Umgang mit Provokationen
Hallo zusammen,
ich nehme momentan an einer Weiterbildung teil die bereits seit einem Jahr immer abends stattfindet. Nun trug sich gestern etwas zu, worüber ich mir den Kopf zerbreche und keinen "Ausweg" sehe. Deshalb bin ich über konstruktive Beiträge sehr erfreut.
Schon seit Beginn des Kurses hatte und habe ich Aversionen gegen einen "Kollegen", grund hierfür ist: Seine Besserwisserei, sein unkollegiales, opportunistisches Verhalten (er lebt sozusagen vom "Arschkriechen), seine Selbstgerechtigkeit und seine ständigen Sticheleien über die Fehlzeiten der Anderen.
Gestern Abend war es dann soweit, er stichelte mich während des Unterrichts wegen meiner Fehlzeiten und als ich mich daraufhin über seine mangelnden Fachkenntnisse (auf das Schulungsfach bezogen) lustig machte, kam schon ein Spruch á la:"Wir sprechen uns noch..." Ich maß dem keine große Bedeutung bei, da ich erwiderte: "Ich suche mir meine Gesprächspartner immer noch selbst aus und du gehörst nicht dazu". Für mich war das Thema damit erledigt. Für ihn jedoch nicht, denn kaum "klingelte" die Schulglocke, sprang er mit riesen Sätzen auf mich zu, plusterte sich auf und schrie mich in einer Lautstärke die ich niemals für möglich gehalten hätte an. Erst fing er an etwas über meinen Körper und meine Essgewohnheiten zu schreien (ich bin dick), dann trat er einen Schritt zurück und schrie "du Schlampe". In diesem moment spürte ich förmlich das Adrenalin in meinen Adern und schrie in einer ebensolchen Lautstärke zurück, 'dass das mehr über ihn aussage als über mich'. Doch dabei blieb es leider nicht, anschließend nannte ich ihn noch Arschloch und Arschkriecher. Wie üblich in solchen Situationen lief er feige weg was mich noch wütender machte.
Ich musste gestern den ganzen Abend über diese Situation nachdenken und sie beschäftigt mich noch immer. Heute denke ich, dass mein Verhalten alles andere als souverän war. Ich hätte ihn einfach stehen lassen sollen, ihm ein 'schönes Wochenende' wünschen und gehen. Doch das gelang mir nicht. Stattdessen zog er mich auf seine 'Ebene' und ich verhielt mich genauso scheiße wie er. Ich war einfach zu sehr überrascht wegen dieses anschreiens (das hätte ich nicht erwartet) und konnte nicht mehr rational und souverän handeln. Ich empfinde das als Schwäche und wollte mal fragen, wie ihr mit solch einer Situation umgehen würdet, und ob ihr Vorschläge habt wie man solch eine Situation mit mehr "Größe" meistert.
gruß skymaster
ich nehme momentan an einer Weiterbildung teil die bereits seit einem Jahr immer abends stattfindet. Nun trug sich gestern etwas zu, worüber ich mir den Kopf zerbreche und keinen "Ausweg" sehe. Deshalb bin ich über konstruktive Beiträge sehr erfreut.
Schon seit Beginn des Kurses hatte und habe ich Aversionen gegen einen "Kollegen", grund hierfür ist: Seine Besserwisserei, sein unkollegiales, opportunistisches Verhalten (er lebt sozusagen vom "Arschkriechen), seine Selbstgerechtigkeit und seine ständigen Sticheleien über die Fehlzeiten der Anderen.
Gestern Abend war es dann soweit, er stichelte mich während des Unterrichts wegen meiner Fehlzeiten und als ich mich daraufhin über seine mangelnden Fachkenntnisse (auf das Schulungsfach bezogen) lustig machte, kam schon ein Spruch á la:"Wir sprechen uns noch..." Ich maß dem keine große Bedeutung bei, da ich erwiderte: "Ich suche mir meine Gesprächspartner immer noch selbst aus und du gehörst nicht dazu". Für mich war das Thema damit erledigt. Für ihn jedoch nicht, denn kaum "klingelte" die Schulglocke, sprang er mit riesen Sätzen auf mich zu, plusterte sich auf und schrie mich in einer Lautstärke die ich niemals für möglich gehalten hätte an. Erst fing er an etwas über meinen Körper und meine Essgewohnheiten zu schreien (ich bin dick), dann trat er einen Schritt zurück und schrie "du Schlampe". In diesem moment spürte ich förmlich das Adrenalin in meinen Adern und schrie in einer ebensolchen Lautstärke zurück, 'dass das mehr über ihn aussage als über mich'. Doch dabei blieb es leider nicht, anschließend nannte ich ihn noch Arschloch und Arschkriecher. Wie üblich in solchen Situationen lief er feige weg was mich noch wütender machte.
Ich musste gestern den ganzen Abend über diese Situation nachdenken und sie beschäftigt mich noch immer. Heute denke ich, dass mein Verhalten alles andere als souverän war. Ich hätte ihn einfach stehen lassen sollen, ihm ein 'schönes Wochenende' wünschen und gehen. Doch das gelang mir nicht. Stattdessen zog er mich auf seine 'Ebene' und ich verhielt mich genauso scheiße wie er. Ich war einfach zu sehr überrascht wegen dieses anschreiens (das hätte ich nicht erwartet) und konnte nicht mehr rational und souverän handeln. Ich empfinde das als Schwäche und wollte mal fragen, wie ihr mit solch einer Situation umgehen würdet, und ob ihr Vorschläge habt wie man solch eine Situation mit mehr "Größe" meistert.
gruß skymaster