Sie ist weg
Ich hab vor kurzem schon in 'nem anderen Thread was dazu gepostet, jetzt muss ich mir einfach mal alles von der Seele schreiben...
Ich habe einen Menschen getroffen, der kaum möglich war. Alles war so... wie soll ich sagen... wir kannten uns schon tief, als wir uns überhaupt das erste Mal getroffen haben. Wir haben stundenlang zusammengesessen und über das Leben, über Liebe und Probleme geredet und wir mussten uns nur ansehen und wussten, dass der andere das Gleiche denkt. Wortlos Eins. Sie war vier Jahre älter als ich und ich hatte trotzdem das Gefühl, sie seit dem Tag ihrer Geburt zu kennen - und zu lieben, als Mensch, als Freund, als jemand unbeschreiblich besonderen. Wir haben uns geschrieben, wenn wir ein Problem hatten, haben nach einer Weile zusammensitzen und heulen wieder herrlich gelacht und das Leben geliebt. Wir haben sogar darüber gelacht, dass wir beide oft viel zu aufopferungsvoll sind, scheinbar ein Helfersyndrom hatten - auch da waren wir uns unbeschreiblich ähnlich und auch da konnten wir uns gegenseitig Mut machen. Zwischen uns stimmte einfach alles, ohne Beziehung, trotzdem Liebe. Und zwar die Art von Liebe, die man eben nicht mit dem Partner teilt. Ich habe noch nie jemanden getroffen, der mit einem Lächeln alle Wolken auf einmal wegschieben kann und dir die schönste Sonne an den Himmel zaubert, und mit dem ich trotz allem nie eine Beziehung hatte. Weil es gar nicht nötig war, wir waren uns so nah, wie es nur ging. Sie war der Mensch, den ich aufrichtig respektiert habe, weil sie mir jeden Tag ohne große Gesten Grund dazu gegeben hat. Sie hat mir gesagt, sie würde sich gerne öfter mit mir treffen, als wir uns grade ein viertel Jahr kannten. Und eine Woche, nachdem sie mir das gesagt hat, ist sie gegangen. Musste sie gehen, einfach so. Und jetzt sitze ich hier, sehe ihr Bild und könnte weinen wie ein kleines Kind. Gerade, als ich den Menschen gefunden hatte, mit dem ich einfach ALLES machen und teilen konnte, wurde er mir entrissen und ich werde sie nie wiederfinden.
Klar, tiefe Verbundenheit, unendliche Nähe und die Möglichkeit, alles teilen zu können, finde ich auch in einer Partnerin, aber die Tatsache, dass man diese Eigenschaften in einem Freund findet, ist das außergewöhnliche daran und ich habe das dumpfe Gefühl, dass das nicht oft im Leben passiert. Und dieser Frau werde ich nie wieder so nah sein können.
Ich verstehe es nicht und kann in Momenten wie diesem kaum einen Trost finden.
Ich habe einen Menschen getroffen, der kaum möglich war. Alles war so... wie soll ich sagen... wir kannten uns schon tief, als wir uns überhaupt das erste Mal getroffen haben. Wir haben stundenlang zusammengesessen und über das Leben, über Liebe und Probleme geredet und wir mussten uns nur ansehen und wussten, dass der andere das Gleiche denkt. Wortlos Eins. Sie war vier Jahre älter als ich und ich hatte trotzdem das Gefühl, sie seit dem Tag ihrer Geburt zu kennen - und zu lieben, als Mensch, als Freund, als jemand unbeschreiblich besonderen. Wir haben uns geschrieben, wenn wir ein Problem hatten, haben nach einer Weile zusammensitzen und heulen wieder herrlich gelacht und das Leben geliebt. Wir haben sogar darüber gelacht, dass wir beide oft viel zu aufopferungsvoll sind, scheinbar ein Helfersyndrom hatten - auch da waren wir uns unbeschreiblich ähnlich und auch da konnten wir uns gegenseitig Mut machen. Zwischen uns stimmte einfach alles, ohne Beziehung, trotzdem Liebe. Und zwar die Art von Liebe, die man eben nicht mit dem Partner teilt. Ich habe noch nie jemanden getroffen, der mit einem Lächeln alle Wolken auf einmal wegschieben kann und dir die schönste Sonne an den Himmel zaubert, und mit dem ich trotz allem nie eine Beziehung hatte. Weil es gar nicht nötig war, wir waren uns so nah, wie es nur ging. Sie war der Mensch, den ich aufrichtig respektiert habe, weil sie mir jeden Tag ohne große Gesten Grund dazu gegeben hat. Sie hat mir gesagt, sie würde sich gerne öfter mit mir treffen, als wir uns grade ein viertel Jahr kannten. Und eine Woche, nachdem sie mir das gesagt hat, ist sie gegangen. Musste sie gehen, einfach so. Und jetzt sitze ich hier, sehe ihr Bild und könnte weinen wie ein kleines Kind. Gerade, als ich den Menschen gefunden hatte, mit dem ich einfach ALLES machen und teilen konnte, wurde er mir entrissen und ich werde sie nie wiederfinden.
Klar, tiefe Verbundenheit, unendliche Nähe und die Möglichkeit, alles teilen zu können, finde ich auch in einer Partnerin, aber die Tatsache, dass man diese Eigenschaften in einem Freund findet, ist das außergewöhnliche daran und ich habe das dumpfe Gefühl, dass das nicht oft im Leben passiert. Und dieser Frau werde ich nie wieder so nah sein können.
Ich verstehe es nicht und kann in Momenten wie diesem kaum einen Trost finden.