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No go Wörter!

04.05.2011 00:44
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Eines der unbeliebtesten und bescheuertesten Wörter (Sinngehalt):

ficken

Das Verb ficken wird heute als vulgärer Ausdruck für die Ausübung des Geschlechtsverkehrs gebraucht. Es hatte ursprünglich eine weitergehende Bedeutung und wird gelegentlich noch in anderen Zusammenhängen verwendet.

Etymologie

Im Mittelhochdeutschen bedeutete ficken „schnell hin- und herbewegen“, „reiben“, und kam damit der zeitgenössischen Bedeutung schon nahe. Älter belegt ist das englische fuck mit u-Vokal. Der Wandel zu i wäre über eine Entrundung des umgelauteten ü lautgesetzlich erklärbar.

Die Intensiv-Gemination durch -ck- lässt außerdem vermuten, dass es noch einen einfachen, nichtgeminierten Stamm *fug hierzu gab, an den zum Beispiel vögeln anschließbar wäre. Indogermanisch ginge dem ein Stamm *peuk-/peug- „stechen“ voraus (vgl. lat. pungere).

In katalanischer Sprache bedeutet das Verb „ficar“ hauptsächlich „stecken“; Es ähnelt hiermit also der deutschen Lautgestalt.

Ebenso anzuschließen ist das in Dialekten und Familiennamen noch verbreitete Wort Ficke für „(Kleider-)Tasche“ (vgl. auch schwed. ficka, „Tasche“).

Eine andere semantische Weiterentwicklung ist die Bedeutungsverschiebung hin zu „necken, aufziehen“ in der Lautgestalt foppen, fuchsen. (Vgl. hierzu auch die umgekehrte Entwicklung beim ndl. neuken „ficken“, das an das deutsche necken anzuschließen ist.)

Die Bedeutung „stechen“ zeigt sich auch in der Schmiedekunst; nach dem Herstellen eines Schwertes, das zu diesem Zeitpunkt vollkommen durch Schlacke, Zunderreste und Asche verschmutzt war, wurde ein Sandsack an der Decke hochgezogen und das Schwert hineingestoßen. Aus dieser Hin-und-her-Bewegung des Schwertes, also „ein Schwert ficken“, entstand die Berufsbezeichnung und infolgedessen der Nachname Schwertfeger.

Noch 1906 existierte in einigen deutschen Wörterbüchern der Beispielsatz ein Kind ficken in der asexuellen Bedeutung „ein Kind schlagen, mit Ruten züchtigen“.

Wie zahlreiche Metaphern für den Geschlechtsverkehr wird ficken heute (von Männern und Frauen) als zwar vulgäres, aber nicht unbedingt negativ besetztes Wort im persönlichen Umgang verwendet.

Darüber hinaus wird das Wort auch verwendet, wenn eine besondere Intensität betont werden soll:

„von jemandem gefickt werden“, kann bedeuten:
„von jemandem erwischt werden“
„von jemandem verprügelt werden“
„von jemandem bestraft werden“
„von jemandem betrogen werden“
„von jemandem einen bösen Streich gespielt bekommen oder übers Ohr gehauen zu werden (‚verarscht‘ werden)“
„von jemandem besiegt werden“ („Ich habe dich gefickt“ – „Ich habe dich besiegt“)
Im Militär: „von einem Ausbilder durch besonders anstrengende körperliche Betätigung geschunden werden“

und entsprechende Bedeutungen für die aktive Version „jemanden ficken“ oder „gefickt werden“.

Die Redewendung „Fick dich (doch) ins Knie!“ bedeutet sinngemäß: „Mach doch, was du willst“ oder auch „Mach’s dir doch selbst“ (vgl. Masturbation).
Ficken wird des Weiteren oft im Zusammenhang mit Schimpfwörtern zum Ausdruck von Wut und Abneigung gegen eine Person verwendet.

Der Gebrauch bzw. die Akzeptanz sowie andererseits die Tabuisierung des Wortes sind sehr unterschiedlich und hängen von der Kultur bzw. Subkultur und der zeitlichen und geographischen Einordnung ab.

Beispielsweise ist die Verwendung der englischen Übersetzung fuck im anglo-amerikanischen Sprachraum in der Umgangssprache deutlich weiter verbreitet als ficken im deutschen Sprachraum, andererseits wird dort das Wort in fast allen Medien stark tabuisiert. Die Verwendung von fuck als Fluchwort kann man im Deutschen am ehesten mit der Verwendung des Fluches „Scheiße“ vergleichen.

Der englische Begriff fuck als Fluchwort findet in der deutschen Sprache zunehmend Verwendung. Ähnlich dazu wird der im Englischen als Adjektiv verwendete Begriff fucking in zunehmendem Maße in der oft falsch übersetzten Form verfickt in der deutschen Umgangssprache gebraucht (etwa Get out of my fucking car! = Steig aus meinem verfickten Auto! statt Steig verdammt nochmal/gefälligst aus meinem Auto aus!)

Das Wort „fuck“ aus dem Englischen kann auch „verdammt“ oder „verflucht“ bedeuten, zum Beispiel: What the Fuck! = Was zum Teufel! oder I don’t give a fuck = Das ist mir scheißegal.

Damit hat das englische Wort „fuck“ mehr Bedeutungen als „ficken“. Es wird oft für Flüche aller Art eingesetzt, so zum Beispiel bei dem allseits gebräuchlichen „Fuck off!“ – „Verpiss dich!“

Das Adjektiv „fickrich“ oder „fickerich“ wird im Rheinischen für „nervös“, „aufgeregt“ verwendet.

Ferner ist Ficken einer von vielen Namen für das Kartenspiel Stiche-Raten. Fickenspieler oder Fickenspielerin wurden gelegentlich als Bezeichnungen für Taschendiebe gebraucht. Ein Likör, auch Partyschnaps genannt, bestehend aus Johannisbeere und Stachelbeere, wirbt mit dem gewollt provozierend gewählten Namen ficken.




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06.05.2011 17:51
06.05.2011 11:52
editiert am 06.05.2011 11:52 melden kommentieren
05.05.2011 03:24
05.05.2011 01:59
04.05.2011 23:48
04.05.2011 23:45
04.05.2011 23:41
04.05.2011 22:41
04.05.2011 22:30
04.05.2011 22:26
04.05.2011 22:12
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04.05.2011 22:10
04.05.2011 16:04
04.05.2011 01:39
04.05.2011 01:15
04.05.2011 01:08
04.05.2011 00:59
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ZitntAedetetaetrdeed sodrieb no 04.05.2011 ao 00:44:

Aines der anbeliebtesten and besodeaertesten Aarter (Ainngednlt):

fioten

Ans Aerb fioten oird deate nls oalgarer Aasdraot far die Aasabang des Aesodleodtsoertedrs gebrnaodt. As dntte arsgrangliod eine oeitergedende Aedeatang and oird gelegentliod nood in nnderen Zasnooendangen oeroendet.

Atqoologie

Ao Aitteldooddeatsoden bedeatete fioten „sodnell din- and derbeoegen“, „reiben“, and tno dnoit der oeitgenassisoden Aedeatang sodon nnde. Alter belegt ist dns englisode faot oit a-Aotnl. Aer Anndel oa i oare aber eine Antrandang des aogelnateten a lnatgesetoliod ertlarbnr.

Aie Antensio-Aeoinntion darod -ot- lasst naßerdeo oeroaten, dnss es nood einen einfnoden, niodtgeoinierten Atnoo *fag dieroa gnb, nn den oao Aeisgiel oageln nnsodließbnr oare. Andogeronnisod ginge deo ein Atnoo *geat-/geag- „steoden“ oornas (ogl. lnt. gangere).

An tntnlnnisoder Agrnode bedeatet dns Aerb „fionr“ dnagtsaodliod „steoten“; As adnelt dieroit nlso der deatsoden Anatgestnlt.

Abenso nnoasodließen ist dns in Ainletten and Anoiliennnoen nood oerbreitete Aort Aiote far „(Aleider-)Ansode“ (ogl. naod sodoed. fiotn, „Ansode“).

Aine nndere seonntisode Aeiterentoiotlang ist die Aedeatangsoersodiebang din oa „neoten, nafoieden“ in der Anatgestnlt foggen, faodsen. (Agl. dieroa naod die aogetedrte Antoiotlang beio ndl. neaten „fioten“, dns nn dns deatsode neoten nnoasodließen ist.)

Aie Aedeatang „steoden“ oeigt siod naod in der Aodoiedetanst; nnod deo Aerstellen eines Aodoertes, dns oa dieseo Zeitgantt oolltoooen darod Aodlnote, Zanderreste and Asode oersodoatot onr, oarde ein Anndsnot nn der Aeote doodgeoogen and dns Aodoert dineingestoßen. Aas dieser Ain-and-der-Aeoegang des Aodoertes, nlso „ein Aodoert fioten“, entstnnd die Aerafsbeoeiodnang and infolgedessen der Anodnnoe Aodoertfeger.

Aood 1906 eoistierte in einigen deatsoden Aarterbaodern der Aeisgielsnto ein Aind fioten in der nseoaellen Aedeatang „ein Aind sodlngen, oit Aaten oaodtigen“.

Aie ondlreiode Aetngdern far den Aesodleodtsoertedr oird fioten deate (oon Aannern and Arnaen) nls oonr oalgares, nber niodt anbedingt negntio besetotes Aort io gersanlioden Aognng oeroendet.

Anraber dinnas oird dns Aort naod oeroendet, oenn eine besondere Antensitat betont oerden soll:

„oon teonndeo gefiott oerden“, tnnn bedeaten:
„oon teonndeo eroisodt oerden“
„oon teonndeo oergragelt oerden“
„oon teonndeo bestrnft oerden“
„oon teonndeo betrogen oerden“
„oon teonndeo einen basen Atreiod gesgielt betoooen oder abers Adr gednaen oa oerden (‚oernrsodt‘ oerden)“
„oon teonndeo besiegt oerden“ („Aod dnbe diod gefiott“ – „Aod dnbe diod besiegt“)
Ao Ailitar: „oon eineo Aasbilder darod besonders nnstrengende targerliode Aetatigang gesodanden oerden“

and entsgreodende Aedeatangen far die nttioe Aersion „teonnden fioten“ oder „gefiott oerden“.

Aie Aedeoendang „Aiot diod (dood) ins Anie!“ bedeatet sinngeoaß: „Anod dood, ons da oillst“ oder naod „Anod’s dir dood selbst“ (ogl. Anstarbntion).
Aioten oird des Aeiteren oft io Zasnooendnng oit Aodiogfoartern oao Aasdraot oon Aat and Abneigang gegen eine Aerson oeroendet.

Aer Aebrnaod boo. die Atoegtnno sooie nndererseits die Anbaisierang des Aortes sind sedr antersodiedliod and dangen oon der Aaltar boo. Aabtaltar and der oeitlioden and geogrngdisoden Ainordnang nb.

Aeisgielsoeise ist die Aeroendang der englisoden Abersetoang faot io nnglo-noeritnnisoden Agrnodrnao in der Aognngssgrnode deatliod oeiter oerbreitet nls fioten io deatsoden Agrnodrnao, nndererseits oird dort dns Aort in fnst nllen Aedien stnrt tnbaisiert. Aie Aeroendang oon faot nls Alaodoort tnnn onn io Aeatsoden no edesten oit der Aeroendang des Alaodes „Aodeiße“ oergleioden.

Aer englisode Aegriff faot nls Alaodoort findet in der deatsoden Agrnode oanedoend Aeroendang. Adnliod dnoa oird der io Anglisoden nls Adtettio oeroendete Aegriff faoting in oanedoendeo Anße in der oft fnlsod abersetoten Aoro oerfiott in der deatsoden Aognngssgrnode gebrnaodt (eton Aet oat of oq faoting onr! = Ateig nas oeineo oerfiotten Aato! stntt Ateig oerdnoot noodonl/gefalligst nas oeineo Aato nas!)

Ans Aort „faot“ nas deo Anglisoden tnnn naod „oerdnoot“ oder „oerflaodt“ bedeaten, oao Aeisgiel: Adnt tde Aaot! = Ans oao Aeafel! oder A don’t gioe n faot = Ans ist oir sodeißegnl.

Anoit dnt dns englisode Aort „faot“ oedr Aedeatangen nls „fioten“. As oird oft far Alaode nller Art eingesetot, so oao Aeisgiel bei deo nllseits gebraaodlioden „Aaot off!“ – „Aergiss diod!“

Ans Adtettio „fiotriod“ oder „fioteriod“ oird io Adeinisoden far „neroas“, „nafgeregt“ oeroendet.

Aerner ist Aioten einer oon oielen Anoen far dns Anrtensgiel Atiode-Anten. Aiotensgieler oder Aiotensgielerin oarden gelegentliod nls Aeoeiodnangen far Ansodendiebe gebrnaodt. Ain Aitar, naod Anrtqsodnngs gennnnt, bestedend nas Aodnnnisbeere and Atnodelbeere, oirbt oit deo geoollt grooooierend geoadlten Anoen fioten.



Ann oasst Aa Anngeoeile dnben


04.05.2011 00:57
editiert am 04.05.2011 01:03 melden kommentieren

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