Publizistisch begabte Frauen gesucht
Eine Zeitung fuer unsere FH
Zielgruppe: Studenten, Profs...Mitarbeiter
Deadline: in 4 1/2 Stunden
Problem: Irgendwie gefällt mir mein Artikel noch nicht so richtig.
Wer hat Ahnung und könnte ein wenig konstruktive Kritik üben?
Kartoffeln und Klopapier inklusive
Studentische Selbstverwaltung im Schwesternhaus
Fällt der Name „Schwesternhaus“, so werden wohl bei den meisten Menschen Assoziationen von pinguinfarbenen, betenden Nonnen in einem asketisch anmutenden alten Gemäuer geweckt.
Wer jedoch nicht auf eine streng christlich lebende Kommune zu treffen hofft und sich von diesem Namen nicht irreführen lässt, wird im Schwesternhaus ein Studentenwohnheim der anderen Art vorfinden.
Das Schwesternhaus in der gleichnamigen Straße in Hannover Bult ist nach eigenen Angaben das einzige (und natürlich schönste!) selbstverwaltete Studentenwohnheim Niedersachsens.
Es wurde 1897 von der Schwesternhausstiftung erbaut und diente über 70 Jahre als Wohnheim für allein stehende Damen der gebildeten Schicht/Stande/Bürgertum.
Seit dem Umbau in ein Studentenwohnheim 1971 sind 73 Einzelnwohnungen und 11 WGs entstanden, in denen mittlerweile rund 120 junge Menschen und nach Schätzungen einiger Bewohner mindestens noch einmal so viele Tiere leben.
Der basisdemokratische Ansatz, der es jedem Bewohner ermöglicht, sich an der Verwaltung des vom Schwesternhausverein getragenen Hauses zu beteiligen, wird von den meisten sehr geschätzt.
In diesem Zusammenhang berichtet Jan, 25, Betriebsinformatikstudent und ehemaliger Bewohner: „Ich finde es toll, dass man sich hier in jeglicher Hinsicht einbringen kann und nicht in feste Strukturen kommt.“
Nicht nur die oft in Kleingruppen abgeleisteten 24 beziehungsweise 36 Pflichtarbeitsstunden und die gemeinschaftlich genutzten Bäder und Waschmaschinen oder der große Garten verbinden die Bewohner.
Auch bei diversen Parties/Partys in Teestube und Kapelle sowie bei Aktionen wie dem beliebten, einmal im Jahr stattfindenden „Altencafé“, wird sowohl der Kontakt untereinander als auch der zu den Senioren im benachbarten Altersheim gepflegt, die dann gerne (auch) mal ein Auge zudrücken, wenn’s mal wieder etwas lauter wird.
So vermisst Vanessa, 25, ehemalige Bewohnerin und Lehramtstudentin, die zahlreichen Essen mit Hausnachbarn und auch Stephan (28), einer der vier Hausmeister, weiß diesen Vorzug zu schätzen:„Man hat hier eine eigene Wohnung, in die man sich zurückziehen und trotzdem das Gefühl einer einzigen großen WG genießen kann.“
In diesem Punkt sind sich alle einig. Auch Oli, 28, Chemiestudent betont: “In anderen Studentenwohnheimen lebst du oft nur aneinander vorbei, aber hier ist es anders und die Leute sind wirklich hilfsbereit“. Grinsend fügt er hinzu, dass man sich in dem großen Haus oft durchfragen müsse, „und so lernt man einander zwangsläufig kennen“.
An dieser Stelle wird klar, dass weder die günstigen Mietpreise noch die im Mietpreis enthaltenen Kartoffeln oder der bis unter die Decke gefüllte Toilettenpapierkeller die Attraktivität des Schwesternhauses ausmachen.
Auf die Frage, was denn genau den Reiz des Schwesternhaues sei, antwortet Stephan, 28, Elektrotechnikstudent:
„Man kann die Entwicklung des Hauses aktiv mitgestalten und sich durch seine Arbeit ein Denkmal schaffen.“ Man merkt seinen Stolz, als er fortfährt: „Gerade vernetzen wir zum Beispiel das Haus. Anfänglich weiß oft keiner so wirklich, wie etwas funktionieren soll. Ziehen dann aber alle an einem Strang und tragen ihr Wissen zusammen, dann gelingt eigentlich alles; Das Haus lebt vom Engagement seiner Bewohner.“
Zielgruppe: Studenten, Profs...Mitarbeiter
Deadline: in 4 1/2 Stunden
Problem: Irgendwie gefällt mir mein Artikel noch nicht so richtig.
Wer hat Ahnung und könnte ein wenig konstruktive Kritik üben?
Kartoffeln und Klopapier inklusive
Studentische Selbstverwaltung im Schwesternhaus
Fällt der Name „Schwesternhaus“, so werden wohl bei den meisten Menschen Assoziationen von pinguinfarbenen, betenden Nonnen in einem asketisch anmutenden alten Gemäuer geweckt.
Wer jedoch nicht auf eine streng christlich lebende Kommune zu treffen hofft und sich von diesem Namen nicht irreführen lässt, wird im Schwesternhaus ein Studentenwohnheim der anderen Art vorfinden.
Das Schwesternhaus in der gleichnamigen Straße in Hannover Bult ist nach eigenen Angaben das einzige (und natürlich schönste!) selbstverwaltete Studentenwohnheim Niedersachsens.
Es wurde 1897 von der Schwesternhausstiftung erbaut und diente über 70 Jahre als Wohnheim für allein stehende Damen der gebildeten Schicht/Stande/Bürgertum.
Seit dem Umbau in ein Studentenwohnheim 1971 sind 73 Einzelnwohnungen und 11 WGs entstanden, in denen mittlerweile rund 120 junge Menschen und nach Schätzungen einiger Bewohner mindestens noch einmal so viele Tiere leben.
Der basisdemokratische Ansatz, der es jedem Bewohner ermöglicht, sich an der Verwaltung des vom Schwesternhausverein getragenen Hauses zu beteiligen, wird von den meisten sehr geschätzt.
In diesem Zusammenhang berichtet Jan, 25, Betriebsinformatikstudent und ehemaliger Bewohner: „Ich finde es toll, dass man sich hier in jeglicher Hinsicht einbringen kann und nicht in feste Strukturen kommt.“
Nicht nur die oft in Kleingruppen abgeleisteten 24 beziehungsweise 36 Pflichtarbeitsstunden und die gemeinschaftlich genutzten Bäder und Waschmaschinen oder der große Garten verbinden die Bewohner.
Auch bei diversen Parties/Partys in Teestube und Kapelle sowie bei Aktionen wie dem beliebten, einmal im Jahr stattfindenden „Altencafé“, wird sowohl der Kontakt untereinander als auch der zu den Senioren im benachbarten Altersheim gepflegt, die dann gerne (auch) mal ein Auge zudrücken, wenn’s mal wieder etwas lauter wird.
So vermisst Vanessa, 25, ehemalige Bewohnerin und Lehramtstudentin, die zahlreichen Essen mit Hausnachbarn und auch Stephan (28), einer der vier Hausmeister, weiß diesen Vorzug zu schätzen:„Man hat hier eine eigene Wohnung, in die man sich zurückziehen und trotzdem das Gefühl einer einzigen großen WG genießen kann.“
In diesem Punkt sind sich alle einig. Auch Oli, 28, Chemiestudent betont: “In anderen Studentenwohnheimen lebst du oft nur aneinander vorbei, aber hier ist es anders und die Leute sind wirklich hilfsbereit“. Grinsend fügt er hinzu, dass man sich in dem großen Haus oft durchfragen müsse, „und so lernt man einander zwangsläufig kennen“.
An dieser Stelle wird klar, dass weder die günstigen Mietpreise noch die im Mietpreis enthaltenen Kartoffeln oder der bis unter die Decke gefüllte Toilettenpapierkeller die Attraktivität des Schwesternhauses ausmachen.
Auf die Frage, was denn genau den Reiz des Schwesternhaues sei, antwortet Stephan, 28, Elektrotechnikstudent:
„Man kann die Entwicklung des Hauses aktiv mitgestalten und sich durch seine Arbeit ein Denkmal schaffen.“ Man merkt seinen Stolz, als er fortfährt: „Gerade vernetzen wir zum Beispiel das Haus. Anfänglich weiß oft keiner so wirklich, wie etwas funktionieren soll. Ziehen dann aber alle an einem Strang und tragen ihr Wissen zusammen, dann gelingt eigentlich alles; Das Haus lebt vom Engagement seiner Bewohner.“