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Suche nach den Zutaten aus meinem Traumrezept

13.11.2015 14:19
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Vielleicht kann mir jemand von Euch Feinschmeckern und weitgereisten weiterhelfen..

Im wahrsten Wortsinne suche ich nach meinem Traumrezept.

Denn ich hatte zum 11.11. einen Traum und in dem kam eine Spezialität vor, die so gut schmeckte, dass mir immer noch das Wasser im Munde zusammenläuft.
Es war eine Spezialität die mit dem Datum bzw. Lichterfest* Neumond zutun hat.

Ich träumte, eine Frau kam in der Dunkelheit zu mir und reichte mir auf einem Tonteller fünf kleine Kugeln und erklärte mir, dass diese Kugeln die kommenden fünf Tage symbolisieren würden und den Winter.

Sie war aus irgend einem Pflanzenmark, oder Wurzel und etwas weich und leicht faserig und hell innen, durchsetzt mit würzigen Samenstückchen die mich im Geschmack an Brennesselsamen erinnern und vielleicht nicht zu dem faserigen gehören sondern untergemischt waren, doch war das ganze ingesamt schwach süß, von einer Süße die ich so nicht kenne, also keine Honigsüße. Tiermilch/Sahne war auch nicht als Zutat darinnen. Im Mund fühlte sich das weich und warm an und schmeckte fruchtig, so wie Schilf riecht, und das Äußerde war braun bestäubt und schmeckte ähnlich wie Zimt und es war eine Wonne da hinein zu beißen und das Gefühl und den Geschmack auszukosten!

Gerne hätte ich noch eine zweite gegessen, so gut mundete sie, und machte ein wohliges und warmes und waches Gefühl. Doch die Spenderin sagte mir, daß ich an jedem Tag nur eine der Kugeln essen sollte. Sie würden Kraft geben für einen langen dunklen Winter und deshalb müsse man wie es auch im Winter ist, damit haushalten, wie mit allem.

Danach gingen wir nach draußen und nach und nach erwachten die Leute in diesem Dorf am Fluss. Sie verteilte die Kugeln, es war eine Überraschung für alle und alle freuten sich, Groß und Klein.
Und sie erklärte allen, besonders den Kindern was es mit den Kugeln auf sich hat und ergänzte, dass nun bald innerhalb der fünf Tage auch die Vögel über uns hinwegziehen würden in ihr Winterquatier am See. Und sie spendete Trost für die dunkle Zeit, sagte es wäre genug da zu essen für alle und auch Licht und Wärme, wenn wir sie nicht verschwenden. Doch jetzt würden wir feiern in diesen fünf Tage. Wir entzündeten dann viele Lichter und wir blickten alle erwartungsvoll und froh nach den Vögeln in die Dämmerung. Besonders die kleineren Kinder waren aufgeregt. Und wirklich sie kamen in den ganzen fünf Tage und Nächten über uns hinweggezogen, sie waren groß und grau, die Vögel, wunderschön.
In diesen fünf Tagen, brannten viele, viele Lichter und wir feierten und lachten bis in die Nacht, bis wir müde waren.



Nach diesem Traum beschloss ich nach dem Rezept zu suchen.
Ich habe bisher erfolglos nach Rezepten gesucht, aber fand zu Schilfmark bisher nur, dass die Fasern vor Erfindung der Kerzen, als Dochte verwendet wurden in Öllampen.

Wer kennt ein ähnliches pflanzliches Festessen und kann mir vielleicht sogar die Zutaten dieser Leckerei nennen? Oder wer kennt so einen ähnlichen Brauch/Ritual im Zusammenhang mit Zugvögeln/Winter ?
Und von wo?

liebe Grüße
von der rätselnden
Corvus

*?Diwali?/Neumond


editiert am 13.11.2015 14:48 melden

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13.11.2015 16:44
editiert am 13.11.2015 18:57 melden kommentieren
13.11.2015 16:22

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