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PISA - weiterhin Mittelmaß

Dubi
HiddenNickname
offline
07.12.2010 13:34
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Die neue Pisa-Studie liegt vor, Lesen ist der Schwerpunkt - und die Ergebnisse sind für Deutschlands Schüler durchwachsen.
Sie haben ihre Position leicht verbessert, sind aber von den Spitzenländern noch weit entfernt.

Auch der Einfluss der sozialen Herkunft auf Leistungen ist kaum zurückgegangen.


Die Lesefähigkeiten der 15-Jährigen haben sich gegenüber dem Jahr 2000 um 13 auf 497 Punkte verbessert. Sie erreichen allerdings im Vergleich zu anderen Industriestaaten nur ein durchschnittliches Niveau.

Spitzenreiter sind Länder wie Finnland (536 Punkte) und Süd-Korea (539 Punkte).
Der Vorsprung gegenüber den deutschen Neuntklässlern beträgt ein ganzes Jahr.

Für die vierte Pisa-Studie hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Frühjahr 2009 in 65 Ländern fast eine halbe Million Schüler getestet. Im Mittelpunkt stand die Lesekompetenz der 15-Jährigen - wie im Jahr 2000. Danach folgten 2003 als Schwerpunkt Mathematik und 2006 die Naturwissenschaften, die beiden anderen großen Bereiche der Pisa-Studien. Mit der nun vorgelegten Studie beginnt ein neuer Zyklus, womit beim Lesen erstmals belastbare Vergleiche möglich werden.

In den Fächern Mathematik und Naturwissenschaften zeichnen sich wenigstens 10 Jahre nach dem ersten Pisa-Schock erste Erfolge ab.

Dennoch ist der Bildungsstand - wie in keinem anderen Land - dermaßen an der sozialen Herkunft abhängig.

10 Jahre und dann lediglich eine leichte Steigerung des Bildungsniveaus?

Darauf sollten Verantwortliche der Bildung stolz sein?
Politiker?
Schulen und Lehrer?
Eltern?

i_ron_ix
HiddenNickname
offline
09.12.2010 12:53
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