Trennungs - und Selbstfindungsprobleme
Sollte eigentlich nur ein kurzer Gedanke über Probleme sein, die einem eine Trennung bereitet (ging mir grad so durch den Kopf). Ist dann aber doch etwas lang geraten...

Und dann ist sie da, die Trennung. Und gleich den persönlichen Gegenständen, gleich deinen und meinen Sachen, die sich in den Jahren unserer Gemeinsamkeit durcheinander gewürfelt haben, gleich ihnen haben auch wir uns ineinander verwoben, uns verstrickt und verloren.
Doch jetzt, da das alles überthronende WIR weggefallen ist, versuche ich mühsam zu entdröseln, wo das Ich beginnt und das Du aufhört.
Und so sitze ich da und frage mich:
ob ich schon immer rechts im Bett geschlafen habe oder ob ich es nur tat, weil du links schlafen wolltest. Oder ob es umgekehrt war und du für mich zum Linksschläfer wurdest.
Ich frage mich, ob ich schon immer meine Zahnpastatube am Ende ausgedrückt und nach Benutzung sorgsam zugedreht habe oder ob ich mir das nur dir zuliebe angewöhnte.
"Habe ich denn schon immer meinen Kaffee schwarz getrunken - mit 2 oder 3 Stück Zucker? Habe ich nicht sogar, bevor ich dich kannte, Kaffee gehasst??
Habe ich schon immer frz. Filme im Originalton mit Untertitel gemocht oder habe ich sie nur für dich lieben gelernt? ...."
Uns gibt es nicht mehr. Das Wir ist vorbei! Du bist gegangen, das ist schlimm. Schlimmer jedoch ist, dass du mich mitgenommen hast. Meine Hülle klebte noch an dir, als du gingst.
Jetzt werde ICH auf Partys eingeladen, zu denen WIR früher gegangen sind. Von Leuten, von denen ich nicht weiß, ob ich sie wirklich mag oder ob ich sie nur mochte, weil du sie nett fandest.
Und ich höre Musik und tanze auf Lieder, die einmal UNS gehörten - vielleicht hasse ich sie eigentlich auch oder ich hasse sie vielleicht auch nur, weil sie mich an ein UNS erinnern, das es jetzt nicht mehr gibt.
Mir ist klar, ich muss wieder Laufen lernen - auf eigenen Beinen. Auf denen ich stand, bevor du kamst und mir den Boden unter den Füßen entrissen hast. Ich muss wieder Atmen lernen und frische Luft schnuppern. Ich konnte das doch, bevor du kamst und mir den Atem raubtest.
Ich muss MICH wiederfinden! Damit du den Platz einnehmen kannst, der dir nun gebührt - damit DU zu einer schönen Erinnerung in MEINEM Leben wirst, das du dereinst bereichert hast.
Wie sind Eure Erfahrungen in der Hinsicht?

Und dann ist sie da, die Trennung. Und gleich den persönlichen Gegenständen, gleich deinen und meinen Sachen, die sich in den Jahren unserer Gemeinsamkeit durcheinander gewürfelt haben, gleich ihnen haben auch wir uns ineinander verwoben, uns verstrickt und verloren.
Doch jetzt, da das alles überthronende WIR weggefallen ist, versuche ich mühsam zu entdröseln, wo das Ich beginnt und das Du aufhört.
Und so sitze ich da und frage mich:
ob ich schon immer rechts im Bett geschlafen habe oder ob ich es nur tat, weil du links schlafen wolltest. Oder ob es umgekehrt war und du für mich zum Linksschläfer wurdest.
Ich frage mich, ob ich schon immer meine Zahnpastatube am Ende ausgedrückt und nach Benutzung sorgsam zugedreht habe oder ob ich mir das nur dir zuliebe angewöhnte.
"Habe ich denn schon immer meinen Kaffee schwarz getrunken - mit 2 oder 3 Stück Zucker? Habe ich nicht sogar, bevor ich dich kannte, Kaffee gehasst??
Habe ich schon immer frz. Filme im Originalton mit Untertitel gemocht oder habe ich sie nur für dich lieben gelernt? ...."
Uns gibt es nicht mehr. Das Wir ist vorbei! Du bist gegangen, das ist schlimm. Schlimmer jedoch ist, dass du mich mitgenommen hast. Meine Hülle klebte noch an dir, als du gingst.
Jetzt werde ICH auf Partys eingeladen, zu denen WIR früher gegangen sind. Von Leuten, von denen ich nicht weiß, ob ich sie wirklich mag oder ob ich sie nur mochte, weil du sie nett fandest.
Und ich höre Musik und tanze auf Lieder, die einmal UNS gehörten - vielleicht hasse ich sie eigentlich auch oder ich hasse sie vielleicht auch nur, weil sie mich an ein UNS erinnern, das es jetzt nicht mehr gibt.
Mir ist klar, ich muss wieder Laufen lernen - auf eigenen Beinen. Auf denen ich stand, bevor du kamst und mir den Boden unter den Füßen entrissen hast. Ich muss wieder Atmen lernen und frische Luft schnuppern. Ich konnte das doch, bevor du kamst und mir den Atem raubtest.
Ich muss MICH wiederfinden! Damit du den Platz einnehmen kannst, der dir nun gebührt - damit DU zu einer schönen Erinnerung in MEINEM Leben wirst, das du dereinst bereichert hast.
Wie sind Eure Erfahrungen in der Hinsicht?