Schwierig...
Um mich mal mit meinen eigenen fiesen Vorurteilen auseinanderzusetzen, versuche ich mal meine Probleme in Worte zu fassen und hoffe, das das jetzt nicht allzu konfus wirkt ;-)
Politisch stehe ich absolut hinter den Gedanken von "Queeringallesmögliche&qu ot; und tiefgreifender Kritik an unser allseits beliebten heterosexuellen Matrix, im Privaten merke ich immer wieder wie aggressiv ich auf Transmänner und Drag Kings reagiere. Für mich hat das was damit zu tun, daß ich mit Männlichkeit irgendwie ein "klitzekleines" Problemchen habe und ich vieles als eine Huldigung an Männlichkeitsstereotype empfinde, bei denen es mich gruselt.
Mit Transfrauen ist das ganz anderes, aber ich finde es einfach zu billig, mir zu sagen, das sei ja klar, daß ich als Bio-Frau (die es auch noch gerne ist) es nachempfinden kann, wenn jemand Frau sein will.
Um das Ganze jetzt noch schwieriger zu machen, hatte ich auch einige Hetero-Affären, gehe also nicht mal als
Lesbe mit Diplom (*kicher*) durch und scheine mit "Männlichkeit" also doch irgendwie klarzukommen.
Vor einigen Jahren hatte ich auch eine längere Affäre mit einem Transmann, die zum reinen Horror ausartete - vielleicht nur eine billige Ausrede für meine Vorurteile (Machismo, fehlende Sensibilität...blabla)
Daher würde es mich einfach mal interessieren, wie Ihr als Transmänner, Drag Kings, TGs mit Männlichkeit umgeht - mit Männlichkeit im allgemeinen, mit eurem eigenen Verhalten in einer patriarchalen Gesellschaft etc.
Inwieweit reflektiert Ihr das auf intellektueller Ebene, beschäftigt Euch mit Queer oder wollt einfach nur leben wie Ihr Euch fühlt (ohne jemandem wie mir dauend Rede und Antwort stehen zu müssen *g*). Wie geht Ihr mit den Vorwürfen und der Intoleranz von Lesben um, die Euch Verrat am Feminismus oder was weiß ich für einen Mist vorwerfen?
Puh, massig (dumme) Fragen, ich weiß, aber es interessiert mich einfach.
Nada
Politisch stehe ich absolut hinter den Gedanken von "Queeringallesmögliche&qu ot; und tiefgreifender Kritik an unser allseits beliebten heterosexuellen Matrix, im Privaten merke ich immer wieder wie aggressiv ich auf Transmänner und Drag Kings reagiere. Für mich hat das was damit zu tun, daß ich mit Männlichkeit irgendwie ein "klitzekleines" Problemchen habe und ich vieles als eine Huldigung an Männlichkeitsstereotype empfinde, bei denen es mich gruselt.
Mit Transfrauen ist das ganz anderes, aber ich finde es einfach zu billig, mir zu sagen, das sei ja klar, daß ich als Bio-Frau (die es auch noch gerne ist) es nachempfinden kann, wenn jemand Frau sein will.
Um das Ganze jetzt noch schwieriger zu machen, hatte ich auch einige Hetero-Affären, gehe also nicht mal als
Lesbe mit Diplom (*kicher*) durch und scheine mit "Männlichkeit" also doch irgendwie klarzukommen.
Vor einigen Jahren hatte ich auch eine längere Affäre mit einem Transmann, die zum reinen Horror ausartete - vielleicht nur eine billige Ausrede für meine Vorurteile (Machismo, fehlende Sensibilität...blabla)
Daher würde es mich einfach mal interessieren, wie Ihr als Transmänner, Drag Kings, TGs mit Männlichkeit umgeht - mit Männlichkeit im allgemeinen, mit eurem eigenen Verhalten in einer patriarchalen Gesellschaft etc.
Inwieweit reflektiert Ihr das auf intellektueller Ebene, beschäftigt Euch mit Queer oder wollt einfach nur leben wie Ihr Euch fühlt (ohne jemandem wie mir dauend Rede und Antwort stehen zu müssen *g*). Wie geht Ihr mit den Vorwürfen und der Intoleranz von Lesben um, die Euch Verrat am Feminismus oder was weiß ich für einen Mist vorwerfen?
Puh, massig (dumme) Fragen, ich weiß, aber es interessiert mich einfach.
Nada