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Forum » Transgender/Intersexuell » ThreadTranssexueller hat Tochter entbunden
04.07.2008 15:49
HiddenNickname
0 Los Angeles - Der als schwangerer Mann berühmt gewordene Transsexuelle Thomas Beatie gibt sich wenige Tage nach seiner Niederkunft unaufgeregt: Der einzige Unterschied ist, dass ich nicht stillen kann. Aber das können andere Mütter auch nicht, sagte er dem US-Magazin People. Wenige Tage zuvor hatte der 34-Jährige in einem Krankenhaus in Oregon ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht. Laut People kam das Mädchen bereits am vergangenen Sonntag zur Welt. Er und seine Tochter sind wohlauf, berichtet Beatie dem Magazin. Entgegen anderer Berichte habe er das mit künstlicher Befruchtung gezeugte Kind auf natürliche Weise geboren. Beaties Frau Nancy war bei der Geburt im Krankenhaus dabei. Die Nachricht von dem schwangeren Mann hatte für Furore gesorgt, nachdem Beatie sich u. a. bei Oprah Winfrey über seine ungewöhnliche Entscheidung geäußert hatte, an Stelle seiner Frau schwanger zu werden, die nach einer Totaloperation kein Kind mehr bekommen konnte. Ich denke nicht, dass es ein männliches oder weibliches Begehren ist, ein Kind zu haben, sondern ein menschliches Bedürfnis, sagte er in der Winfrey-Show. Beatie, der nach jahrelanger Testosteron-Therapie einen Bart trägt und rechtlich als Mann gilt, Eierstöcke und Gebärmutter aber behalten hatte, ließ sich künstlich befruchten. Beatie [i hatte seine Schwangerschaft erstmals in einem Artikel für das Schwulenmagazin [/i hatte seine Schwangerschaft erstmals in einem Artikel für das Schwulenmagazin The Advocate enthüllt. Mit ihrer Entscheidung hätten er und seine Frau rechtliches, politisches und gesellschaftliches Neuland betreten! Absolut mutig. Sein Umfeld reagierte gemischt, wie er selbst erzählte. Für unsere Nachbarn erscheinen meine Frau und ich überhaupt nicht ungewöhnlich. Bei einigen Freunden, Ärzten und auch Familienangehörigen sei er jedoch auf Ablehnung gestoßen. Ein Arzt habe sogar die Behandlung verweigert, nachdem er einen Ethik-Rat eingeschaltet hatte. Auch zahlreiche Leser der Zeitschrift machten ihrem Unmut Luft. Einige warfen Beatie Egoismus vor und kritisierten, dass er sein Kind nicht stillen könne. Beatie selbst äußerte sich begeistert über seine Schwangerschaft. Trotz des wachsenden Bauches fühle er sich als Mann. Beatie will im Herbst 2008 ein Buch über seine Erfahrungen als schwangerer Mann und männliche Mutter schreiben. Wie steht ihr dazu? Wie denkt ihr darüber? Habt ihr eigene Erfahrungen gemacht? Wie ist das hier in Deutschland geregelt?
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