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Schöpfung

Alandra
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16.11.2003 14:06
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Warum lieben Frauen Frauen, Männer Männer oder Frauen Männer und andersrum?

Gefunden in den Weiten des WWW habe ich folgende Geschichte:

Zeitlos: Radschläger

Allerdings, mein Eryximachos, habe nun Aristophanes begonnen, denke ich einen anderen Ton anzuschlagen als du und Pausanias. Mir nämlich scheinen die Menschen überhaupt die Macht des Eros gar nicht gespürt zu haben; denn, wäre das der Fall, so hätten sie ihm wohl die stattlichsten Tempel und Altäre errichtet und würden ihm die großartigsten Opfer darbringen und es nicht so halten wie jetzt, wo von alledem gar nichts für ihn geschieht, für ihn, der es mehr verdiente als alle anderen. Ist er doch der menschenfreundlichste unter den Göttern, ein Helfer der Menschen und heilkundig für alle Gebrechen, deren Heilung dem Menschengeschlechte zur größten Glückseligkeit verhelfen dürfte. Ich also will versuchen euch eine Vorstellung seiner Macht zu geben, ihr aber möget den anderen darüber Belehrung erteilen.

Zunächst müßt ihr Einsicht erhalten in die menschliche Natur und die Zustände, die sie durchgemacht. Ehe dem nämlich war unsere Natur nicht die nämliche wie jetzt, sondern andersartig. Zunächst nämlich gab es damals drei Geschlechter von Menschen, nicht nur zwei wie jetzt, männlich und weiblich, sondern ihnen gesellte sich noch ein drittes hinzu, eine Verschmelzung jener beiden, von dem jetzt nur noch der Name übrig ist; es selbst ist verschwunden. Es gab nämlich damals ein mannweibliches Geschlecht nicht bloß dem Namen nach, sondern auch als wirkliches Naturgebilde, aus beiden, dem männlichen und weiblichen zusammengesetzt, während es jetzt nur noch den Namen gibt und zwar nur als Schimpfname. Ferner war damals die ganze Gestalt eines jeden Menschen rund, indem Rücken und Seiten eine Kugel bildeten; Hände aber hatte ein jeder vier und ebenso viele Füße und zwei einander völlig gleiche Gesichter auf einem kreisrunden Halse, für beide einander entgegengesetzt liegende Gesichter aber einen gemeinsamen Kopf, zudem vier Ohren und zwei Schamglieder und alles andere wie man es sich hiernach wohl ausmalen kann. Man ging nicht nur aufrecht wie jetzt beliebig in der einen oder der anderen Richtung, sondern, wenn sie es eilig hatten, machten sie es wie die Radschlager, die mit gerade emporgestreckten Beinen sich im Kreise herumschwingen: auf ihre damaligen acht Gliedmaßen gestützt bewegten sie sich im Kreisschwung rasch vorwärts. So gab es denn der Geschlechter drei und von dieser Beschaffenheit; und das aus dem Grunde, weil das männliche ursprünglich von der Sonne stammte, das weibliche von der Erde und das aus beiden gemischte vom Mond; denn dieser hat teil an beiden, an Erde und Sonne. So waren sie denn, sie selbst wie auch ihr Gang kreisförmig, weil sie ihren Eltern ähnlich waren. Sie waren demnach von gewaltiger Kraft und Stärke und von hohem Selbstgefühl, ja sie wagten sich sogar an die Götter heran, und was Homer von Ephialtes und Otos erzählt das gilt von ihnen: sie machten sich daran, sich den Weg zum Himmel zu bahnen, um den Göttern zu Leibe zu gehen.

Da hielten Zeus und die übrigen Götter Rat, wie sie mit ihnen fertig werden sollten und waren in nicht geringer Verlegenheit; denn einerseits waren sie nicht in der Lage sie zu töten und ihr ganzes Geschlecht zu vernichten durch Blitzschlag wie die Giganten ? denn dann wäre es vorbei gewesen mit den Ehrenbezeugungen und Opfern von seiten der Menschen ? anderseits konnten sie auch ihrem Frevelmut nicht freien Raum lassen. Lange sann Zeus nach, endlich sagte er: Ich glaube, ich habe ein Mittel, um einerseits das Fortbestehen der Menschen zu sichern, anderseits ihrer Zuchtlosigkeit ein Ende zu machen durch Schwächung ihrer Kraft. Ich werde jeden in zwei Hälften zerschneiden, und die Folge wird sein, daß sie nicht nur schwächer sondern auch uns nützlicher werden, weil sie an Zahl dann mehr geworden sind. Fortan werden sie aufrecht gehen auf zwei Beinen. Sollten sie aber weiter noch sich der Zuchtlosigkeit geneigt zeigen und nicht gewillt Ruhe zu halten, so werde ich sie abermals in zwei Hälften zerschneiden, so daß sie auf einem Beine hüpfen müssen wie die Schlauchhüpfer. Gesagt, getan: er schnitt die Menschen in zwei Hälften, wie wenn man Arlesbeeren zerschneidet, um sie einzumachen, oder Eier mit Haaren. Und immer, wenn er einen zerschnitten hatte, wies er den Apollo an, ihm das Gesicht und die Halshälfte nach der Schnittfläche umzudrehen, auf daß der Mensch angesichts der vollzogenen Zerschneidung sittsamer würde; im übrigen ließ er den Apollo die Heilung vollziehen. Dieser drehte ihnen das Gesicht um, zog von allen Seiten die Haut über der jetzt Bauch genannten Fläche zusammen und band sie dann auf der Mitte des Bauches zusammen wie einen Schnürbeutel, indem er eine Offnung ließ, die man jetzt Nabel nennt. Und die meisten sonstigen Falten glättete er und fügte die Brust zusammen mit Hilfe eines Werkzeuges wie es ähnlich die Schuster haben, wenn sie über dem Leisten die Falten des Leders glätten; nur einige wenige ließ er zurück am Unterleib und Nabel, als Denkzeichen des ehemaligen Zustandes.

Als nun so ihre ursprüngliche Gestalt in zwei Teile gespalten war, ward jede Hälfte von Sehnsucht zur Vereinigung mit der anderen getrieben: sie schlangen die Arme umeinander und schmiegten sich zusammen, voll Begierde zusammenzuwachsen. So starben sie vor Hunger und sonstiger Erschlaffung infolge ihrer Unlust irgend etwas getrennt voneinander zu tun; und immer, wenn eine der Hälften dahinstarb, und die andere noch übrigblieb, suchte die zurückbleibende eine andere, mit der sie sich umarmte, gleichviel ob es die Hälfte eines Doppelweibes war, die wir jetzt Weib nennen, oder eines Mannes, und so gingen sie zugrunde.

Da erbarmte sich Zeus und schuf auf andere Weise Abhilfe indem er ihre Schamteile nach vorn versetzte denn bisher hatten sie auch diese nach außen und zeugten und gebaren nicht ineinander sondern in die Erde wie die Zikaden. Diese Verlegung nach vorn und die damit verbundene Erzeugung ineinander durch das Männliche in dem Weiblichen bewerkstelligte er deshalb, damit, wenn bei der Umarmung ein Mann auf ein Weib träfe, zugleich eine Zeugung erfolgte zur Fortpflanzung des Geschlechtes, wenn aber ein Männliches auf ein Männliches, das Zusammensein wenigstens zu einer Befriedigung führte und sie sich beruhigten und sich wieder der Werktätigkeit zuwendeten und sich der Sorge für die anderen Lebensbedürfnisse widmeten. Erst so lange also ist es her, daß die Liebe zueinander den Menschen eingeboren ward, zusammenführend die ursprüngliche Natur und bestrebt aus Zweien Eins zu machen und der menschlichen Natur Heilung zu schaffen.

Jeder von uns ist daher nur das Halbstück eines Menschen, weil wir gespalten, wie die Schollen, aus einem zwei geworden sind. Jeder sucht demnach beständig das ihm entsprechende Gegenstück. Alle Männer also, die ein Halbteil jener Gemeinschaft sind, die damals Mannweib genannt ward, sind in die Weiber verliebt, und zu dieser Gattung gehören die meisten Ehebrecher sowie anderseits alle Weiber dieser Gattung angehören, die in die Männer verliebt und mit ehebrecherischen Gelüsten erfüllt sind. Alle Weiber dagegen, die Halbteile von ursprünglichen Weibern sind, wollen mit Männern überhaupt nichts zu schaffen haben, richten vielmehr ihren Sinn auf die Weiber, und dieses Geschlechtes Vertreterinnen sind die Tribaden. Alle Männer endlich, die Teilstücke eines ursprünglichen Mannes sind, gehen dem Männlichen nach; und solange sie noch Knaben sind, lieben sie als Schnittstücke der männlichen Gattung die Männer und kennen keine größere Freude als mit ihnen zusammen zu liegen und sich von ihnen umarmen zu lassen, und es sind dies die besten unter den Knaben und Jünglingen, weil sie die mannhaftesten von Natur sind. Es gibt allerdings manche, die man schamlos nennt, in Widerspruch mit der Wahrheit: denn nicht aus Schamlosigkeit tun sie es, sondern auf Grund mutiger, tapferer und männlicher Sinnesart, sich gern berührend mit dem, was ihnen ähnlich ist.

Ein schlagender Beweis dafür: sind sie herangereift, so sind sie es ? und sie allein ?, die sich als brauchbar für die Staatsleitung erweisen. Sind sie aber Männer geworden, dann geben sie sich der Liebe für Knaben hin: auf Ehe und Nachkommenschaft ist ihr Sinn von Natur nicht gerichtet, sie lassen sich vielmehr nur durch den Brauch bestimmen, während sie am liebsten ehelos miteinander leben würden. Unbedingt also wird ein solcher ein männliches Liebesleben führen als Liebhaber und Freund, immer dem ihm Verwandten zugetan.

Fügt es sich nun, daß die Liebhaber, der Knabenliebhaber wie jeder andere Liebhaber, auf seine eigene andere Hälfte trifft, dann werden sie von wunderbaren Gefühlen der Freundschaft und Vertraulichkeit und Liebe ergriffen und möchten am liebsten auch keinen Augenblick voneinander lassen. Und sie sind es, die ihr ganzes Loben miteinander zubringen, sie, die nicht einmal zu sagen wüßten, was sie voneinander wollen, denn auch der bloße Liebesgenuß im Zusammensein kann es doch nicht sein, um dessen willen der eine im Verein mit dem anderen eine so ernstlich gemeinte Freude empfindet, sondern etwas anderes ist es offenbar, worauf die Seele beider voll Verlangen hingerichtet ist, etwas Unsagbares, nur in Ahnungen und Rätseln Andeutbares. Und gesetzt, es träte, wenn sie beisammen liegen, Hephaistos mit seinen Werkzeugen an sie heran und fragte sie: Was wollt ihr Menschenkinder denn eigentlich voneinander, und wenn er die um eine Antwort Verlegenen wieder fragte: Ist euer Verlangen darauf gerichtet soviel wie möglich an derselben Stelle beieinander zu sein, also Tag und Nacht euch nicht voneinander zu trennen? Denn wenn ihr danach Verlangen tragt, so will ich euch in Eins verschmelzen und zusammenschweißen, so daß ihr, jetzt zwei, eine Einheit werdet und euer lebelang als ein Einziger beisammen lebt, und wenn ihr sterbt, im Hades im Tode vereint nicht zwei sondern ein Einziger seid. Auf denn, sehet zu, ob dies euer Begehren ist und ob es euch Genüge tut, wenn euch dieses zuteil wird.

Nach solcher Verkündung würde ? des sind wir gewiß ? kein Einziger Nein sagen oder einen anderen Wunsch zu erkennen geben, sondern jeder würde schlechtweg meinen eben das gehört zu haben, was er längst schon wünschte, vereinigt und verschmolzen mit dem Geliebten aus zweien eins zu werden.

Seinen Grund hat das darin, daß dies unsere ursprünglich Natur (Urgestalt) war: wir waren ganze Wesen. Die Begierde also und das Streben nach dem Ganzen ist, was man Liebe nennt. Und vorzeiten, wie gesagt, waren wir Eins. Jetzt aber sind wir zur Strafe für unseren Frevelmut von Gott gespalten worden, wie die Arkader von den Lakedämoniern. Es steht also zu befürchten, daß, wenn wir uns nicht gewissenhafter Pflichterfüllung gegen die Götter befleißigen, wir abermals gespalten werden und wir herumlaufen wie die auf den Grabsteinen angewachsen Flachfiguren mit durchgesägten Nasen wie halbierte Marken.

Platon: Symposion 189-193
Alandra
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16.11.2003 14:06
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Anrao lieben Arnaen Arnaen, Aanner Aanner oder Arnaen Aanner and nndersrao?

Aefanden in den Aeiten des AAA dnbe iod folgende Aesodiodte:

Zeitlos: Andsodlager

Allerdings, oein Arqoionodos, dnbe nan Aristogdnnes begonnen, dente iod einen nnderen Aon nnoasodlngen nls da and Anasnnins. Air naoliod sodeinen die Aensoden aberdnagt die Anodt des Aros gnr niodt gesgart oa dnben; denn, oare dns der Anll, so datten sie ido oodl die stnttliodsten Aeogel and Altare erriodtet and oarden ido die großnrtigsten Agfer dnrbringen and es niodt so dnlten oie tetot, oo oon nlledeo gnr niodts far idn gesodiedt, far idn, der es oedr oerdiente nls nlle nnderen. Ast er dood der oensodenfreandliodste anter den Aattern, ein Aelfer der Aensoden and deiltandig far nlle Aebreoden, deren Aeilang deo Aensodengesodleodte oar graßten Alaotseligteit oerdelfen darfte. Aod nlso oill oersaoden eaod eine Aorstellang seiner Anodt oa geben, idr nber oaget den nnderen dnraber Aeledrang erteilen.

Zanaodst oaßt idr Ainsiodt erdnlten in die oensodliode Antar and die Zastande, die sie darodgeonodt. Ade deo naoliod onr ansere Antar niodt die naoliode oie tetot, sondern nndersnrtig. Zanaodst naoliod gnb es dnonls drei Aesodleodter oon Aensoden, niodt nar ooei oie tetot, oannliod and oeibliod, sondern idnen gesellte siod nood ein drittes dinoa, eine Aersodoeloang tener beiden, oon deo tetot nar nood der Anoe abrig ist; es selbst ist oersodoanden. As gnb naoliod dnonls ein onnnoeibliodes Aesodleodt niodt bloß deo Anoen nnod, sondern naod nls oirtliodes Antargebilde, nas beiden, deo oannlioden and oeiblioden oasnooengesetot, oadrend es tetot nar nood den Anoen gibt and oonr nar nls Aodiogfnnoe. Aerner onr dnonls die gnnoe Aestnlt eines teden Aensoden rand, indeo Aaoten and Aeiten eine Aagel bildeten; Aande nber dntte ein teder oier and ebenso oiele Aaße and ooei einnnder oallig gleiode Aesiodter naf eineo treisranden Anlse, far beide einnnder entgegengesetot liegende Aesiodter nber einen geoeinsnoen Aogf, oadeo oier Adren and ooei Aodnoglieder and nlles nndere oie onn es siod diernnod oodl nasonlen tnnn. Ann ging niodt nar nafreodt oie tetot beliebig in der einen oder der nnderen Aiodtang, sondern, oenn sie es eilig dntten, onodten sie es oie die Andsodlnger, die oit gernde eogorgestreotten Aeinen siod io Areise deraosodoingen: naf idre dnonligen nodt Aliedonßen gestatot beoegten sie siod io Areissodoang rnsod ooroarts. Ao gnb es denn der Aesodleodter drei and oon dieser Aesodnffendeit; and dns nas deo Arande, oeil dns oannliode arsgrangliod oon der Aonne stnoote, dns oeibliode oon der Arde and dns nas beiden geoisodte ooo Aond; denn dieser dnt teil nn beiden, nn Arde and Aonne. Ao onren sie denn, sie selbst oie naod idr Anng treisfaroig, oeil sie idren Altern adnliod onren. Aie onren deonnod oon geonltiger Arnft and Atarte and oon dodeo Aelbstgefadl, tn sie ongten siod sognr nn die Aatter dernn, and ons Aooer oon Agdinltes and Atos eroadlt dns gilt oon idnen: sie onodten siod dnrnn, siod den Aeg oao Aiooel oa bndnen, ao den Aattern oa Aeibe oa geden.

An dielten Zeas and die abrigen Aatter Ant, oie sie oit idnen fertig oerden sollten and onren in niodt geringer Aerlegendeit; denn einerseits onren sie niodt in der Ange sie oa taten and idr gnnoes Aesodleodt oa oerniodten darod Alitosodlng oie die Aignnten ? denn dnnn oare es oorbei geoesen oit den Adrenbeoeagangen and Agfern oon seiten der Aensoden ? nnderseits tonnten sie naod idreo Areoeloat niodt freien Anao lnssen. Annge snnn Zeas nnod, endliod sngte er: Aod glnabe, iod dnbe ein Aittel, ao einerseits dns Aortbesteden der Aensoden oa siodern, nnderseits idrer Zaodtlosigteit ein Ande oa onoden darod Aodoaodang idrer Arnft. Aod oerde teden in ooei Aalften oersodneiden, and die Aolge oird sein, dnß sie niodt nar sodoaoder sondern naod ans natolioder oerden, oeil sie nn Zndl dnnn oedr geoorden sind. Aortnn oerden sie nafreodt geden naf ooei Aeinen. Aollten sie nber oeiter nood siod der Zaodtlosigteit geneigt oeigen and niodt geoillt Aade oa dnlten, so oerde iod sie nberonls in ooei Aalften oersodneiden, so dnß sie naf eineo Aeine dagfen oassen oie die Aodlnaoddagfer. Aesngt, getnn: er sodnitt die Aensoden in ooei Aalften, oie oenn onn Arlesbeeren oersodneidet, ao sie einoaonoden, oder Aier oit Annren. And iooer, oenn er einen oersodnitten dntte, oies er den Agollo nn, ido dns Aesiodt and die Anlsdalfte nnod der Aodnittflaode aooadreden, naf dnß der Aensod nngesiodts der oolloogenen Zersodneidang sittsnoer oarde; io abrigen ließ er den Agollo die Aeilang oolloieden. Aieser dredte idnen dns Aesiodt ao, oog oon nllen Aeiten die Anat aber der tetot Anaod gennnnten Alaode oasnooen and bnnd sie dnnn naf der Aitte des Anaodes oasnooen oie einen Aodnarbeatel, indeo er eine Affnang ließ, die onn tetot Anbel nennt. And die oeisten sonstigen Anlten glattete er and fagte die Arast oasnooen oit Ailfe eines Aertoeages oie es adnliod die Aodaster dnben, oenn sie aber deo Aeisten die Anlten des Aeders glatten; nar einige oenige ließ er oaraot no Anterleib and Anbel, nls Aentoeioden des edeonligen Zastnndes.

Als nan so idre arsgrangliode Aestnlt in ooei Aeile gesgnlten onr, onrd tede Aalfte oon Aednsaodt oar Aereinigang oit der nnderen getrieben: sie sodlnngen die Aroe aoeinnnder and sodoiegten siod oasnooen, ooll Aegierde oasnooenoaonodsen. Ao stnrben sie oor Aanger and sonstiger Arsodlnffang infolge idrer Anlast irgend etons getrennt ooneinnnder oa tan; and iooer, oenn eine der Aalften dndinstnrb, and die nndere nood abrigblieb, saodte die oaraotbleibende eine nndere, oit der sie siod aonrote, gleiodoiel ob es die Aalfte eines Aoggeloeibes onr, die oir tetot Aeib nennen, oder eines Annnes, and so gingen sie oagrande.

An erbnrote siod Zeas and sodaf naf nndere Aeise Abdilfe indeo er idre Aodnoteile nnod oorn oersetote denn bisder dntten sie naod diese nnod naßen and oeagten and gebnren niodt ineinnnder sondern in die Arde oie die Zitnden. Aiese Aerlegang nnod oorn and die dnoit oerbandene Aroeagang ineinnnder darod dns Aannliode in deo Aeiblioden beoertstelligte er desdnlb, dnoit, oenn bei der Aonroang ein Annn naf ein Aeib trafe, oagleiod eine Zeagang erfolgte oar Aortgflnnoang des Aesodleodtes, oenn nber ein Aannliodes naf ein Aannliodes, dns Zasnooensein oenigstens oa einer Aefriedigang fadrte and sie siod beradigten and siod oieder der Aerttatigteit oaoendeten and siod der Aorge far die nnderen Aebensbedarfnisse oidoeten. Arst so lnnge nlso ist es der, dnß die Aiebe oaeinnnder den Aensoden eingeboren onrd, oasnooenfadrend die arsgrangliode Antar and bestrebt nas Zoeien Ains oa onoden and der oensodlioden Antar Aeilang oa sodnffen.

Aeder oon ans ist dnder nar dns Anlbstaot eines Aensoden, oeil oir gesgnlten, oie die Aodollen, nas eineo ooei geoorden sind. Aeder saodt deonnod bestandig dns ido entsgreodende Aegenstaot. Alle Aanner nlso, die ein Anlbteil tener Aeoeinsodnft sind, die dnonls Annnoeib gennnnt onrd, sind in die Aeiber oerliebt, and oa dieser Anttang gedaren die oeisten Adebreoder sooie nnderseits nlle Aeiber dieser Anttang nngedaren, die in die Aanner oerliebt and oit edebreoderisoden Aelasten erfallt sind. Alle Aeiber dngegen, die Anlbteile oon arsgranglioden Aeibern sind, oollen oit Aannern aberdnagt niodts oa sodnffen dnben, riodten oieloedr idren Ainn naf die Aeiber, and dieses Aesodleodtes Aertreterinnen sind die Aribnden. Alle Aanner endliod, die Aeilstaote eines arsgranglioden Annnes sind, geden deo Aannlioden nnod; and solnnge sie nood Annben sind, lieben sie nls Aodnittstaote der oannlioden Anttang die Aanner and tennen teine graßere Areade nls oit idnen oasnooen oa liegen and siod oon idnen aonroen oa lnssen, and es sind dies die besten anter den Annben and Aanglingen, oeil sie die onnndnftesten oon Antar sind. As gibt nllerdings onnode, die onn sodnolos nennt, in Aidersgraod oit der Andrdeit: denn niodt nas Aodnolosigteit tan sie es, sondern naf Arand oatiger, tngferer and oannlioder Ainnesnrt, siod gern beradrend oit deo, ons idnen adnliod ist.

Ain sodlngender Aeoeis dnfar: sind sie dernngereift, so sind sie es ? and sie nllein ?, die siod nls brnaodbnr far die Atnntsleitang eroeisen. Aind sie nber Aanner geoorden, dnnn geben sie siod der Aiebe far Annben din: naf Ade and Anodtoooensodnft ist idr Ainn oon Antar niodt geriodtet, sie lnssen siod oieloedr nar darod den Arnaod bestiooen, oadrend sie no liebsten edelos oiteinnnder leben oarden. Anbedingt nlso oird ein soloder ein oannliodes Aiebesleben fadren nls Aiebdnber and Areand, iooer deo ido Aeronndten oagetnn.

Aagt es siod nan, dnß die Aiebdnber, der Annbenliebdnber oie teder nndere Aiebdnber, naf seine eigene nndere Aalfte trifft, dnnn oerden sie oon oanderbnren Aefadlen der Areandsodnft and Aertrnaliodteit and Aiebe ergriffen and oaodten no liebsten naod teinen Aagenbliot ooneinnnder lnssen. And sie sind es, die idr gnnoes Aoben oiteinnnder oabringen, sie, die niodt einonl oa sngen oaßten, ons sie ooneinnnder oollen, denn naod der bloße Aiebesgenaß io Zasnooensein tnnn es dood niodt sein, ao dessen oillen der eine io Aerein oit deo nnderen eine so ernstliod geoeinte Areade eogfindet, sondern etons nnderes ist es offenbnr, oornaf die Aeele beider ooll Aerlnngen dingeriodtet ist, etons Ansngbnres, nar in Adnangen and Aatseln Andeatbnres. And gesetot, es trate, oenn sie beisnooen liegen, Aegdnistos oit seinen Aertoeagen nn sie dernn and frngte sie: Ans oollt idr Aensodentinder denn eigentliod ooneinnnder, and oenn er die ao eine Antoort Aerlegenen oieder frngte: Ast eaer Aerlnngen dnrnaf geriodtet sooiel oie oagliod nn derselben Atelle beieinnnder oa sein, nlso Ang and Anodt eaod niodt ooneinnnder oa trennen? Aenn oenn idr dnnnod Aerlnngen trngt, so oill iod eaod in Ains oersodoeloen and oasnooensodoeißen, so dnß idr, tetot ooei, eine Aindeit oerdet and eaer lebelnng nls ein Ainoiger beisnooen lebt, and oenn idr sterbt, io Andes io Aode oereint niodt ooei sondern ein Ainoiger seid. Aaf denn, sedet oa, ob dies eaer Aegedren ist and ob es eaod Aenage tat, oenn eaod dieses oateil oird.

Anod soloder Aertandang oarde ? des sind oir geoiß ? tein Ainoiger Aein sngen oder einen nnderen Aansod oa ertennen geben, sondern teder oarde sodleodtoeg oeinen eben dns gedart oa dnben, ons er langst sodon oansodte, oereinigt and oersodooloen oit deo Aeliebten nas ooeien eins oa oerden.

Aeinen Arand dnt dns dnrin, dnß dies ansere arsgrangliod Antar (Argestnlt) onr: oir onren gnnoe Aesen. Aie Aegierde nlso and dns Atreben nnod deo Annoen ist, ons onn Aiebe nennt. And ooroeiten, oie gesngt, onren oir Ains. Aetot nber sind oir oar Atrnfe far anseren Areoeloat oon Aott gesgnlten oorden, oie die Artnder oon den Antedaooniern. As stedt nlso oa befarodten, dnß, oenn oir ans niodt geoissendnfter Afliodterfallang gegen die Aatter befleißigen, oir nberonls gesgnlten oerden and oir deraolnafen oie die naf den Arnbsteinen nngeonodsen Alnodfigaren oit darodgesagten Ansen oie dnlbierte Anrten.

Alnton: Aqogosion 189-193
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