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- Re: Es war ein (sehr) netter Abend 2

kali
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13.06.2007 12:10
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ZitatKali, ist wirklich Gelassenheit automatisch einhergehend mit Verstehenwollen?
Ist nicht oft genug ein Bemühen um ein Verstehen, um sein Gefühl ruhiger werden zu lassen?
Ist nicht eine erste Reaktion, so ganz spontan, nicht doch das Gefühl ... und dann kommen erst die Gedanken?

Und irgendwie taucht für mich die Frage auf, ob nicht auch der umgekehrte Weg existiert, nämlich dass aus anfänglicher Gelassenheit (eben einer Unvoreingenommenheit und Offenheit) erst Nichtgelassenheit entsteht. Das ist mir zumindest weniger fremd, als von Beginn an nicht gelassen zu sein.

Also sind Emotionen, die alles mögliche sein können, durchaus die Grundlage für den Verlust von Gelassenheit.


Für mich ist Gelassenheit eine Haltung, nicht NUR Emotion, aber auch, aber keinesfalls nur etwas Gedachtes, das empfände ich sogar als widersinnig! Haltungen sind für mich vollständiger, gesamtheitlicher, komplexer.

Ich glaube, dass man viel mehr erdenken kann und viele andere Denkarten denkerisch, ja sogar empfindungsmäßig nachvollziehen kann, als das, was man letztendlich selber glaubt/glauben kann. Gäbe es nur "denken" und "fühlen", ohne (Selbst-)Erkenntnis, so würde man m.E. an Beliebigkeit (Willkür) sterben.

Man kann sich immer in Begrifflichkeiten "verbohren", aber EINE Gesprächshaltung könnte durchaus sein: "Verstehen wollen". Diese kann aus einer Gelassenheit entstehen, aber auch durch viele andere Grundhaltungen.

Für mich ist es selbstverständlich, das die eigenen Emotionen eine wesentliche Rolle spielen (denn wer kann schon "nicht fühlen"? das ist doch extrem selten, pathologisch gesehen wäre das eine Depression, spirituell gesehen eine "Entseelung", in den Naturvölker existiert dafür d Begriff "Zombie", alles lebendige Sichtweisen, wenn man Begrifflichkeiten nicht definiert, sondern ERLEBT).

Für mich ist es BLÖDSINNIG, "Gelassenheit" einzufordern, so blödsinnig wie: "Sei spontan", "freu dich". Im Prinzip wäre das eine Forderung die lautet: "Fühle nicht das, was du jetzt fühlst".

Wenn du mit jemanden sprichst, der dir offen gegenübersteht, wird er auch eine sympathische oder antipathische Position zu dir einnehmen (weil man nicht nicht fühlen kann), wenn dieser Mensch offen ist, dann wird er seine Emotion nicht verleugnen, aber er kann sich auf viele verschiedene Weisen dazu verhalten (Haltung).

Diese Position kann widerstandslos sein ("passiv" bedeutet ja auch "aufnehmend" ) oder "aktiv" (bedeutet dann z.B. "sich selbst dazu in Bezug setzen" ).

Bei Menschen, die durch ihre Ratio beherrscht werden oder Menschen, die durch emotionale Affekte gesteuert werden, wird es eher eine Neigung zu dem "aktiven" Pol geben, sie werden sich immer direkt in Bezug setzen, sich u.U. auch schnell angegriffen fühlen. Fühlt man etwas, um etwas bestimmtes damit zu bezwecken? Ich glaube nicht. Man unterdrückt oder leugnet eher Emotionen, um damit etwas zu bezwecken(?). Handelt man, um etwas bestimmtes zu bezwecken? Ich glaube schon eher (außer im Spiel, das ist frei und nutzlos;-).

Handlungen sind ja immer auch Entscheidungen, und die trifft jeder Mensch in jenem Moment, in dem er zwischen verschiedenen POTENZIELLEN Handlungen wählen kann. Diese Wahl gibt es doch eigentlich immer (?).

Um den Kreis zu schließen: Du bist m.E. nicht für die Entscheidung, die dein Gegenüber trifft verantwortlich, aber für deine eigene Handlung und Haltung und diese wiederum wirkt auf dein Gegenüber (wie auch immer). Entscheiden sich mehrere Menschen, den Kontakt zu dir abzubrechen, so muss das noch nicht einmal für alle den gleichen Grund haben.

Leidest du darunter bzw. bedauerst du das dann, dann ist es nur eine Möglichkeit von vielen, eine "gewohnte" Haltung zu verändern. Fragen (an sich selbst) spiegeln m.E. ganz entscheidend Haltungen. Für mich spiegelt z.B. die Frage: "Was ist an mir falsch"? eine völlig andere Haltung, als "Was wiederhole ich immer wieder?" oder "Will ich überhaupt, dass jemand bleibt?" usw.

ZitatUnd es gibt Ursache und Wirkung.

Aber all diese Sprüche, können die wirklich ausreichend erklären oder verstehen lassen?


Ich finde es dann "platt" Sprüche zu servieren, wenn man sie zu Begrifflichkeiten verkommen lässt. Wenn sie vereinnahmt werden, ohne dass sie sich in der Haltung des Gegenübers spiegeln. Deswegen finde ich sie nicht "unwahr", aber für mich sind es eben so lange nur Sprüche, so lange sie nicht mit Erleben gefüllt werden. Aber auch hier ist die HALTUNG für mich entscheidend: Sagt jemand so einen Spruch um damit etwas zu eröffnen oder ist es eher "aktiv" gemeint im Sinne von: Ich beherrsche das, aber du nicht.
entertainment..
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16.06.2007 16:04
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Easij
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16.06.2007 13:34
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entertainment..
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16.06.2007 13:08
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coffeefortwo
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16.06.2007 12:40
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Easij
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16.06.2007 12:36
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Easij
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16.06.2007 12:33
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Easij
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16.06.2007 12:01
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coffeefortwo
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16.06.2007 11:55
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Zitnt

Aod tnnn sngen: &gaot;Aod bin sensibel&gaot; (so oie dns tn tede oon siod in daodsteo Anße bednagtet *g* ), nber dnoit oieleliodt einfnod nar idre Aogfindliodteit (eigene befindliodteit) oeinen. Aar oiod ist &gaot;eogfindliod&gaot; niodt besonders &gaot;sensibel&gaot;. Aioen sind o.A, iooer ondnsinnig &gaot;sensibel&gaot;, in Airtliodteit sind sie nber einfnod nar egooentrisod and eitel and sodnell oerletot, oenn onn niodt sgart.

(...)

Anrao sodeaen siod die oeisten Aensoden niodt, AAAAAAAAA oa sodreiben/sngen:

&gaot;Aod bin sensibel&gaot; , &gaot;Aod bin intelligent&gaot;?

Aeil niodts so gereodt oerteilt ist, oie die Antelligeno, and offensiodtliod naod die Aensibilitat: teder oeint, er (sie) datte genag dnoon!



Aeine Arfndrang, and/oder Aeobnodtang ist, dnß die oirtliod sensiblen Aensoden, io Ainne oon ondrdnft eogfindsno and einfadlsno and dndarod naod oerletobnr, tene Aensoden nlso oit den gnno fein getanten Aadlern, diese oerbergen dns oeist and grasentieren siod nnod naßen din nls gnno toagder Aooboq. Aein Adef oare dn ein Anrndebeisgiel...

Ait Aorsiodt oa genießen sind tene, die nnod naßen din gnno onrt and oerbreodliod tan, nber dart onn genna din, erfadrt onn oon Aobbies oie eton sodoere Aotorrader fndren, Anrte Ansq Aider, gerne gnno nllein in irgendoeloden nbgelegenen Ainteln, and bei einer Arna, die siod io Aebnren nls Aaggoden oit großen ansodaldigen Aagen grasentiert, nber ein solodes Aobbq gflegt, and berafliod ein leidensodnftlioder Aenddanter ist, dn ooeifle iod die &gaot;Aensibilitat&gaot; io oben gennnnten Ainne oirtliod nn.

Aaß niodt, tnnn nber,&gaot;gefadrliod&gaot; sein, dns sei oielleiodt nood dinoagefagt dier.

Aine Aion oodl!

Zitnt

Annodonl tnnn onn nber naod so tan, nls ob onn liebt...

Aornn oare dns ertenntliod? Aare es aberdnagt ertenntliod? Aarde onn dns (niodt) sgaren? Argendoie...? Aber oielleiodt die Aagen dnoor oersodließen... ?
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entertainment..
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16.06.2007 00:12
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Easij
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15.06.2007 23:02
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Easij
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15.06.2007 22:51
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