Mythos Lust / Lustlose Partnerin
Es gibt eine ganze Menge Mythen, die besagen Lust hat man einfach.
Lust ist spontan, wer sich liebt hat auch Lust aufeinander und zwar gleichzeitig.
Dieser Mythos und seine Regeln sind alles andere als Lust machend, sondern klingen vielmehr nach Lusttyrannei und Reglementierung – also nach einem guten Rezept, auf diese Art von Lust schnellstens wieder verzichten zu wollen.
Vielleicht geht es ja gar nicht um einen Verlust des sexuellen Begehrens. Möglicherweise drückt sich in diesem vordergründigen Verlust der Lust aber lediglich das Aufbegehren gegen die Normierung von partnerschaftlichem sexuellem Begehren aus.
Wer hat eigentlich bestimmt, dass Lust immer die Voraussetzung für sexuelles partnerschaftliches Handeln sein muss? Muss man wirklich immer Lust haben, bevor man sich sexuell miteinander beschäftigt? Woher kommt eigentlich das Postulat, nicht mit ihr zu schlafen, wenn man keine Lust hat? Warum eigentlich nicht? Warum darf partnerschaftliche sexuelle Aktivität nicht Geschenk sein, nicht freiwilliges Tauschobjekt oder nicht Experimentierfeld?
Warum hat der Satz „Ich habe keine Lust“ mehr Wert als „Gemeinsamer Sex würde uns vielleicht gut tun“? Was wäre, wenn der Beziehungsaspekt genauso gewertet würde wie die Unantastbarkeit der persönlichen Gefühle?
Doch was tun, wenn die Partnerin ständig übermüdet und überarbeitet ist und keine Lust auf gemeinsame Sexualität verspürt?
Lust ist spontan, wer sich liebt hat auch Lust aufeinander und zwar gleichzeitig.
Dieser Mythos und seine Regeln sind alles andere als Lust machend, sondern klingen vielmehr nach Lusttyrannei und Reglementierung – also nach einem guten Rezept, auf diese Art von Lust schnellstens wieder verzichten zu wollen.
Vielleicht geht es ja gar nicht um einen Verlust des sexuellen Begehrens. Möglicherweise drückt sich in diesem vordergründigen Verlust der Lust aber lediglich das Aufbegehren gegen die Normierung von partnerschaftlichem sexuellem Begehren aus.
Wer hat eigentlich bestimmt, dass Lust immer die Voraussetzung für sexuelles partnerschaftliches Handeln sein muss? Muss man wirklich immer Lust haben, bevor man sich sexuell miteinander beschäftigt? Woher kommt eigentlich das Postulat, nicht mit ihr zu schlafen, wenn man keine Lust hat? Warum eigentlich nicht? Warum darf partnerschaftliche sexuelle Aktivität nicht Geschenk sein, nicht freiwilliges Tauschobjekt oder nicht Experimentierfeld?
Warum hat der Satz „Ich habe keine Lust“ mehr Wert als „Gemeinsamer Sex würde uns vielleicht gut tun“? Was wäre, wenn der Beziehungsaspekt genauso gewertet würde wie die Unantastbarkeit der persönlichen Gefühle?
Doch was tun, wenn die Partnerin ständig übermüdet und überarbeitet ist und keine Lust auf gemeinsame Sexualität verspürt?