VERHEIRATETE FRAUEN
Tja. Davon kann auch ich ein Liedchen trällern. Verheiratete Frauen sind mir nunmehr ein Greuel, wenigstens diejenigen Damen, die fernab der 40 sind.
Begonnen hat alles (Achtung, ich hole nun etwas weiter aus, bei terminlicher Unpässlichkeit etwas schneller lesen, bitte) in zarter Adoleszenz. Ich war 17 und sie 31. Ich war seinerzeit Schülerin - und sie meine Lehrerin :shock: (zur marginalen Kenntnisnahme: Sie war seit bereits elf Jahren verheiratet. Im Deutschunterricht pflegte sie, mir irgendwelche Liebesgedichte zum Fraß vorzuwerfen, die ich - der guten Noten wegen - schließlich interpretieren musste. Seit jeher habe ich nun ein sehr zwiegespaltenes Verhältnis zu lyrischen Texten, ferner zu Annettte v. Droste-Hülshoff (ja, man könnte es Hülshoff-Verdrostenheit nennen). Naja, die Gedichte waren unmissverständlich auf mich gemünzt. Irgendwann bin ich dem Unterricht dann ferngeblieben. Und dann hat sie mich permanent angerufen, auch nachts!
Sagte, dass sie ihren Mann verlassen, die Schulleitung über unsere Liaison informieren und alle Verantwortung für ihr Handeln tragen wolle.
Nun, natürlich war mir daran gelegen, ihre Ehe weiterhin aufrecht zu erhalten, schließlich waren aus eben jener Lebensgemeinschaft zwei wundervolle Kinder hervorgegangen (nein, eigentlich waren es die reinsten Mistbälger); dennoch: Meinen christlich-katholischen Idealen gemäß durfte diese Ehe nicht geschieden werden und ich wollte lediglich ein Abenteuer. War ja schließlich meine Lehrerin - und im Kreis von mehreren eingeweihten Mitschülern herrschte immer eine dufte Stimmung, wenn ich intime Dinge (ihre sexuellen Vorlieben, beispielsweise) ausplauderte.
Leider reichte sie dann doch die Scheidung ein. Ein gutes Jahr darauf, mit dem Abiturzeugnis in der Tasche, habe ich mich dann von ihr losgesagt. Sie war einfach nicht hinreichend reizvoll und schließlich zu einer von vielen geworden. Das hat sie nie verkraftet.
In der conclusio taste ich mich dieser Tage nur noch an frisch vermählte Paare heran, da sind die Bindungen weit weniger stark und ich erachte es als meine Aufgabe, ja als meine Christenpflicht, das zusammenzuführen, was zusammengehört. Falls ich also mehrere Ehen zerstört haben sollte, dann doch wohl nur deshalb, da Mann und Frau sich ganz offensichtlich zu Unrecht vergesellschafteten. Andernfalls wäre ich ja keine Bedrohung für eine irgendwie geartete Lebensgemeinschaft gewesen...
Aber verheiratete Frauen sind scho schön.
Begonnen hat alles (Achtung, ich hole nun etwas weiter aus, bei terminlicher Unpässlichkeit etwas schneller lesen, bitte) in zarter Adoleszenz. Ich war 17 und sie 31. Ich war seinerzeit Schülerin - und sie meine Lehrerin :shock: (zur marginalen Kenntnisnahme: Sie war seit bereits elf Jahren verheiratet. Im Deutschunterricht pflegte sie, mir irgendwelche Liebesgedichte zum Fraß vorzuwerfen, die ich - der guten Noten wegen - schließlich interpretieren musste. Seit jeher habe ich nun ein sehr zwiegespaltenes Verhältnis zu lyrischen Texten, ferner zu Annettte v. Droste-Hülshoff (ja, man könnte es Hülshoff-Verdrostenheit nennen). Naja, die Gedichte waren unmissverständlich auf mich gemünzt. Irgendwann bin ich dem Unterricht dann ferngeblieben. Und dann hat sie mich permanent angerufen, auch nachts!
Sagte, dass sie ihren Mann verlassen, die Schulleitung über unsere Liaison informieren und alle Verantwortung für ihr Handeln tragen wolle.Nun, natürlich war mir daran gelegen, ihre Ehe weiterhin aufrecht zu erhalten, schließlich waren aus eben jener Lebensgemeinschaft zwei wundervolle Kinder hervorgegangen (nein, eigentlich waren es die reinsten Mistbälger); dennoch: Meinen christlich-katholischen Idealen gemäß durfte diese Ehe nicht geschieden werden und ich wollte lediglich ein Abenteuer. War ja schließlich meine Lehrerin - und im Kreis von mehreren eingeweihten Mitschülern herrschte immer eine dufte Stimmung, wenn ich intime Dinge (ihre sexuellen Vorlieben, beispielsweise) ausplauderte.
Leider reichte sie dann doch die Scheidung ein. Ein gutes Jahr darauf, mit dem Abiturzeugnis in der Tasche, habe ich mich dann von ihr losgesagt. Sie war einfach nicht hinreichend reizvoll und schließlich zu einer von vielen geworden. Das hat sie nie verkraftet.
In der conclusio taste ich mich dieser Tage nur noch an frisch vermählte Paare heran, da sind die Bindungen weit weniger stark und ich erachte es als meine Aufgabe, ja als meine Christenpflicht, das zusammenzuführen, was zusammengehört. Falls ich also mehrere Ehen zerstört haben sollte, dann doch wohl nur deshalb, da Mann und Frau sich ganz offensichtlich zu Unrecht vergesellschafteten. Andernfalls wäre ich ja keine Bedrohung für eine irgendwie geartete Lebensgemeinschaft gewesen...
Aber verheiratete Frauen sind scho schön.