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Verbot von homophoben Äußerungen

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14.02.2020 10:10
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ZitatDie Stimmbevölkerung hat einer Erweiterung der Antirassismus-Strafnorm zugestimmt. Neu werden homophobe Äusserungen und Handlungen gesetzlich verboten, womit Lesben, Schwule und Bisexuelle einen verbesserten Schutz vor Hass, Hetze und Diskriminierung erhalten. Nicht bestandteil der Strafnorm ist der Schutz von intergeschlechtlichen und trans Menschen.


https://www.humanrights.c [...] nrechte- schweiz/inneres/gruppen/lgbti/diskriminierung -sexuelle-orientierung-gesetzesaenderung

Cool finde ich, dass homophobe Äusserungen in der Schweiz jetzt verboten sind. Schade, dass das Gesetz nicht auch für Trans Menschen ist, denn alle Menschen sollten davor geschützt sein von anderen diskriminiert zu werden, sei es wegen sexueller Orientierung, Herkunft, Religion, Geschlechts oder was auch immer.

Nein zu Parteien, die anderer Meinung sind.
Ja zur Menschlichkeit und Toleranz, solange niemandem dadurch Schaden zugefügt wird, das bedeutet NULL Toleranz für faschistische, nationalsozialistische Parteien!

14.02.2020 10:15
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Übrigens habe ich neulich ja mal zu einem "Linksgrünversifften-Gutmenschen-Treffen& quot; eingeladen.

Mittlerweile wären wir zu Viert. Schön wäre es, wenn sich noch ein paar linksgrünversiffte Gutmenschen dazu gesellen würden.

Meldet euch. Für die Organisation finde ich whatsapp ganz praktisch. Es finden sich aber andere Möglichkeiten für diejenigen, die das nicht über whatsapp regeln wollen. Schreibt mich einfach an.

LG arose

14.02.2020 10:42
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Übrigens habe ich neulich ja mal zu einem "Linksgrünversifften-Gutmenschen-Treffen& amp; quot; eingeladen.
Was ist linksgrünversifft? Ich kenne nur die versiffte Umwelt!

14.02.2020 10:50
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Was ist an Gutmenschen nicht in Ordnung? Solange man glaubt!

editiert am 14.02.2020 11:07 Beitrag melden Zitatantwort
14.02.2020 11:02
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Oh je, Werbung für eine Organisation! Die gute Frau spricht für einen Verbot für homophoben Äußerungen, dem kann ich nur beipflichten. Aber Beleidigungen gegenüber Personen, die man nicht kennt, das ist in Ordnung arose62? Von daher Fail! Ein Statement besteht aus keinen Widersprüchen.

14.02.2020 14:53
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gut, eine überfällige Sache abgehakt, schön :-)

fand es aber sehr traurig und unverständlich, daß der andere abzustimmende Antrag abgelehnt wurde

14.02.2020 14:58
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@arose62

Klingt nach einem spannenden Treffen!
Ich schicke euch virtuell Tee, Kekse und Regenbogen-Weltfrieden-Glitzerkuchen.

14.02.2020 15:32
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Dies ist der Link!

https://www.humanrights.c [...] nrechte- schweiz/inneres/gruppen/lgbti/diskriminierung -sexuelle-orientierung-gesetzesaenderung

.
Hanna


15.02.2020 21:35
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 14.02.2020 um 10:10:

Cool finde ich, dass homophobe Äusserungen in der Schweiz jetzt verboten sind.



Das sind sie in der Schweiz grundsätzlich genauso wenig wie hierzulande, und das ist auch gut so, schließlich leben die Menschen in der Schweiz wie hierzulande in einer Demokratie in der auch irrationale Ängste und potenziell andere verletzende Aversionen, in der Grunddummes, in der Saublödes, Übergriffiges und Scheinheiliges geäußert werden dürfen: auch in Bezug auf homosexuell Emfpindende und Lebende. Es kann sich ja jede*r mal den Art. 261bis des Schweizerischen Strafgesetzbuches anschauen. Und wird dann feststellen, dass der große Parallelen zu unseren § 130 StGB (Volksverhetzung) aufweist. Also: Eine homophobe Äußerung ist auch bei den Eidgenossen noch lange kein Fahrstuhl in den Kerker. Möge es so bleiben. Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit!

Edit: Art 161bis in korrekt Art. 261bis umgeändert!

editiert am 15.02.2020 22:31 Beitrag melden Zitatantwort
15.02.2020 22:16
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Andere Menschen zu diskriminieren mag manchen vorkommen, als sei es eine Meinung. Gut finde ich, wenn man dagegen rechtlich vorgehen kann.

15.02.2020 22:46
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.02.2020 um 22:16:

Andere Menschen zu diskriminieren mag manchen vorkommen, als sei es eine Meinung. Gut finde ich, wenn man dagegen rechtlich vorgehen kann.


Soll das eine Reaktion auf meinen Beitrag sein? Natürlich muss es in einem Rechtsstaat möglich sein, gegen Diskriminierung rechtlich vorgehen zu können. Das ist elementar. Das geht in Deutschland. Das geht in der Schweiz. Soll ich Deinen Beitrag so verstehen, dass Du denkst, ich hätte mich gegenteilig geäußert? Natürlich muss es in einem Rechtsstaat, einer Demokratie möglich sein, sich e.g. homophob und xenophob äußern zu dürfen, ohne strafrechtlich verfolgt zu werden. Das ist elementar. Das ist grundsätzlich möglich: in der Schweiz, in Deutschland. Gut, wenn man Texte verständig lesen kann. Gut, wenn man differenzieren kann. Gut, wenn man ein solides Grundrechtsverständnis hat und sämtliche Grundrechte im Blick hat. Gut, wenn man keine Meinungsdiktatur will. Gut, wenn man sieht, dass Grundrechte kollidieren können. Gut, wenn man verstanden hat, dass demnach in die Meinungsfreiheit nicht schon eingegriffen werden darf - durch Poenalisierung der Meinung -, wenn irrationale, wenn religiös oder sonstwie begründete Ressentiments gegen Minderheiten geäußert werden. Das wäre Gift für die Gesellschaft: auch für die Minderheiten. Das wäre undemokratisch. Das hätte totalitäre Züge. Das wäre letztlich Gesinnungsstrafrecht. Und das wollen wir, das will jedenfalls ich, echt nicht mehr.

editiert am 15.02.2020 22:47 Beitrag melden Zitatantwort
15.02.2020 22:53
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Ich habe auf so eine Art der Auseinandersetzung keine Lust, Diedo. Akzeptiere das bitte. Danke
edit Buchstabe

editiert am 15.02.2020 22:54 Beitrag melden Zitatantwort
15.02.2020 23:02
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Dich nicht mit mir auseinanderzusetzen, weil Dir meine Art der Auseinandersetzung missfällt, ist auch grundgesetzlich geschützt. Freilich bist Du nicht gehalten, auf mich und meine Beiträge zu reagieren. Wieso sollte ich nicht akzeptieren, wenn Du Dich nicht mehr auf mich beziehst?! Klar akzeptiere ich das.


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