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Forum » Allgemeines » ThreadTierflüsterin an Bord? :-(
05.05.2017 12:07
HiddenNickname
0 Seit Jahren landen bei mir Tiere, die in einer Notsituation waren. Bisher alles kein Problem. Nun hatte ich als bestehendes Rudel/Schwarm nur noch eine Miez, einen Hund und den einarmigen Banditen (Kakadu). Die anderen beiden Miezen starben im Laufe der Zeit. Am 14.1. bekam ich Hals über Kopf eine Miez, die schon fast 12 Jahre alt ist und offenbar in ihrer alten Gemeinschaft heftig gedroschen, am Fressen und am Toilettengang gehindert wurde, da ein Neuzugang in dieser Gemeinschaft ein Problem mit ihr hatte. Sie ward Handscheu, zeigte ihre Augen nicht und war völlig verängstigt, schlief die ersten 14 Tage nur in ihrer Transportbox, Tag wie Nacht. Ich stellte ihre Box in das am wenigsten genutzte Zimmer, gesellte Schalen für Futter, Wasser und Toilette dazu und ließ aber die Tür offen. Berührte ich sie vorsichtig, schnurrte sie sofort, wand sich mitunter. Im Laufe der Zeit ließ das nach. Sie kuschelte sich an die Hand, schnurrte nun lauter und verließ in der Dämmerung ihr selbst gewähltes Gefängnis, wanderte durch die Wohnung, mauzte viel und laut und zog sich wieder zurück. Meine verbliebene Miez meines Haushaltes nahm sie wahr, zog sich auch oft in das Zimmer mit der Transportbox zurück und gesellte sich zu der fremden Miez. Mit Abstand, aber immerhin sichtbar. Als ob sie sie unterstützen wollte. Auf mich wirkte das eher sozial, nicht bedrohlich. Nun ist es so, dass die dazugekommene Miez immer zutraulicher wurde. Inzwischen kommt sie auf den Schoß, läuft erhobenes Hauptes durch die Wohnung, quengelt und pöbelt, wenn das Futter nicht genehm ist und bewegt sich frei wirkend. Nun, inzwischen übernimmt sie aber auch die Lieblingsplätze der verbliebenen Miez. Läuft ihr nach, bedrängt sie auch beim Toilettengang und möchte sich gern zu ihr gesellen. Die verbliebene möchte das wohl nicht und zeigt ihren Unwillen durch zu dichte Nähe mit Fauchen an. Es gab auch schon etwas auf die Nase, was aber die andere Miez nicht davon abhält, ihr ausgerechnet vor der Badtür aufzulauern, sie immer wieder zu bedrängen. Es wirkt nicht bedrohlich, aber bissi blöde. Spürt sie nicht, dass das nicht gewollt ist? Bisher nahm ich Katzen immer als "schlau" wahr, auch dreist, aber nicht abgestumpft gegenüber anderen. Jetzt musste ich den Deckel der Katzentoilette abnehmen, weil die verbliebene Miez durch das Bedrängen selbst auf dem Klo sich weigert, auf die Toilette zu gehen. Sie möchte, traut sich aber nicht. Um einen Darmverschluss vorzubeugen also Deckel ab. Klappt. Aber was erreicht die dazugekommene Miez, dass sie hier leben kann, ohne dass sich die verbliebene Miez nun gänzlich eingeschränkt fühlt? Was stimmt denn nicht? Wo ist der Fehler? Mache ich etwas falsch? Die Bindung zur verbliebenen Miez ist sehr eng, geht es darum? Ist das eine "feindliche Übernahme"? Wenn ich keine Lösung finde, muss ich die dazugekommene wieder zurück geben oder woanders unterbringen. Das würde mir sehr leid tun. Für sie. Edith meint, die latente "ss/ß-Schwäche" dringe wieder nach vorn
editiert am 05.05.2017 12:20
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