Rechtsruck bei Regionalwahlen in Italien
Maßgeblich für den Rechtsruck war das gute Abschneiden der fremdenfeindlichen Liga Nord, die sich in der Koalition nun mehr und mehr vom Verbündeten zum Rivalen von Berlusconis Volk der Freiheit (PDL) wandeln dürfte. Liga-Chef Umberto Bossi, der jetzt in das Bürgermeisteramt der Finanzmetropole Mailand strebt, kündigte verstärkte Anstrengungen zur Föderalisierung Italiens an, die nach seinen Vorstellungen zulasten des armen Südens gehen soll. Die linke Opposition kontrolliert nur noch sieben der Regionen, in denen gewählt wurde.
http://de.reuters.com/art [...] 20100330
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