Tabu=Realitätverdränung?
jede Gesellschaft kennt sie, jede Gesellschaft hat sie: Tabus. Früher hießen sie z.B. Homosexualität oder Sex vor der Ehe, heute heißen sie vielleciht Tod oder Trauer. Meistens werden Themen zu einem Tabu, die dem Zeitgeist wiedersprechen, der sich ja auch verändert. Tabus sind unangenehme Dinge, die man am liebsten verdrängt... aber verdrängen wir durch Tabus nicht die Wirklichkeit? Ich meine damit nicht, dass wir Dinge tun sollten, die taburisiert werden, aber verleugnen wir nicht, dass etwas, was existiert, existiert, wenn wir es taburisieren, wenn wir nicht darüber reden? Basteln wir uns durch unsere scheinbar perfekte Scheinwelt, wenn wir gewisse Tatsachen einfach aus unserem Bewusstsein streichen? Wie oft bekomme ich ein Denken ala "sowas kommt in meinem Umfeld nicht vor" mit, sei es nun Homosexualität, sei es nun eine psychische Störung, ein Verbrechen oder sonstwas. Aber woher wollen wir sicher sein, dass es nicht vorkommt? in der neunten Klasse schrieb ich als Ende einer Erörterung als abschluss einen Satz, der sinngemäß lautete: "denn wenn man die Augen vor etwas verschließt, bewirkt man damit nur, dass es ungesehen weiterwächst". Könnten wir nicht so viel ändern, wenn wir aufhören würden vor der Realität die Augen zu verschließen, wenn wir anfangen würden über Tabus zu reden? Sagen wir nunmal jemand, der Selbstmordgedanken hat, lebt in einer Familie, in der das Thema taburisiert wird - es gibt weder eine geäußerte pro- noch contra-meinung, es wird einfach nicht darüber gredet... dann bringt dieser jemand sich um... hätte es vielelicht vermieden werden können, wenn man über das Thema geredet hätte? sind wir nicht immer und überall von den Dingen umgeben, die wir zum Tabu machen? versuchen wir uns nicht immer eine heile Welt einzureden und Menschen, die nicht zu dieser Welt passen, entweder anzupassen oder sie zu verdrängen? bewirken wir mit unseren Tabus nicht nur, dass die Dinge unbemerkt wachsen? Wieso verdrängen wir lieber Dinge als sie zu sehen, wenn wir schlimmeres verhindern könnten, wenn wir unsere Augen öffnen würden...
denn woher wollen wissen, dass in unserem Bekantenkreis keine Menschen leben, die pädophil sind, die selbstmordabsichten oer psychische Ströung haben, die fähig dazu sind, Verbechen zu begehen? ich habe es jedenfalls beobachtet, dass grade Menschen, die etwas komplett in ihrem Umfeld oder für sich ausschließen, die "zu behütet" aufgewachsen sind schneller auf die "schiefe Bahn" (damit meine ich nicht nur kriminelle Sachen, sondern auch andere Tabus wie selbstmordgedanken...) geraten sind und es ist auch erstaunlich, dass wenn man die Fälle, übder die die Medien berichten grade die Menschen zu Amokläufern werden, die als megafreundlich und guter Mensch beschrieben wurden, die praktisch bei sich selbst das Böse in sich, das jeder mensch hat taburisiert haben...
eure Meinung?
denn woher wollen wissen, dass in unserem Bekantenkreis keine Menschen leben, die pädophil sind, die selbstmordabsichten oer psychische Ströung haben, die fähig dazu sind, Verbechen zu begehen? ich habe es jedenfalls beobachtet, dass grade Menschen, die etwas komplett in ihrem Umfeld oder für sich ausschließen, die "zu behütet" aufgewachsen sind schneller auf die "schiefe Bahn" (damit meine ich nicht nur kriminelle Sachen, sondern auch andere Tabus wie selbstmordgedanken...) geraten sind und es ist auch erstaunlich, dass wenn man die Fälle, übder die die Medien berichten grade die Menschen zu Amokläufern werden, die als megafreundlich und guter Mensch beschrieben wurden, die praktisch bei sich selbst das Böse in sich, das jeder mensch hat taburisiert haben...
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