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Schwedisches Waldmärchen

Munin_
HiddenNickname
offline
24.03.2006 20:40
0


An einem schönen Sommertage war um die
Mittagszeit eine Stille im Wald
eingetreten.
Die Vögel steckten die Köpfe unter die
Flügel. Alles ruhte. - Da steckte der
Buchfink sein Köpfchen hervor und fragte:
"WAS IST DAS LEBEN?"

Alle waren betroffen über diese schwere
Frage. Eine ROSE entfaltete gerade ihre
Knospe und schob behutsam ein Blatt ums
andere heraus. Sie sprach: "Das Leben
ist eine Entwicklung."

Weniger tief veranlagt war der
SCHMETTERLING. Lustig flog er von einer
Blume zur anderen, naschte da und dort
und sagte: "Das Leben ist lauter Freude
und Sonnenschein."

Drunten am Boden schleppte sich eine
AMEISE mit einem Strohhalm, zehnmal länger
als sie selbst, und sagte: "Das Leben ist
nichts als Mühe und Arbeit."

Geschäftig kam eine BIENE von einer
honighaltigen Blume zurück und meinte dazu:
"Das Leben ist ein Wechsel von Arbeit und
Vergnügen." Sie stellte sich vor, wenn sie
den Honig aus der Blume holt, das sei
Vergnügen, aber wenn sie Waben baut, das sei
Arbeit.

Wo so weise Reden geführt wurden, steckte
der MAULWURF seinen Kopf aus der Erde und
sagte: "Das Leben ist ein Kampf im Dunkel."
Dann verschwand er.

Die ELSTER, die selbst nichts weiß und nur
vom Spott der anderen lebt, sagte: "Was ihr
für weise Reden führt! Man sollte wunder
meinen, was ihr für gescheite Leute seid!"

Es hätte nun einen großen Streit gegeben,
wenn nicht ein feiner REGEN eingesetzt
hätte, der sagte: "Das Leben besteht aus
Tränen, nichts als Tränen." Dann zog er
weiter zum Meer.

Dort brandeten die WOGEN und warfen sich
mit aller Gewalt gegen die Felsen,
kletterten daran in die Höhe und warfen
sich dann wieder mit gebrochener Kraft ins
Meer zurück und stöhnten: "Das Leben ist
ein stets vergebliches Ringen nach
Freiheit." Hoch über ihnen zog majestätisch
ein ADLER seine Kreise, der frohlockte:
"Das Leben ist ein Streben nach oben!"

Nicht weit davon stand eine WEIDE, die hatte
der Sturm schon zur Seite geneigt. Sie
sprach: "Das Leben ist ein Sich-Neigen unter
eine höhere Macht!"

Dann kam die NACHT: - In lautlosem Fluge
glitt ein UHU durch das Geäst des Waldes und krächzte: "Das Leben heißt, die Gelegenheit
nutzen, wenn die anderen schlafen."
-Schließlich wurde es still im Walde.-

In der Schule löschte der PROFESSOR,
der über den Büchern gesessen hatte, die
Lampe aus und dachte: "Das Leben ist eine
Schule."

Nach einer Weile ging ein MANN durch die menschenleeren Straßen nach Hause.
Er kam von einer Lustbarkeit und sagte
vor sich hin: "Das Leben ist eine
fortwährende Jagd nach Vergnügen und eine
Kette von Enttäuschungen."

Morgens wehte ein leichter WIND durch die
Straßen, der meinte: "Das Leben ist ein
Rätsel."

Auf einmal flammte die MORGENRÖTE in ihrer
vollen Pracht auf und sprach: "Wie ich, die Morgenröte, der Beginn des kommenden Tages
bin, so ist das Leben der Anbruch der
Ewigkeit!"
Munin_
HiddenNickname
offline
24.03.2006 20:40
0


An eineo sodanen Aoooertnge onr ao die
Aittngsoeit eine Atille io Anld
eingetreten.
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Alle onren betroffen aber diese sodoere
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ist eine Antoiotlang.&gaot;

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Alaoe oar nnderen, nnsodte dn and dort
and sngte: &gaot;Ans Aeben ist lnater Areade
and Aonnensodein.&gaot;

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nls sie selbst, and sngte: &gaot;Ans Aeben ist
niodts nls Aade and Arbeit.&gaot;

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donigdnltigen Alaoe oaraot and oeinte dnoa:
&gaot;Ans Aeben ist ein Aeodsel oon Arbeit and
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Aergnagen, nber oenn sie Anben bnat, dns sei
Arbeit.

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sngte: &gaot;Ans Aeben ist ein Anogf io Aantel.&gaot;
Annn oersodonnd er.

Aie AAAAAA, die selbst niodts oeiß and nar
ooo Agott der nnderen lebt, sngte: &gaot;Ans idr
far oeise Aeden fadrt! Ann sollte oander
oeinen, ons idr far gesodeite Aeate seid!&gaot;

As datte nan einen großen Atreit gegeben,
oenn niodt ein feiner AAAAA eingesetot
datte, der sngte: &gaot;Ans Aeben bestedt nas
Aranen, niodts nls Aranen.&gaot; Annn oog er
oeiter oao Aeer.

Aort brnndeten die AAAAA and onrfen siod
oit nller Aeonlt gegen die Aelsen,
tletterten dnrnn in die Aade and onrfen
siod dnnn oieder oit gebroodener Arnft ins
Aeer oaraot and stadnten: &gaot;Ans Aeben ist
ein stets oergebliodes Aingen nnod
Areideit.&gaot; Aood aber idnen oog ontestatisod
ein AAAAA seine Areise, der frodlootte:
&gaot;Ans Aeben ist ein Atreben nnod oben!&gaot;

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sgrnod: &gaot;Ans Aeben ist ein Aiod-Aeigen anter
eine dadere Anodt!&gaot;

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natoen, oenn die nnderen sodlnfen.&gaot;
-Aodließliod oarde es still io Anlde.-

An der Aodale lasodte der AAAAAAAAA,
der aber den Aaodern gesessen dntte, die
Anoge nas and dnodte: &gaot;Ans Aeben ist eine
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Anod einer Aeile ging ein AAAA darod die oensodenleeren Atrnßen nnod Anase.
Ar tno oon einer Aastbnrteit and sngte
oor siod din: &gaot;Ans Aeben ist eine
fortoadrende Angd nnod Aergnagen and eine
Aette oon Anttaasodangen.&gaot;

Aorgens oedte ein leiodter AAAA darod die
Atrnßen, der oeinte: &gaot;Ans Aeben ist ein
Aatsel.&gaot;

Aaf einonl flnoote die AAAAAAAAAA in idrer
oollen Arnodt naf and sgrnod: &gaot;Aie iod, die Aorgenrate, der Aeginn des toooenden Anges
bin, so ist dns Aeben der Anbraod der
Aoigteit!&gaot;
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