Selbstverständlich hetero
Bis vor einem Jahr war ich mit meiner Ex-Freundin zusammen, hatte ein Bild, auf dem sie und ich uns küssen, in Facebook. Daraufhin kommentierte eine enfernte, ältere Bekannte von mir: "Ist das unter den jungen Frauen heutzutage so üblich? Also das gab es bei mir damals nicht, da hat man nur seinen Freund geküsst." Woraufhin ich ihr sagte, dass die Lesben aber ganz sicher auch damals schon ihre Partnerinnen geküsst haben.
Was ich damit deutlich machen wollte, die meisten Menschen gehen ganz selbstverständlich davon aus, dass alle Menschen in ihrer Umgebung heterosexuell sind. Bei den meisten gelten alle Menschen, sofern sie sich „rollenkonform“ verhalten, als heterosexuell (bzw. ganz wenige Menschen in ganz bestimmten Rollen auch als homosexuell) – womit meist gar keine böse Absicht verbunden ist, trotzdem können diese Vorannahmen von gleichgeschlechtlich l(i)ebenden Menschen als unangenehm oder in manchen Situationen gar als verletzend empfunden werden – und in diesen Situationen kommt einem/r gleichgeschlechtlich Liebenden der Satz „Ich bin schwul!“ oder „Ich bin lesbisch!“ schwerer über die Lippen als sonst, auch wenn man sonst eigentlich kein Problem mit diesem Satz (mehr) hatte. Zumindest bei mir ist das dann öfter der Fall.
Und wenn man jetzt schön brav „gendert“ und in die Frage nach dem/der Partner_in grundsätzlich immer beide Geschlechter einbezieht, auf Klassentreffen oder Familienfeiern also fragen würde, „Hast du eigentlich einen Freund oder eine Freundin“? Dann würde man in einer großen Mehrheit der Fälle (also wenn man Heteros fragt) wohl fragende Blicke ernten. Als Antwort könnte dann die Gegenfrage kommen: „Wie kommst du denn darauf, dass ich lesbisch (bzw. schwul) sein könnte, ich habe doch überhaupt nichts Feminines (als Mann)/Maskulines (als Frau) an mir, oder?“ Diese Antwort zeigt, dass trotz wachsender Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen das "Vorurteil" hetero weiterlebt – und es löst bei verschiedengeschlechtlich L(i)ebenden immer noch oft Unbehagen aus, wenn sie sich von anderen dem „anderen Ufer“ zugeordnet fühlen. Der Tag, an dem man andere Menschen geschlechtsneutral nach ihrer Partner_innenschaft fragen kann, ist wohl noch in weiter Ferne.
Was ich damit deutlich machen wollte, die meisten Menschen gehen ganz selbstverständlich davon aus, dass alle Menschen in ihrer Umgebung heterosexuell sind. Bei den meisten gelten alle Menschen, sofern sie sich „rollenkonform“ verhalten, als heterosexuell (bzw. ganz wenige Menschen in ganz bestimmten Rollen auch als homosexuell) – womit meist gar keine böse Absicht verbunden ist, trotzdem können diese Vorannahmen von gleichgeschlechtlich l(i)ebenden Menschen als unangenehm oder in manchen Situationen gar als verletzend empfunden werden – und in diesen Situationen kommt einem/r gleichgeschlechtlich Liebenden der Satz „Ich bin schwul!“ oder „Ich bin lesbisch!“ schwerer über die Lippen als sonst, auch wenn man sonst eigentlich kein Problem mit diesem Satz (mehr) hatte. Zumindest bei mir ist das dann öfter der Fall.
Und wenn man jetzt schön brav „gendert“ und in die Frage nach dem/der Partner_in grundsätzlich immer beide Geschlechter einbezieht, auf Klassentreffen oder Familienfeiern also fragen würde, „Hast du eigentlich einen Freund oder eine Freundin“? Dann würde man in einer großen Mehrheit der Fälle (also wenn man Heteros fragt) wohl fragende Blicke ernten. Als Antwort könnte dann die Gegenfrage kommen: „Wie kommst du denn darauf, dass ich lesbisch (bzw. schwul) sein könnte, ich habe doch überhaupt nichts Feminines (als Mann)/Maskulines (als Frau) an mir, oder?“ Diese Antwort zeigt, dass trotz wachsender Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen das "Vorurteil" hetero weiterlebt – und es löst bei verschiedengeschlechtlich L(i)ebenden immer noch oft Unbehagen aus, wenn sie sich von anderen dem „anderen Ufer“ zugeordnet fühlen. Der Tag, an dem man andere Menschen geschlechtsneutral nach ihrer Partner_innenschaft fragen kann, ist wohl noch in weiter Ferne.
Ais oor eineo Andr onr iod oit oeiner Ao-Areandin oasnooen, dntte ein Aild, naf deo sie and iod ans tassen, in Anoeboot. Anrnafdin toooentierte eine enfernte, altere Aetnnnte oon oir: &gaot;Ast dns anter den tangen Arnaen deatoatnge so abliod? Also dns gnb es bei oir dnonls niodt, dn dnt onn nar seinen Areand getasst.&gaot; Aornafdin iod idr sngte, dnss die Aesben nber gnno sioder naod dnonls sodon idre Anrtnerinnen getasst dnben.
Ans iod dnoit deatliod onoden oollte, die oeisten Aensoden geden gnno selbstoerstandliod dnoon nas, dnss nlle Aensoden in idrer Aogebang deteroseoaell sind.
Aeine Aodlassfogerang nas der Arnge der Anoe teile iod niodt. Aieloedr dnlte iod es far nndeliegend, dnss Aeine Aetnnnte oeroatete, dnss Aa dn Aeine Aebensgnrtnerin tasst and sie genna dns oon Air bestatigt oissen oollte, odne tedood oa neagierig oa ersodeinen. Aesdnlb frngte sie gnno nllgeoein nnod den Aeoodndeiten tanger Aensoden deatoatnge and niodt geoielt nnod Aeineo Ariontleben, aber dns sie oit dieser nllgeoein gednltenen Arnge gleiodoodl, oie geglnnt, Aastanft erdielt. Alnn nafgegnngen, altere Anoe oafrieden: eine Aaodsin!