Studienabbruch - und nun?
Seit Anfang der Woche ist es nun raus und es ist offiziell. Ich habe mein Studium abgebrochen. Mir war schon recht lange klar, dass das Studium und ich auf keinen grünen Zweig kamen. Die Seminare und Veranstaltungen habe ich sehr gerne besucht, Klausuren habe ich stets im Einser-Bereich abgeschlossen, aber sobald ich eine Hausarbeit schreiben sollte stand ich wie die Kuh vorm Berg. Absolut gähnende Leere im Kopf. Ich hab versucht Beratungsangebote wahrzunehmen. Nichts half. Mir wurde klar – in der Regelstudienzeit wird das nichts.
Die Ersten machten ihren Abschluss und ich fing an zu schwitzen. Zwei Semester über der Regelstudienzeit war ich soweit. Ich kann nicht mehr. Das bringt nichts. Ich wende mich an Freunde, ich wende mich an Familie. Von allen Seiten wird mir gut zugeredet. Du schaffst das. Du bist doch intelligent. Wenn andere das schaffen, schaffst du das auch. Man setzt sich mit mir hin. Man arbeitet einen Plan aus, ich lasse mich bereden und sitze wenige Wochen später wieder vor der selben Misere. Wenn mich jemand fragt nicke und lächle ich. Klar alles super. Ich gehe zum Schreiben in die Bib. Ich weiß inzwischen genau wie viele Bücher in welchem Regal stehen. So lange und intensiv habe ich sie angestarrt und doch nichts aufs Papier gebracht. Nachts kann ich kaum schlafen. Ich entwickle durch den Stress mehrere schlimme Allergien.
Dann bricht es aus mir heraus. Ich habe das Studium abgebrochen. Einige wenige Freunde wissen es, meine Eltern die mich finanziell unterstützt haben reagieren erstaunlich entspannt.
Langsam hebt sich der Druck von meiner Brust, ich schlafe das erste Mal seit Monaten durch, nur um am nächsten Tag wieder fest im Griff der Angst zu sein.
Ich bin 26 und habe abgesehen von meinem Abitur herzlich wenig vorzuweisen. Ich habe mich gleich am Montag direkt um einen Beratungstermin bei der Agentur für Arbeit gekümmert. Der Eiltermin ist allerdings erst in zwei Wochen. Ich solle mir in der Zwischenzeit Gedanken machen, was ich nun tun will.
Und das stellt mich vor ein Problem. Nach Während ich noch zur Schule gegangen bin habe ich mich wegen Kunst- und Designstudiengängen erkundigt, habe mich bei Profis vorgestellt, die Bewerbern bei der Mappenerstellung helfen. „Probieren Sie’s erst gar nicht. Hat keinen Sinn.“ Das war niederschmetternd. . der Schule wollte ich unglaublich gern eine Ausbildung machen .Entweder als Fotografin oder Tiermedizinische Fachangestellte. Dort bekam ich ständig die Rückmeldung überqualifiziert zu sein. „Sie wollen doch danach eh studieren.“ Also habe ich drei Jahre lang gearbeitet und mich nebenbei weiterbeworben. Im dritten Jahr habe ich es mit diversen Universitäten und Fächern probiert. Ich dachte „Du musst jetzt was machen. Es wird Zeit!“ Und dann dieser phänomenale Flug auf die Nase.
Es kommt mir vor, als wäre mein komplettes Leben voller vollkommener entscheidungstechnischer Fehlgriffe. Und ich habe unglaubliche Panik vor dem „und nun.“ Ich weiß, dass es ein und nun geben muss, aber das macht es mir grade leider nicht leichter. Ich habe lange studiert und ich weiß in meinem Fach viel, aber dennoch fühle ich mich für nichts qualifiziert. Und das macht mir angst.
Ich weiß, dass das ziemlich viel Text war und dass ich normalerweise nicht die Kandidatin für sowas hier bin… aber ich wäre wirklich sehr, sehr dankbar sollte jemand ähnliche Erfahrungen gemacht haben und diese vielleicht mit mir austauschen wollen. Ich weiß, dass die Lösung aus mir selber kommen muss, aber vielleicht könntet ihr mir Helfen meine Sorgen ein bisschen zu zerstreuen.
Danke.
Die Ersten machten ihren Abschluss und ich fing an zu schwitzen. Zwei Semester über der Regelstudienzeit war ich soweit. Ich kann nicht mehr. Das bringt nichts. Ich wende mich an Freunde, ich wende mich an Familie. Von allen Seiten wird mir gut zugeredet. Du schaffst das. Du bist doch intelligent. Wenn andere das schaffen, schaffst du das auch. Man setzt sich mit mir hin. Man arbeitet einen Plan aus, ich lasse mich bereden und sitze wenige Wochen später wieder vor der selben Misere. Wenn mich jemand fragt nicke und lächle ich. Klar alles super. Ich gehe zum Schreiben in die Bib. Ich weiß inzwischen genau wie viele Bücher in welchem Regal stehen. So lange und intensiv habe ich sie angestarrt und doch nichts aufs Papier gebracht. Nachts kann ich kaum schlafen. Ich entwickle durch den Stress mehrere schlimme Allergien.
Dann bricht es aus mir heraus. Ich habe das Studium abgebrochen. Einige wenige Freunde wissen es, meine Eltern die mich finanziell unterstützt haben reagieren erstaunlich entspannt.
Langsam hebt sich der Druck von meiner Brust, ich schlafe das erste Mal seit Monaten durch, nur um am nächsten Tag wieder fest im Griff der Angst zu sein.
Ich bin 26 und habe abgesehen von meinem Abitur herzlich wenig vorzuweisen. Ich habe mich gleich am Montag direkt um einen Beratungstermin bei der Agentur für Arbeit gekümmert. Der Eiltermin ist allerdings erst in zwei Wochen. Ich solle mir in der Zwischenzeit Gedanken machen, was ich nun tun will.
Und das stellt mich vor ein Problem. Nach Während ich noch zur Schule gegangen bin habe ich mich wegen Kunst- und Designstudiengängen erkundigt, habe mich bei Profis vorgestellt, die Bewerbern bei der Mappenerstellung helfen. „Probieren Sie’s erst gar nicht. Hat keinen Sinn.“ Das war niederschmetternd. . der Schule wollte ich unglaublich gern eine Ausbildung machen .Entweder als Fotografin oder Tiermedizinische Fachangestellte. Dort bekam ich ständig die Rückmeldung überqualifiziert zu sein. „Sie wollen doch danach eh studieren.“ Also habe ich drei Jahre lang gearbeitet und mich nebenbei weiterbeworben. Im dritten Jahr habe ich es mit diversen Universitäten und Fächern probiert. Ich dachte „Du musst jetzt was machen. Es wird Zeit!“ Und dann dieser phänomenale Flug auf die Nase.
Es kommt mir vor, als wäre mein komplettes Leben voller vollkommener entscheidungstechnischer Fehlgriffe. Und ich habe unglaubliche Panik vor dem „und nun.“ Ich weiß, dass es ein und nun geben muss, aber das macht es mir grade leider nicht leichter. Ich habe lange studiert und ich weiß in meinem Fach viel, aber dennoch fühle ich mich für nichts qualifiziert. Und das macht mir angst.
Ich weiß, dass das ziemlich viel Text war und dass ich normalerweise nicht die Kandidatin für sowas hier bin… aber ich wäre wirklich sehr, sehr dankbar sollte jemand ähnliche Erfahrungen gemacht haben und diese vielleicht mit mir austauschen wollen. Ich weiß, dass die Lösung aus mir selber kommen muss, aber vielleicht könntet ihr mir Helfen meine Sorgen ein bisschen zu zerstreuen.
Danke.