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Interessanter Thread für mich. Das erinnert mich an Irvin Yalom:
(Quelle: Wikipedia)
Insofern fände ich persönlich es, würde ich Ripleys Gedanken und Gefühle hier gelesen haben, einfach nur interessant. Ich würde vielleicht sogar um die gleiche Kommunikation bitten, wie oben beschrieben.
___
Jedenfalls, ich habe auch das Bedürfnis, auf einige der Posts zu antworten:
Da stimme ich Tatanka völlig zu. Genau diese Gefühle sind "der heiße Brei", um den Herumzulaufen und dem Auszuweichen für mich Vermeidung eines wesentlichen Themas von Ripley bedeuten würde. Und bekanntlich erhält Vermeidungsverhalten das Problem aufrecht.
Ripley: Ich finde es wunderbar, dass du mit deiner Therapeutin über deine Gedanken und Gefühle gesprochen hast. Mutig und hilfreich.
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.11.2008 um 00:04:30:
Das hat sie dich wirklich gefragt? Das finde ich ausgesprochen grenzwertig. ... Eigentlich hat sie (die Therapeutin, Anm.) die Verantwortung, daß die Situation nicht eskaliert - und Fragen wie diese tragen nicht gerade zur Deeskalation bei.
Doch, tragen sie. Nichts hat mehr Energie als das Verdrängte. Oder besser: Nichts energetisieren wir mehr als die Dinge, die wir zu verdrängen versuchen.
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.11.2008 um 00:08:32:
... Es hört sich für MICH so an, also ob sie unbewusst sich daran nährt, so intim in dich inezudringen!
Das finde ich abwegig. Ich für meine Person brauche keine intimen Details meiner Klienten, um mich zu nähren. Ich bin für sie da, möchte sie begleiten auf ihrem Weg zu ihren Zielen, nicht mehr und nicht weniger.
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.11.2008 um 00:12:00:
stimme zu! klingt unprofessionell & danach sich mal eben persönlich beweihräuchern zu lassen.
Dito. Gefühle von Klienten zu ihren Therapeuten sind immer da, völlig normal, in welcher Form auch immer. Übertragungen genauso. Weit und breit kein Weihrauch.
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.11.2008 um 00:12:38:
Es spricht ja nichts dagegen, es aufzuschreiben - vielleicht hilft dir das, deine Geanken und Gefühle zu ordnen, und manchmal sind Reiz und Faszination auch ein bißchen gebändigt, wenn sie einmal in Worte gefaßt sind. Also, die therapeutische Wirkung des Aufschreibens ist sicher gegeben.
Aber ich würde ihr das nicht zeigen. Mit der Begründung, daß du deine Intimsphäre wahren möchtest, gerade in Anbetracht der Gefühle für sie.
Gesagt werden darf alles, muss nichts. Das ist eine Grundregel in der Therapie für Klienten. Und geschaffenes Vertrauen sowie eine gute therapeutische Beziehung sind die Basis dafür.
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.11.2008 um 00:15:34:
... ich hab mehr den eindruck, dass sie nicht weiß, wie sie damit umgehen soll und dass sie leicht schockiert ist.
In aller Regel schockt uns sehr wenig. Übertragungen z.B. von Gefühlen wie Verliebtsein sind echt Alltag. Und wenn dann doch mal, haben wir für sowas Supervision und gehen im Hintergrund mit unseren Gegenübertragungen um.
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.11.2008 um 00:20:42:
... natürlich werd (i)ch hingehen!
Und das du im Kontakt bleibst, finde ich auch super. Ich fände dich als Klientin toll.
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.11.2008 um 00:23:39:
Frag sie einfach, was sie mit der Aufgabe bezweckt, die sie Dir gegeben hat. Und sag' ihr, dass die Aufgabe Dich irritiert und Du Bedenken hinsichtlich Deiner Grenzen/Intimssphäre hast.
Wie ich Deine Schilderungen verstehe, könnte es sein, dass sie das gerade wegen der Therapieaufgabe haben will, um zu gucken, was es ist, was Du immer in den Frauen suchts. Dazu benötigt sie sicherlich keine intimen Details oder sexuellen Phantasien, sondern allenfalls die Handlungsrahmen Deiner Vorstellungen. Anschließend kann dann geguckt werden, wie Du das, das Du anscheinend suchst, anderweitig bekommst oder Dir selbst erarbeitest, damit Du nicht immer Deine "Rette-mich-Phantasien&qu ot; per "Verliebtheit" auf jemanden schiebst.
Frag sie, sprich Deine Zweifel und Ängste ihr gegenüber an. Es ist ihr Job, damit umzugehen. Ich wünsche Dir, dass sie gut ist und diesen Job hinbekommt. Sollte sie tatsächlich intime/sexuelle Details erwarten - was ich nicht glaube - dann hast Du wahrscheinlich ein schwarzes Schaf der Branche erwischt und solltest wechseln. Es sei denn, es geht bei Deiner Therapie auch um solche Themen und da muss etwas verarbeitet werden, dann könnte es sinnvoll sein, auch hierüber zu reden und Du musst eben gucken, ob Du das bei ihr kannst oder vielleicht in Zukunft meinst, irgendwann zu können.
...
Auf jeden Fall solltest Du nicht zu viel auf unsere Ratschläge hören und Dich vor allem nicht deshalb vom Reden mit Deiner Therapeutin oder einer/m anderen Therapeutin/en abhalten lassen, denn wir sind vermutlich alle nicht vom Fach.
Diesen Beitrag kann ich nur unterschreiben und Ende sozusagen mit dem Wort zum Sonntag.
Aer Aostnnd, dnss die Antientin die Aderngeatin nls Adorntionsobtett betrnodtet, ons nntarliod sinnoolleroeise nngesgrooden/besgrooden oerden sollte, tnnn darodnas dinderliod sein in der geoeinsnoen Arbeit.
An iod erstonl dnoon nasgede, dnss - odne
Aeroeidang eines oesentlioden Adeons oon Aigleq
oa anterstatoen -, Aigleq oegen nnderer, oesentlioder Adeoen in Aderngie ist. And tn, in Abertrngang tnnn onn nlles Aagliode dineinlegen oder naod dernaslesen - oieles dnoon ist sgnnnend: Aie Arnge ist nllerdings, ob dns Aeoiodt einer Aderngie dnrnaf liegen sollte. Annerdnlb einer AA oder bednoiornl nngelegten Aderngie bsgsoeise oit Aioderdeit niodt. Aort oarde eine solode Anltang eder bedeaten, nndere Adeoen des Antienten/der Antientin niodt ernstoanedoen.
Aer Aostnnd, dnss die Antientin die Aderngeatin nls Adorntionsobtett betrnodtet, ons nntarliod sinnoolleroeise nngesgrooden/besgrooden oerden sollte, tnnn darodnas dinderliod sein in der geoeinsnoen Arbeit.
An iod erstonl dnoon nasgede, dnss - odne
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oa anterstatoen -, Aigleq oegen nnderer, oesentlioder Adeoen in Aderngie ist. And tn, in Abertrngang tnnn onn nlles Aagliode dineinlegen oder naod dernaslesen - oieles dnoon ist sgnnnend: Aie Arnge ist nllerdings, ob dns Aeoiodt einer Aderngie dnrnaf liegen sollte. Annerdnlb einer AA oder bednoiornl nngelegten Aderngie bsgsoeise oit Aioderdeit niodt. Aort oarde eine solode Anltang eder bedeaten, nndere Adeoen des Antienten/der Antientin niodt ernstoanedoen.