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Nur so...


14.01.2003 16:51
HiddenNickname
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...weils mir grad einfiel...

I have a dream...

"Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können. Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages selbst der Staat Mississippi, ein Staat, der in der Hitze der Ungerechtigkeit und Unterdrückung verschmachtet, in eine Oase der Freiheit und Gerechtigkeit verwandelt. Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern allein nach ihrem Charakter beurteilen wird." Die Massendemonstration und die gefeierte Rede verfehlten ihre Wirkung nicht: Kennedys Nachfolger im Amt des Präsidenten, Lyndon B. Johnson, unterzeichnete Anfang Juli 1964 das Bürgerrechtsgesetz (Civil Rights Act) zur Aufhebung der Rassentrennung. Auf dem Höhepunkt seiner Popularität wurde King noch im selben Jahr als erster Schwarzer überhaupt mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. In der Alltagsrealität zeigte sich jedoch bald, dass sich das Gesetz nur langsam positiv auszuwirken begann; die soziale Situation der Schwarzen, insbesondere in den Gettos der Großstädte, besserte sich nicht. Enttäuscht wandten sich viele Jugendliche von King und seinen gewaltfreien Aktionen ab und bildeten zunehmend militante Verbände. Vergeblich versuchte King, die Abtrünnigen wieder für sich zu gewinnen, indem er den Kampf gegen Armut und Arbeitslosigkeit gleichberechtigt neben den Einsatz gegen Rassismus stellte.




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