Text zum Thema Affaire
Das haben wir doch schon alle einmal erlebt: da hat man eine wirklich tolle Frau entdeckt, verbringt mit ihr ein, zwei schöne Abende und Nächte, fängt gerade an, sich mit Fanfaren und Engelschören zu verlieben – und plötzlich wird sie so komisch. Dann fragt man mal vorsichtig nach, sie weicht aus, aber das Gefühl trügt einen nicht – unser Instinkt ist da recht verlässlich.
Dann fängt die Grübelei an, die Konferenzen mit den Freundinnen, das Interpretieren und Herumwälzen jedes von ihr gesagten Wortes. Man dreht die Worte so lange herum, bis man auf seine eigene Wahrnehmung zurückfällt – und die heißt: Wunschdenken. Denn man will ja nie hören, schon gar nicht von der besten Freundin: Vergiss sie, sie will nicht. Was für ein schmerzhafter Satz.
Und dann dieser Handyterror. Da schreibt man so eine klitzekleine, harmlose sms, wie z.B. „Wie geht es dir?“ und bekommt stundenlang keine Antwort. Manchmal auch tagelang nicht. Das Handy wird zum meistgegriffenen Objekt in solchen Zeiten – es könnte ja sein, dass man eine sms überhört hat. Ständig dieser manische Blick auf das Display. Und dann die schrillen Alarmglocken, dieser Megaschock, wenn dann tatsächlich eine sms kommt. Ich habe mich schon dabei ertappt, dass ich das Handy wie ein wertvolles Kleinod quasi auf einem Samtkissen zu meinem Lieblingsplatz getragen habe, mir schnell noch eine Zigarette geholt habe, um dann die verheißungsvollen Zeilen entspannt in mich aufnehmen zu können.
Klar, dass es sich in einem solchen Fall meistens um eine belanglose Mitteilung irgendeines Menschen handelt, nur nicht von IHR. Und wenn dann doch eine kommt, dann hat sie eine ähnlich aufregende Aussagekraft wie: „Die Erde ist rund.“ Und dann interpretiert man schon wieder herum, ruft 30 Freundinnen an, was sie denn dazu sagen. Und?? Habt ihr jemals schon mal eine brauchbare Information aus solchen Gesprächen gezogen?
Also hingehen, anrufen, nachfragen, mit der tödlichen Gewissheit, dass kein Wunder geschehen wird, und so kommt es dann auch – sie druckst herum und gesteht dann: du bist doch nicht die Richtige.
Bumm.
Naja, und dann folgt, das kennen wir ja auch, wieso, es hat doch so toll angefangen, lass doch erst mal weitermachen bla bla bla. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist sie dann ganz weg.
Frauen wollen alles – oder ein bisschen. Alles, wenn es sie wirklich erwischt hat – dann können sie mitunter auch ziemlich anstrengend sein – und ein bisschen, wenn sie eben nur so ein bisschen wollen. Eine Affaire eben. Sie haben panische Angst vor dem Wort BEZIEHUNG. Und für dieses Wort haben sie ganz kreative Definitionen. Zum Beispiel: Eine Beziehung hat man, wenn man Zukunftspläne schmiedet. Oder: Eine Beziehung fängt dann an, wenn man anfängt, darüber zu reden. Wo ist die Grenze zwischen Affaire und Beziehung?
Ist schwer rauszukriegen. Sollte man lassen. Und sich glücklich schätzen, wenn man an eine Kandidatin gerät, die fair ist.
Faire Frauen sagen einem von Anfang an, was Sache ist.
Und ihr Frauen da draußen, glaubt ihr denn wirklich an Liebe auf den ersten Blick? Auch wenn’s noch so knallt am Anfang – seid froh, wenn sie direkt sagt: nur eine Affaire. Denn sehr viele Frauen können das. Die sind vielleicht auch ein bisschen verliebt und supertoll und klasse im Bett und einfach perfekt – aber sie lassen sich nicht an die Kette legen und schaffen es sogar, sich, sollte sich solch eine Gefahr abzeichnen, mit Gewalt wieder zu entlieben. Man sollte sie einfach machen lassen, man sollte sie mitnehmen und als angenehme Erinnerung behalten und ihnen lächelnd dabei zusehen, wie sie vergeblich nach ihrer Traumfrau suchen. Und vielleicht – ganz vielleicht, merkt so eine irgendwann dann mal – och, die war doch eigentlich ganz süß. Dann schickt sie mal einfach so nach Monaten eine sms, während man selbst mit seiner Liebsten im Biergarten sitzt. Und plötzlich, einfach so, schickt sie die sms, auf die man soo lange gewartet hatte – damals: „Hi, wie geht’s dir? Würd dich gern mal wieder treffen. Hast du Lust mit mir ein Bier zu trinken?“
Dann fängt die Grübelei an, die Konferenzen mit den Freundinnen, das Interpretieren und Herumwälzen jedes von ihr gesagten Wortes. Man dreht die Worte so lange herum, bis man auf seine eigene Wahrnehmung zurückfällt – und die heißt: Wunschdenken. Denn man will ja nie hören, schon gar nicht von der besten Freundin: Vergiss sie, sie will nicht. Was für ein schmerzhafter Satz.
Und dann dieser Handyterror. Da schreibt man so eine klitzekleine, harmlose sms, wie z.B. „Wie geht es dir?“ und bekommt stundenlang keine Antwort. Manchmal auch tagelang nicht. Das Handy wird zum meistgegriffenen Objekt in solchen Zeiten – es könnte ja sein, dass man eine sms überhört hat. Ständig dieser manische Blick auf das Display. Und dann die schrillen Alarmglocken, dieser Megaschock, wenn dann tatsächlich eine sms kommt. Ich habe mich schon dabei ertappt, dass ich das Handy wie ein wertvolles Kleinod quasi auf einem Samtkissen zu meinem Lieblingsplatz getragen habe, mir schnell noch eine Zigarette geholt habe, um dann die verheißungsvollen Zeilen entspannt in mich aufnehmen zu können.
Klar, dass es sich in einem solchen Fall meistens um eine belanglose Mitteilung irgendeines Menschen handelt, nur nicht von IHR. Und wenn dann doch eine kommt, dann hat sie eine ähnlich aufregende Aussagekraft wie: „Die Erde ist rund.“ Und dann interpretiert man schon wieder herum, ruft 30 Freundinnen an, was sie denn dazu sagen. Und?? Habt ihr jemals schon mal eine brauchbare Information aus solchen Gesprächen gezogen?
Also hingehen, anrufen, nachfragen, mit der tödlichen Gewissheit, dass kein Wunder geschehen wird, und so kommt es dann auch – sie druckst herum und gesteht dann: du bist doch nicht die Richtige.
Bumm.
Naja, und dann folgt, das kennen wir ja auch, wieso, es hat doch so toll angefangen, lass doch erst mal weitermachen bla bla bla. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist sie dann ganz weg.
Frauen wollen alles – oder ein bisschen. Alles, wenn es sie wirklich erwischt hat – dann können sie mitunter auch ziemlich anstrengend sein – und ein bisschen, wenn sie eben nur so ein bisschen wollen. Eine Affaire eben. Sie haben panische Angst vor dem Wort BEZIEHUNG. Und für dieses Wort haben sie ganz kreative Definitionen. Zum Beispiel: Eine Beziehung hat man, wenn man Zukunftspläne schmiedet. Oder: Eine Beziehung fängt dann an, wenn man anfängt, darüber zu reden. Wo ist die Grenze zwischen Affaire und Beziehung?
Ist schwer rauszukriegen. Sollte man lassen. Und sich glücklich schätzen, wenn man an eine Kandidatin gerät, die fair ist.
Faire Frauen sagen einem von Anfang an, was Sache ist.
Und ihr Frauen da draußen, glaubt ihr denn wirklich an Liebe auf den ersten Blick? Auch wenn’s noch so knallt am Anfang – seid froh, wenn sie direkt sagt: nur eine Affaire. Denn sehr viele Frauen können das. Die sind vielleicht auch ein bisschen verliebt und supertoll und klasse im Bett und einfach perfekt – aber sie lassen sich nicht an die Kette legen und schaffen es sogar, sich, sollte sich solch eine Gefahr abzeichnen, mit Gewalt wieder zu entlieben. Man sollte sie einfach machen lassen, man sollte sie mitnehmen und als angenehme Erinnerung behalten und ihnen lächelnd dabei zusehen, wie sie vergeblich nach ihrer Traumfrau suchen. Und vielleicht – ganz vielleicht, merkt so eine irgendwann dann mal – och, die war doch eigentlich ganz süß. Dann schickt sie mal einfach so nach Monaten eine sms, während man selbst mit seiner Liebsten im Biergarten sitzt. Und plötzlich, einfach so, schickt sie die sms, auf die man soo lange gewartet hatte – damals: „Hi, wie geht’s dir? Würd dich gern mal wieder treffen. Hast du Lust mit mir ein Bier zu trinken?“