punktierungen usw. in die Begleitstimmen reinzubauen.
Das hat - im Gegensatz zu ersten ähnlichen Experimenten vor ca. 1-2 Jahren (bei denen nur absoluter Mist rausgekommen war) - ein für meinen Geschmack recht gutes Ergebnis geliefert, wenn auch im Detail noch nicht gerade vorführreif. Mit ein bisschen finalem Handanlegen (z.B. die Variationen aneinander anbinden, ein paar Noten etwas anders rhythmisieren) ist dann das rausgekommen, was ich hier (mangels Anhängemöglichkeit für PDFs und MP3s) als Link einbinde: https://vorodyn.de/public/KI-Musik/
Darin ist dann das PDF und das mp3, gesetzt als Trio für Violine, Flöte und Cello. Ich möchte betonen, dass die Harmonisierung des Solo-Themas praktisch vollständig von der KI erzeugt wurde.
Mein aktuelles Fazit: Es kommt aktuell bei so was zwar nix Perfektes raus, aber als inspirierende Grundlage durchaus schon zu gebrauchen. Und die Technik entwickelt sich weiter ...
Viel Spaß beim Gucken und Hören,
Petra