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Forum » Allgemeines » ThreadOP bei meinem Hund - Eure Gedanken
08.07.2016 23:17
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0 Ihr Lieben, seit 4 Wochen habe ich einen 16-jährigen, zauberhaften Jack Russell Terrier aus dem Tierheim. Die Halter haben ihn wegen Auswanderung abgegeben. Er hat sich für diese kurze Zeit, die er erst bei mir ist, und v.a. auch für sein Alter, sehr sehr gut eingelebt und fühlt sich hier sehr willkommen Eine Sache - und das wusste ich, als ich mich für ihn entschieden habe - ist, dass er Hodenkrebs hat. Im Tierheim wurde mir von einer OP zur Entfernung des Krebs (der noch nicht gestreut hat) abgeraten, und zwar auf Grund seines Alters. Die OP wäre Kastration plus dazugehörige Narkose. Mittlerweile haben mir aber zwei niedergelassene Tierärzte nach einer Untersuchung sowie eine bekannte Amtstierärztin durch Erzählung über ihn zu einer Operation geraten. Die Entscheidung ist für mich jetzt nicht ein rein pro und contra, sondern ein Abwägen zwischen ganz unterschiedlichen Punkten. Er ist körperlich fit und hat für sein Alter ein gutes Herz. Zwar sieht er nicht mehr gut und ist fast taub, ist dafür aber umso lebensfroher, galoppiert beim Gassigehen, rennt durchs Haus, bevors rausgeht, und wenn die Terassentür auf ist, geht er viel und gerne in den Garten. Noch scheint ihm der betroffene Hoden keine sooo großen Probleme zu bereiten, auch wenn er vier Mal so groß ist, wie der andere (schade, dass die Vorbesitzer sich da nicht rechtzeitig gekümmert haben!!). Würde ich jetzt so lange mit einer OP warten, bis ihm der Krebs (stärkere) Probleme beim Gehen verursacht oder noch praller wird und das Gewebe es nicht mehr richtig aushalten kann, kann es sein, dass er bis dahin nicht mehr so körperlich fit ist und die OP anstrengender für den Körper als jetzt. Lasse ich ihn jetzt operieren, ist immerhin der Tumor weg und die Gefahr, dass er wächst, stört, streut usw. nicht gegeben. Natürlich könnte er während oder nach der OP auch sterben.... Das ist die andere Seite. Auch wenn die Ärzte, die ihn untersucht haben, sagen, dass er es auf Grund seines Zustandes durchaus sehr gut verkraften kann.... Ich könnte jetzt: - ihn nicht operieren, und ihm auch mit dem Krebs noch bestimmt ein sicheres halbes Jahr schenken; wenn der Krebs dann schlimmer werden sollte, ist es evtl. zu spät zum operieren, da er vom Körper her nicht mehr so fit sein könnte - das Risiko, das laut Tierärzten zwar da, bei ihm aber durchaus eingehbar ist, eingehen, ihn operieren, von dem (sorry, aber es ist so) Riesenhoden, der schon spannt, befreien und einfach schauen, wie lange der gute Herr noch unter uns weilt, aber immerhin wird es nicht der unnötige Krebs sein, der sein Leben beendet Innerlich habe ich für mich irgendwie schon eine Entscheidung getroffen. Mich interessieren aber sehr weitere Sichtweisen und was Ihr tun würdet, wenn es Euer Hund wäre. Ober ob Ihr noch weitere Infos braucht, um da etwas zu sagen/denken/schreiben zu können. Ohne dass es in dogmatische Statemens, rein um sich mitzuteilen, ausartet, sondern friedliebende Gedanken zu dem Thema würden mich sehr freuen und interessieren. Habt einen schönen Abend, ich sende liebe Grüße, Cupcake.
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