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Ostergedichte

Ambitendenz
HiddenNickname
offline
07.04.2007 08:22
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Habt Ihr welche?Dann rein damit ...hier ist eins was ich gefunden habe:

Die Legende vom Osterei

Es war einmal ein Hase, ganz kuschlig klein und weich,
der war an grußen Taten arm, an Träumen war er reich.
Der hatte mit den andern Hasen gar nicht viel zu tun,
er liebte keine Häsin -nein- er liebte nur ein Huhn.
Das Huhn war groß und braun und dick und war des Hasen ganzes Glück.
Er stand den ganzen Tag am Stall und sah es an - von überall.
Und jeden Tag mußt er sich fragen, warum er es nicht schafft zu sagen,
was er ganz heftig doch empfindet, warum sie beide was verbindet.
Doch an dem Tag, an dem er´s wollte, da war das Huhn nicht da.
Er rannte rum und wünschte sich, er wär ihm jetzt so nah.
Er suchte, suchte - was er fand, war nur vom Huhn ein Ei.
Das nahm er sich und drückte es, da brach das Ei entzwei.
Da rannte er ganz schnell nach Haus und holte viele Farben
und klebte und beschrieb das Ei, das wurd ein buntes Allerlei.
Das legte er ins Gras sodann, damit das Huhn es finden kann.
Jedoch das Huhn kam nicht zurück, der Hase sucht seitdem sein Glück,
malt unermüdlich Eier bunt, verteilt sie auf dem Erdenrund.
Zu Ostern kommt er hier vorbei, verteilt in Gärten Ei um Ei,
hat damit mächtig viel zu tun, will aber soch nur eins - sein Huhn.
Die meisten Kinder finden´s dann und haben mächtig Spaß daran.
Und wenn man hält ein buntes Ei ganz nah vor seine Nase,
dann sieht man, dass ganz klein dort steht: Ich liebe Dich, Dein Hase!
Beenchee
HiddenNickname
offline
07.04.2007 08:34
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