Potsdam, Mittwoch 19:30: Russland (ai)
Zivilgesellschaftliches Engagement in Russland
PERSPEKTIVEN NACH DEN PARLAMENTS- UND PRÄSIDENTSCHAFTSWAHLEN
Amnesty International Potsdam lädt ein zur Podiumsdiskussion:
am 28. Mai 2008, 19.30 Uhr, Altes Rathaus (Musikzimmer), Alter Markt, Potsdam
mit Jurij Dschibladse (Zentrum zur Förderung von Demokratie und Menschenrechten, Moskau)
Peter Franck (Amnesty International)
Moderation: Peter Lange (Chefredakteur Deutschlandradio Kultur)
POTSDAM, DEN 22.05.2008 – Russland hat gewählt. Nach der Neuwahl des Parlaments im Dezember 2007 und der Präsidentschaftswahl im März 2008 steht nunmehr Präsident Medwedjew an der Spitze des Landes. Was heißt das für die Zivilgesellschaft in Russland? Wie hat sich die in der zweiten Amtszeit Präsident Putins immer stärkere Zentralisierung auf die Arbeit insbesondere unabhängiger Menschenrechtsorganisationen ausgewirkt? Welche Folgen hat das nunmehr seit zwei Jahren geltende Gesetz über die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) für ihre Arbeit gehabt? Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen russischen und deutschen Nichtregierungsorganisationen gibt es?
Unter anderem diesen Fragen wollen Jurij Dschibladse vom Moskauer „Zentrum zur Förderung von Demokratie und Menschenrechten“ (CDDHR) und Peter Franck, Mitglied in der Potsdamer Gruppe von Amnesty International und Russlandexperte der deutschen Sektion der Organisation unter der Moderation von Peter Lange, Chefredakteur von Deutschlandradio Kultur nachgehen.
Jurij Dschibladse leitet das CDDHR seit vielen Jahren. Er hat sich Fragen der Besteuerung von NGOs gewidmet und ist einer der führendeExperten zum NGO-Gesetz, das im April 2006 in Kraft getreten ist.
Vor 47 Jahren, am 28. Mai 1961, erschien der Artikel „Die vergessenen Gefangenen“ des Rechtsanwalts Peter Benenson auf der Titelseite der britischen Zeitung „The Observer“ – die Geburtsstunde der heute weltweit größten Menschenechtsorganisation Amnesty International. Schon bald nach der „Wende“ fanden sich auch in Potsdam Menschen zusammen, die eine Gruppe von amnesty international gründeten. Ein Arbeitsschwerpunkt der Gruppe ist die Menschenrechtsarbeit zur Russischen Föderation. Von Anfang wirkte die Gruppe an der Gestaltung des ehemaligen KGB-Gefängnisses in der Leistikowstraße in Potsdam mit.
PERSPEKTIVEN NACH DEN PARLAMENTS- UND PRÄSIDENTSCHAFTSWAHLEN
Amnesty International Potsdam lädt ein zur Podiumsdiskussion:
am 28. Mai 2008, 19.30 Uhr, Altes Rathaus (Musikzimmer), Alter Markt, Potsdam
mit Jurij Dschibladse (Zentrum zur Förderung von Demokratie und Menschenrechten, Moskau)
Peter Franck (Amnesty International)
Moderation: Peter Lange (Chefredakteur Deutschlandradio Kultur)
POTSDAM, DEN 22.05.2008 – Russland hat gewählt. Nach der Neuwahl des Parlaments im Dezember 2007 und der Präsidentschaftswahl im März 2008 steht nunmehr Präsident Medwedjew an der Spitze des Landes. Was heißt das für die Zivilgesellschaft in Russland? Wie hat sich die in der zweiten Amtszeit Präsident Putins immer stärkere Zentralisierung auf die Arbeit insbesondere unabhängiger Menschenrechtsorganisationen ausgewirkt? Welche Folgen hat das nunmehr seit zwei Jahren geltende Gesetz über die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) für ihre Arbeit gehabt? Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen russischen und deutschen Nichtregierungsorganisationen gibt es?
Unter anderem diesen Fragen wollen Jurij Dschibladse vom Moskauer „Zentrum zur Förderung von Demokratie und Menschenrechten“ (CDDHR) und Peter Franck, Mitglied in der Potsdamer Gruppe von Amnesty International und Russlandexperte der deutschen Sektion der Organisation unter der Moderation von Peter Lange, Chefredakteur von Deutschlandradio Kultur nachgehen.
Jurij Dschibladse leitet das CDDHR seit vielen Jahren. Er hat sich Fragen der Besteuerung von NGOs gewidmet und ist einer der führendeExperten zum NGO-Gesetz, das im April 2006 in Kraft getreten ist.
Vor 47 Jahren, am 28. Mai 1961, erschien der Artikel „Die vergessenen Gefangenen“ des Rechtsanwalts Peter Benenson auf der Titelseite der britischen Zeitung „The Observer“ – die Geburtsstunde der heute weltweit größten Menschenechtsorganisation Amnesty International. Schon bald nach der „Wende“ fanden sich auch in Potsdam Menschen zusammen, die eine Gruppe von amnesty international gründeten. Ein Arbeitsschwerpunkt der Gruppe ist die Menschenrechtsarbeit zur Russischen Föderation. Von Anfang wirkte die Gruppe an der Gestaltung des ehemaligen KGB-Gefängnisses in der Leistikowstraße in Potsdam mit.