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Forum » Allgemeines » ThreadTriggerwarnung: Online-Fake vergewaltigt Lesb
21.10.2015 17:51
HiddenNickname
0 Dates nur mit Telefoncheck!!!!! Und am besten das erste Treffen an einem öffentlichen Ort. Ich dachte ich les nicht recht heute in meiner Tageszeitung: http://www.badische-zeitu [...] ukreis/p rozess-mann-gibt-sich-als-lesb e-aus-und-verge waltigt-opfer Prozess: Mann gibt sich als Lesbe aus und vergewaltigt Opfer Ein 45-Jähriger aus dem Landkreis Emmendingen hat sich auf einem Online-Portal für Lesben als Frau ausgegeben. Dann lockte er eine 28-Jährige in ein Hotel in die Ortenau. Angeklagt ist ein 45-jähriger Mann aus einer Gemeinde im Landkreis Emmendingen. Der Arbeitslose soll auf einem Online-Portal für Lesben Kontakt zu seinem späteren Opfer aufgenommen haben – einer 28-jährigen Frau aus dem Landkreis Calw. Dabei gab sich der Mann als Frau aus, er nannte sich "Jenny". Knapp zwei Monaten schrieben sich die beiden, dann verabredeten sie sich für ein Treffen im Mai. Die Tür des Hotelzimmers stand nur einen Spaltbreit auf, als die Frau eintrat – in der Erwartung, ihrer Internet-Freundin gegenüberzustehen. Nach Darstellung des Staatsanwalts lauerte der Mann seinem Opfer hinter der Türe auf. Er schlug der Frau sofort mit einem Teleskop-Schlagstock aufs Knie und aufs Handgelenk. Dann zwang er sie dazu, sich aufs Bett zu legen. Außerdem bedrohte er sie mit einem Elektroschockgerät. Er wolle sehen, wie das ist, mit einer Lesbe Sex zu haben, soll er dann gesagt haben. Erst nach mehreren Vergewaltigungen ließ er von ihr ab. Die Frau erstattete noch am selben Abend Anzeige und konnte den mutmaßlichen Täter detailliert beschreiben. Dieser hatte zuvor noch versucht, sie einzuschüchtern: Er arbeite bei einer Sicherheitsfirma und habe viele Kollegen, die ihn decken könnten. Während der Vernehmung der 28-Jährigen, die als Nebenklägerin auftrat und seit der Tat um ihr lebensfrohes Naturell kämpfen muss, wurde die Öffentlichkeit von der Verhandlung ausgeschlossen. Der Angeklagte wollte keine Angaben machen und trat auch sonst recht unwirsch auf. Gleich zu Prozessbeginn wollte er den Pflichtverteidiger Michael Moos von seinem Mandat entbinden lassen, das Gericht wies den Antrag jedoch zurück. Bereits 2013 wurde der Angeklagte vom Amtsgericht Emmendingen wegen versuchter räuberischer Erpressung zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt. Damals hatte der 45-Jährige Kontakt zu einem Homosexuellen aufgenommen und ihm anschließend damit gedroht, seiner Ehefrau intime Fotos zuzuspielen, wenn er ihm nicht 50 000 Euro zahlen würde. Das Urteil soll am 28. Oktober verkündet werden. Bei vergleichbaren Fällen haben Richter Freiheitsstrafen von mindestens fünf Jahren verhängt.
editiert am 21.10.2015 20:56
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