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Nazi-Verdacht


03.08.2012 12:13
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Nazi-Verdacht im deutschen Olympia-Team
Vesper: Ruderin Drygalla distanziert sich von rechtsextremer Szene


Die Ruderin Nadja Drygalla hat das Olympische Dorf in London verlassen. Grund dafür ist offenbar, dass sie mit einem Mann aus der rechtsextremen Szene liiert ist, sagte der Chef de Mission Vesper.

Ruderin Nadja Drygalla hat das Olympische Dorf am Freitag verlassen. „Auf eigenen Wunsch hin“, wie der Chef de Mission der deutschen Olympia-Mannschaft, Michael Vesper, auf einer Pressekonferenz in London betonte. Grund dafür ist offenbar, dass die 23-jährige Rostockerin aus dem ausgeschiedenen Achter mit einem Mann aus der rechtsextremen Szene liiert ist.

Entsprechende Berichte seien aus dem Internet und von Journalisten am Donnerstagnachmittag an ihn herangetragen worden, bestätigte Michael Vesper, Chef de Mission, am Freitag auf einer Pressekonferenz im Deutschen Haus in London. Er habe daraufhin sofort das Gespräch mit Drygalla gesucht.

„Sie hat in dem Gespräch keinen Zweifel daran gelassen, dass sie voll und ganz hinter den Werten der Olympischen Charta steht“, sagte Vesper. Die 23-jährige Rostockerin habe sich von der rechtsextremen Szene distanziert.

Die ehemalige Polizeianwärterin hat nach Mitteilung des Innenministeriums in Mecklenburg-Vorpommern schon Ende September vergangenen Jahres den Polizeidienst verlassen. Den Grund dafür kenne er nicht, sagte Vesper. „Das mag damit zusammengehangen haben, darüber will ich mich gar nicht äußern. Wichtig ist für mich, wie sie selber denkt und wie sie handelt. Da habe ich keine Zweifel daran, dass sie auf dem Boden nicht nur des Grundgesetzes, sondern der olympischen Werte steht“, erklärte Vesper zu dem etwa anderthalbstündigen Gespräch mit der Athletin. „Man würde einem Menschen unrecht tun, wenn man ihn durch einen anderen Menschen aus seinem persönlichen Umfeld diffamieren würde.“

In der offiziellen Mannschafts-Broschüre des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) wird der Beruf von Drygalla noch mit Polizistin angegeben. Wie das Innenministerium in Mecklenburg-Vorpommern am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd bestätigte, ist die 23-Jährige aber schon vergangenes Jahr aus dem Polizeidienst ausgeschieden. In einer Erklärung des Ministeriums heißt es: „Mit Wirkung vom 30.09.2011 beendete Frau Nadja Drygalla bereits ihren Vorbereitungsdienst an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow vorzeitig. Nadja Drygalla ist somit keine Polizeibeamtin und auch kein Mitglied in der Sportfördergruppe der Landespolizei. Zu Mutmaßungen und Gerüchten im Zusammenhang mit den persönlichen Lebensverhältnissen von ehemaligen Polizeianwärtern nimmt das Innenministerium grundsätzlich keine Stellung.“

Zuvor hatte der Vesper mitgeteilt, dass „die Mannschaftsleitung der deutschen Olympia-Mannschaft Erkenntnisse zum privaten Umfeld der Rudererin Nadja Drygalla“ erhalten habe. „Daraufhin habe ich im Beisein des Sportdirektors des Deutschen Ruderverbandes (DRV), Herrn Mario Woldt, ein ausführliches und intensives Gespräch mit unserem Mannschaftsmitglied geführt“, sagte Michael Vesper, Chef de Mission, laut DOSB-Mitteilung.

Die Ruderin, die im Achter zum Einsatz gekommen war, habe nach dem Gespräch erklärt, dass sie das Olympische Dorf verlassen werde, um die Olympia-Mannschaft nicht zu belasten. „Die Mannschaftsleitung begrüßt diesen Schritt“, sagte Vesper. (Tsp/dapd)

http://www.tagesspiegel.d [...] 2-2.html




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