Schwäbische Nachbarn
Hat jemand Erfahrung mit dauermotzigen, griesgrämigen, sich über alles und Jeden und die böse Welt beschwerenden (schwäbischen) Nachbarn (ältere Generation) und ein paar Tipps auf Lager, wie man am besten mit ihnen umgeht und sich die Wohnqualität nicht vermiesen lässt?
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Für Diejenigen, die Interesse haben, Einzelheiten darüber zu erfahren und Muse auf einen längeren Text
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Wir sind vor knapp 4 Monaten in eine neue Mietwohnung gezogen und SIE ist nicht nur unsere Nachbarin, sondern auch so etwas wie die Hausherrin, da Vertreterin der Bewohner gegenüber der Hausverwaltung. Sie wohnt schon seit über 20 Jahren hier.
Obwohl wir ihr von Anfang an immer nett, respektvoll und höflich begegnet sind, war jede Begegnung mit ihr mit sehr unhöflich, pampig, laut und respektlos geäußerten Beschwerden verbunden. I'm not amused...
Dabei handelte es sich um Dinge wie z.B. ihre theatralische Empörung(!) darüber, wie viele Pakete wir bekommen (*lol*) und dass sie ab sofort dem Paketboten nicht mehr aufmachen wird, wenn er bei ihr klingelt. Ich war natürlich erstmal perplex und habe gefragt, warum er denn immer bei ihr klingelt, wenn wir nicht da sind. Sie meinte daraufhin, dass sie ja als Einzige da ist, alle anderen Nachbarn würden arbeiten (was gar nicht sein kann, da wir mehrere Hausfrauen im Haus haben). Ich solle mir ein Postfach einrichten. Sie werde da nicht mehr aufmachen. Bevor ich groß reagieren konnte, war sie schon wieder abgezischt.
Ich finde es unverschämt die Art und Weise wie (!) sie mit mir spricht und möchte sie das nächste Mal darauf hinweisen. Außerdem liegt es doch in ihrer Verantwortung dem Paketboten zu sagen, dass sie nicht mehr möchte, dass er bei ihr klingelt. Dafür können wir ja nichts. Außerdem geht es sie nichts an, wieviel und was für Pakete wir bekommen. Sie scheint regelrecht um uns zu lauern und alles genau zu beobachten. Das geht mir zu weit und ich empfinde das selbst als Belästigung, wenn sie so weit in unsere Privatsphäre eindringt.
Meine Vermutung ist, dass die Frau alt (ca. 70), krank und einsam ist. Sie lebt alleine und es ist sicherlich Highlight in ihrem Alltag, wenn sie mal was zum Meckern hat.
Bestimmt hat sie auch keine Enkel, die sie besuchen. In ihren Augen ist die Welt so schlecht und sie voller Hass. Sie hat sich schon neulich über die "Wohlstandsgesellschaft, in der wir leben" mokiert. Vielleicht ist sie auch neidisch oder irritiert, weil 2 junge, selbstbewusste Frauen eingezogen sind, die viel Post bekommen und sich frei fühlen. Oder sie fühlt sich mit jeder hausinternen Veränderung überfordert in ihren eingefahrenen 20 Jahren hier...
Nun gibt es mehrere Möglichkeiten wie ich ihr begegnen kann, welche findet ihr am besten? Offen auf sie zugehen, mich/uns über Unannehmlichkeiten entschuldigen und für die Hinweise von ihr bedanken (was ich schon mal gemacht habe, obwohl es total übertrieben war und sie eigentlich gar nichts anging), vielleicht sogar mal Gutsle (Kekse) mitbringen und auf ihre (unhöflich verpackte) Bitten eingehen?
Mich zur Wehr setzen bei der Hausverwaltung wegen Nötigung und Eindringlichkeit in die Privatsphäre? Oder einfach nicht auf ihre Dramatik und Theatralik reagieren, also weder rechtfertigend noch sonstwie und uns nicht einschränken lassen?
Was ich auf jeden Fall vor habe bei der nächsten Begegnung mit ihr:
Sie deutlich auf ihre Grenzen hinweisen, auf den Ton wie sie mit mir spricht.
Hat jemand ein paar Tipps wie ich das am besten tun kann (Formulierung)?
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Für Diejenigen, die Interesse haben, Einzelheiten darüber zu erfahren und Muse auf einen längeren Text
:Wir sind vor knapp 4 Monaten in eine neue Mietwohnung gezogen und SIE ist nicht nur unsere Nachbarin, sondern auch so etwas wie die Hausherrin, da Vertreterin der Bewohner gegenüber der Hausverwaltung. Sie wohnt schon seit über 20 Jahren hier.
Obwohl wir ihr von Anfang an immer nett, respektvoll und höflich begegnet sind, war jede Begegnung mit ihr mit sehr unhöflich, pampig, laut und respektlos geäußerten Beschwerden verbunden. I'm not amused...
Dabei handelte es sich um Dinge wie z.B. ihre theatralische Empörung(!) darüber, wie viele Pakete wir bekommen (*lol*) und dass sie ab sofort dem Paketboten nicht mehr aufmachen wird, wenn er bei ihr klingelt. Ich war natürlich erstmal perplex und habe gefragt, warum er denn immer bei ihr klingelt, wenn wir nicht da sind. Sie meinte daraufhin, dass sie ja als Einzige da ist, alle anderen Nachbarn würden arbeiten (was gar nicht sein kann, da wir mehrere Hausfrauen im Haus haben). Ich solle mir ein Postfach einrichten. Sie werde da nicht mehr aufmachen. Bevor ich groß reagieren konnte, war sie schon wieder abgezischt.
Ich finde es unverschämt die Art und Weise wie (!) sie mit mir spricht und möchte sie das nächste Mal darauf hinweisen. Außerdem liegt es doch in ihrer Verantwortung dem Paketboten zu sagen, dass sie nicht mehr möchte, dass er bei ihr klingelt. Dafür können wir ja nichts. Außerdem geht es sie nichts an, wieviel und was für Pakete wir bekommen. Sie scheint regelrecht um uns zu lauern und alles genau zu beobachten. Das geht mir zu weit und ich empfinde das selbst als Belästigung, wenn sie so weit in unsere Privatsphäre eindringt.
Meine Vermutung ist, dass die Frau alt (ca. 70), krank und einsam ist. Sie lebt alleine und es ist sicherlich Highlight in ihrem Alltag, wenn sie mal was zum Meckern hat.
Bestimmt hat sie auch keine Enkel, die sie besuchen. In ihren Augen ist die Welt so schlecht und sie voller Hass. Sie hat sich schon neulich über die "Wohlstandsgesellschaft, in der wir leben" mokiert. Vielleicht ist sie auch neidisch oder irritiert, weil 2 junge, selbstbewusste Frauen eingezogen sind, die viel Post bekommen und sich frei fühlen. Oder sie fühlt sich mit jeder hausinternen Veränderung überfordert in ihren eingefahrenen 20 Jahren hier...
Nun gibt es mehrere Möglichkeiten wie ich ihr begegnen kann, welche findet ihr am besten? Offen auf sie zugehen, mich/uns über Unannehmlichkeiten entschuldigen und für die Hinweise von ihr bedanken (was ich schon mal gemacht habe, obwohl es total übertrieben war und sie eigentlich gar nichts anging), vielleicht sogar mal Gutsle (Kekse) mitbringen und auf ihre (unhöflich verpackte) Bitten eingehen?
Mich zur Wehr setzen bei der Hausverwaltung wegen Nötigung und Eindringlichkeit in die Privatsphäre? Oder einfach nicht auf ihre Dramatik und Theatralik reagieren, also weder rechtfertigend noch sonstwie und uns nicht einschränken lassen?
Was ich auf jeden Fall vor habe bei der nächsten Begegnung mit ihr:
Sie deutlich auf ihre Grenzen hinweisen, auf den Ton wie sie mit mir spricht.
Hat jemand ein paar Tipps wie ich das am besten tun kann (Formulierung)?