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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadOpfer- oder Datenschutz?
05.03.2009 01:26
HiddenNickname
0 Guten Abend, die Damen. Im Vorhinein Entschuldigung, falls es das Thema schon gibt; ich hab's allerdings nicht gefunden. Ich wohne im Kreis Heinsberg, und wie vielleicht die eine oder andere mitbekommen hat, ist ein aus der Haft entlassener Sexualstraftäter hierhergezogen, der einmal knapp vier und einmal vierzehn Jahre abgesessen hat. An die Haft anschließende Sicherheitsverwahrung wurde von einem Münchner Richter abgelehnt. Landrat Pusch hat daraufhin die Bevölkerung des kleinen Ortes, in dem der Mann nun wohnt, warnend darauf hingewiesen, dass nun ein therapie-unwilliger, rückfallgefährdeter Sexualstraftäter praktisch Tür an Tür mit ihnen lebt. Jetzt muss Landrat Pusch damit rechnen, seines Amtes enthoben zu werden, weil er gegen geltendes Recht bzw. den Datenschutz verstoßen hat. Ich finde es absolut in Ordnung, dass die Menschen darauf hingewiesen werden, dass sich ein Triebtäter, dem ein Gutachter eine 80prozentige Rückfallgefahr attestiert, unter ihnen befindet. In einem solchen Fall steht das Wohlergehen der Bevölkerung und sein Schutz meilenweit vor dem Recht auf Datenschutz eines Täters, der weder Reue zeigt noch einer Therapie zustimmt, sondern im Gegenteil Rache an seinen Opfern angedroht hat, deren Aussagen ihn erneut hinter Gitter brachten. Wie seht Ihr das? Ist Datenschutz wirklich höher zu bewerten als der Schutz der Menschen und somit potentiellen Opfer? Oder hat Pusch alles richtig gemacht? (Für Mehrwissenwoller: http://www.rundschau-onli [...] 28.shtml)
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HiddenNickname
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